R.E.D. – Älter. Härter. Besser.

Action/Comedy/Crime
Action/Comedy/Crime

[Einleitung]
Mit einem immensen Staraufgebot, einer interessanten Mixtur im Inhalt und der Erzählung und einer gehörigen Portion Action frohlockt der US-amerikanische Titel „RED“. Regisseur Robert Schwentke inszeniere 2011 die aufwendige Produktion mit Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich, Helen Mirren und Mary-Louise Parker in den führenden Rollen. Das Drehbuch schrieb man auf Basis einer Comic-Vorlage, verantwortlich zeichnen die Autoren Jon Hoeber und Erich Hoeber. Wir konnten uns die DVD-Fassung von „R.E.D. – Älter. Härter. Besser.“ genauer anschauen und berichten aus erster Hand.

[Inhalt]
Frank Moses war einer der gefährlichsten Männer der Welt, ein Top-Agent der CIA, für den kein Job zu riskant und kein Geheimnis zu schmutzig war. Doch seit er sich im nicht ganz freiwilligen Vorruhestand befindet, ist ein Telefonflirt mit Sarah von der Rentenkasse, schon das Höchste an Aufregung in seinem Leben. Bis eines Abends ein schwer bewaffnetes Killer-Team vor der Tür steht, um ihn aus dem Weg zu räumen. Frank trommelt seine Ex-Kollegen Joe , Marvin und Victoria zusammen, die alle des Pensionärs-Daseins überdrüssig.sind. Nun müssen die Vier beweisen, dass sie besser, schneller und härter als ihre jüngeren Kollegen sind. Sie setzen ihre jahrelange Erfahrung, ihre ganze Durchtriebenheit und perfektes Teamwork ein, um ihren fatalen Verfolgern stets einen Schritt voraus zu sein und am Leben zu bleiben.
(Quelle: Concorde Home Entertainment)

[Kommentar]
Unheimlich frisch in der Wirkung, tatsächlich überzeugend in Story und Stil, mit fabelhaften Trägern der Schauspielkunst in den führenden Rollen und visuell sowie akustisch sehr ordentlich in Szene gesetzt. „R.E.D. – Älter. Härter. Besser.“ gefiel mir von Beginn an gut, er nahm schnell an Tempo zu und erreicht fix seine Arbeitsgeschwindigkeit, die zeitgemäß und nicht überzogen gestaltet wurde. Alles in allem kann auch die Geschichte und die Art und Weise der Erzählung beim Publikum punkten. Regisseur Robert Schwentke dankte den guten Umständen mit ebenfalls guten Ergebnissen. Denn in vielerlei Hinsicht kann man sich dem Charme des gut gemachten Action-Titels nicht entziehen. Wie schön, dass es mal wieder etwas gibt, das sich in Richtung „Stirb Langsam“ bewegt.

[Technik]
Das vorliegende Testmuster weist Wasserzeichen und Spuren einer Vorabfassung auf, so dass nur ein eingeschränktes Urteil möglich ist. „R.E.D.“ findet statt im Format 2.35:1 und hinterlässt somit auch bei 16:9-Wiedergabegeräten einen schwarzen Rand am oberen und unteren Bildschirmrand. Zu keinem Moment hinterlässt der Transfer einen besorgniserregenden Eindruck oder gar faden Beigeschmack, alles in allem sind die Werte in Ordnung. Wir empfinden Freude an der überwiegend warmen Farbgebung und den selbst guten Bildern inmitten von Dunkel und Schatten. Die Fantasy-Welt gelang somit technisch gut und wenn die High Definition-Fassung noch besser ausfällt, dann ist alles in Ordnung. Rauschen tritt nicht auf den Plan, auch die Kompression geht klar und liefert ebenfalls ordentliche Bilder.

„R.E.D. – Älter. Härter. Besser.“ kommt modern daher. Es findet ein tonales Spektrum statt, welches abgefasst ist in den Formaten Dolby Digital 5.1 (Deutsch und Englisch) und DTS 5.1 in deutscher Sprache. Deutsche Untertitel sind optional hinzu zu schalten, ansonsten gibt es keine nennenswerten Features zu nennen. „R.E.D.“ gewinnt durch eine solide Räumlichkeit und eine ansprechende Weite, die sich keinesfalls aufdrängt. Die Sprache ist davon ab gut zu hören und immer verständlich und sauber im Klang. Hin und wieder, nämlich immer dann, wenn der Filminhalt ordentlich aufdreht, gewinnt der Transfer sehr an Dynamik und Abbildungskraft. Tolle Effekte geben sich die Hand. So sollte es sein.

[Fazit]
Humor und Action gekonnt kombinieren, das ist eine hohe Kunst, die oft beabsichtigt, jedoch nicht immer gelingt. Bei „R.E.D.“ sieht das anders aus und für eine Comic-Verfilmung ist das Ergebnis gut. Die Laufzeit von rund 107 Minuten befindet sich auf einer einseitigen und zweischichtigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9). Die Menüstruktur ist einfach und simpel gehalten, die Navigation geht folglich gut von der Hand. Nach rascher Einfindung offenbaren sich folgende Extras auf der Disc:

– Audiokommentar von Ex-CIA-Stabsoffizier Robert Baer
– Entfallene und erweiterte Szenen
– Trivia Track
– CIA-Geheimnisse
– exklusive Einblicke von Cast & Crew
– dt. und Original-Kinotrailer

Das liest sich leider mehr und länger als es wirklich ist. Zu wenig wird geboten, inhaltlich, sowie auch technisch. „R.E.D.“ weist immerhin noch zusätzlich einen Audiokommentar auf. Im Bereich der Ausstattung also kein großer Wurf, wie schade, da hätte deutlich mehr drin sein können. Die Altersfreigabe dieses Action-Titels liegt bei ab 16 Jahren. Erscheinungstermin war der 30. März 2011. Im Handel schlägt die Standard Definition DVD mit rund 14,- Euro zu Buche. Das ist fair.

Andre Schnack, 16.05.2011

  Film/Inhalt
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  Bild
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  Ton
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  Extras/Ausstattung
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  Preis-Leistung
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