Revelation – Die Offenbarung

Adventure/Drama/Fantasy/Thriller
Adventure/Drama/Fantasy/Thriller

[Einführung]
Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht die Code2-DVD der US-Videoproduktion „Revelation“, der 2001 abgedrehte Streifen besteht aus einem Genremix und wurde in den Hauptrollen mit Natasha Wightman, Terence Stamp, James D’Arcy und Udo Kier besetzt. Wir konnten die DVD genauer unter die Lupe nehmen und suchten nach den Qualitäten des Films. Das Ergebnis im folgenden.

[Inhalt]
Über 2000 Jahre war dieser mysteriöse Holzschrein verschollen – nun ist er urplötzlich wieder aufgetaucht. Die Bedeutung der rätselhaften Hieroglyphen, mit denen er versehen ist, wurde von Generation zu Generation immer nur einem ausgewählten Kreis enthüllt. Der Multi-Millionär Magnus Martel (Terence Stamp), einer der obersten Würdenträger des geheimen Templer-Ordens, ist einer der wenigen, die seine zerstörerischen Kräfte kennen. Mit einem Team von Wissenschaftlern, darunter seinem Sohn Jake (James D’Arcy), einem Spezialisten für Computer-Dechiffrierung, macht er sich daran, das Geheimnis aufzudecken. Um keinen weiteren Schaden mehr anzurichten, soll die Schatulle anschließend zerstört werden. Martel rechnet jedoch nicht mit dem Einfluss des Oberhaupts der Templer: Praesentius (Udo Kier) setzt seinerseits alles daran, dieses hölzerne Kästchen in seinen Besitz zu bekommen, und dabei schreckt er vor nichts und niemandem zurück.

[Kommentar]
„Revelation“ erinnert von der Thematik her an Filme wie „Stigmata“ oder „End Of Days“, erreicht aber nicht annähernd die Umsetzungsqualität der erwähnten Titel. Sie besitzen eine mysteriöse und spannende Endzeit-Geschichte und einige interessante Thriller-Elemente. Insgesamt jedoch gestaltet sich die Story im Nachhinein als zu einfach, vorhersehbar und anspruchslos inszeniert. Die Special-Effects gehen in Ordnung, die darstellerischen Leistungen gerade noch so. Zudem gibt sich die Musik den gesamten Film über etwas monoton. Doch auch „Revelation“ hat dann doch noch seine Momente. Regisseur und Drehbuchautor Stuart Urban erzeugte eine dichte und ab und an sehr gruselige Atmosphäre, kann aber aufgrund der lauen Story – dem ewigen Kampf zwischen gut und böse – nicht vollends überzeugen. Wer eine überschaubare Geschichte mit gekonnt eingesetzten Horror-Elementen vorgesetzt haben möchte, der wird hier zufrieden gestellt.

[Technik]
In keinem schlechten Licht steht die visuelle Leistung der DVD. Der Breitbildtransfer bemisst ein Format von 1.78:1 und bietet eine anamorphe Abtastung an. Anfänglich hinterlässt der Transfer noch einen guten Eindruck, doch diese Darstellung weicht einer anderen. Der auffallende Rauschfaktor bildet mit einer leichten Unschärfe eine gewisse Negativ-Kritik, die nicht von der hand zu weisen ist und Berechtigung findet. Was die Sättigung der Farben angeht, kann Kontrast-Entwarnung gegeben werden. Die Kompression befindet sich in einem angenehmen Milieu.

Den Sound von „Revelation“ kann man sich in englischer oder deutscher Sprachausgabe anhören. Die beiden Dolby Digital 5.1-Tonspuren unterstreichen die Optik durch ihre gekonnt abgemischte und voluminöse Wiedergabe, welche zusammen mit der spürbaren Räumlichkeit einer leicht eingesäumten Dynamik gegenüber stehen. Die Kanäle werden sauber angesteuert und ihre Ausgabe hochwertig in Szene gesetzt. Untertitel gibt es optional in deutschen Worten.

[Fazit]
„Revelation“ kann inhaltlich nicht gerade den Filmkenner hinter dem Ofen hervorlocken. Die Geschichte hat zu viele Fauxpas‘ und die durchaus gelungene Umsetzung kann nicht wirklich viel retten. Der Film verteilt sich auf knappe 107 Minuten Laufzeit und wurde auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren. Bonusmaterial ist in Form folgender Features vertreten: ein rund 24minutenlanges Making Of, ein 10minutenlanges Feature über „Alchemie“, ein 16minutenlanges Feature über Kapellen, Gräber und den Orden der Tempelritter, 7 Minuten Material mit dem Titel „Bringing Heaven To Earth“, 10 Minuten über die Special-Effects und ein Audiokommentar von Regisseur Stuart Urban. Ferner gibt es noch die englische und die deutsche Fassung des Kino-Trailers.

André Schnack, 11.06.2003

  Film/Inhalt
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  Bild
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  Ton
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  Extras/Ausstattung
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  Preis-Leistung
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