Into the Blue 2: Das goldene Riff

Action/Adventure/Thriller
Action/Adventure/Thriller

[Einleitung]
„Into the Blue 2 – Das goldene Riff“ erzählt uns von Tauchlehrern und dunklen Machenschaften krimineller Schatzsucher, die zwar keinen echten Schatz suchen, jedoch über Leichen gehen. Im B-Movie Style anmutend als direkte DVD-Veröffentlichung hierzulande von Twenthieth Century Fox Home Entertainment erscheint der Film nun im Handel. In den führenden Rollen sehen wir Chris Carmack und Laura Vandervoort. Regisseur Stephen Herek arbeitete nach einem Drehbuch von Mitchell Kapner. Wir sahen uns den zweiten Teil des erfolgreichen Actionfilms mit Jessica Alba genauer an und berichten von der Tauchfahrt.

[Inhalt]
Die Profitaucher Sebastian (Chris Carmack) und Dani (Laura Vandervoort) werden auf Hawaii von einem jungen Pärchen angeheuert, um mit ihnen in einem Riff nach einem Schiffswrack zu suchen, in dem sich ein legendärer Schatz befinden soll. Sie nehmen den Job an. Der erweist sich jedoch plötzlich als tödliche Falle, als sie entdecken, was ihre Auftraggeber wirklich suchen. Ein gnadenloser Überlebenskampf gegen skrupellose Gegner beginnt, die auch vor Mord nicht zurückschrecken.
(Quelle: Twentieth Century Fox Home Entertainment)

[Kommentar]
Indiana Jones unter Wasser? Warum nicht, hat schließlich James Bond auch schon erfolgreich betrieben. Doch was ist dabei heraus gekommen? Es nennt sich „Into the Blue 2: Das goldene Riff“ und erreicht leider nicht die Klasse des ersten Films, „Into the Blue“ – wie schade. Ich muss sagen, dass mich Chris Carmack stets an Darsteller Casper Van Dien erinnert, und diesen finde ich seit „Starship Troopers“ unheimlich sympathisch. Doch blendet man dies mal aus, so bleibt nicht viel übrig an guter Leistung. Die Chemie zwischen den beiden Figuren ist jedoch stimmig und alle Beteiligten tun ihren Teil dazu bei, dass man „Into the Blue 2″ anschauen kann. Technisch und stellenweise auch von den Tauch-Aufnahmen her gewinnt der Titel Charme und Gefallen beim Betrachter. Die Story hingegen ist glattes B-Movie Niveau und haut niemanden um…

[Technik]
Die oftmals sehr sportlichen Aufnahmen weisen nicht nur einen guten und dynamischen Schnitt auf, sondern taugen auch technisch durchaus. Der anamorphe Breitbild-Transfer bemisst sich auf ein Format von 1.78:1 und erweist sich weitgehend schöner Aufnahmen. Der Kontrast ist gut, die Farben leuchten überwiegend und halten das Auge des Betrachters bei Laune. Seitens der gesamten Abmischung gibt es keine Probleme, alles ist auf gute und sonnige Ausleuchtung ausgerichtet und spielt der gelungenen Farbgebung positiv bei. „Into the Blue 2 – Das goldene Riff“ kommt fehlerfrei daher, nur selten gibt es zartes Rauschen im Untergrund. Auch die Kompression ist in Ordnung und gibt keinen Anlass zur Kritik.

Tonal nimmt der Tauchgang ebenfalls Fahrt auf. Und auch hier ist der eingeschlagene Kurs korrekt und gut. Anderthalb Stunden gibt es wahlweise im deutsch synchronisierten Mehrkanalton im Format Dolby Digital 5.1 oder aber im englischen Originalton. Untertitel sind in wahlweise 6 Sprachen hinzuzuschalten. Das gebotene Programm geht in Ordnung und bietet eine in der Dynamik und im Klangspektrum nicht sonderlich umfangreiches, dennoch ausgreichendes Niveau. „Into the Blue 2″ reiht sich damit ins sichere Mittelfeld ein und fühlt sich dort zu Hause.

[Fazit]
Der DVD-Titel „Into the Blue 2 – Das goldene Riff“ bietet eine simple Story und ausreichend Action auf und unter der Wasseroberfläche. Auf einer Laufzeit von rund 92 Minuten gibt es ausreichend Abwechslung für ein Publikum, welches das 16. Lebensjahr überschritten hat. Handwerklich in Ordnung, jedoch vom Anspruch her das, was eine direct to DVD-Veröffentlichung eben normalerweise zu bieten hat. Immerhin, wer den ersten Film kennt, der sollte sich auch den zweiten anschauen, wenngleich es keinen echten inhaltlichen Zusammenhang vorzufinden gibt. Preislich liegt die Disc bei rund 17,- Euro.

Andre Schnack, 19.01.2009

  Film/Inhalt
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  Bild
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  Ton
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  Extras/Ausstattung
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  Preis-Leistung
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