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The
House Of 1000 Dreams
Erotic
Nicht
gerade aus der Filmekollektion, sondern eher aus der erotischen
Ecke des Programms der Alligator DVD
GmbH kommt dieser Titel. Er nennt sich „House Of 1000
Dreams“ und soll mit schönen Frauen in schönen Gefilden das
erwachsene Publikum bei Laune halten. Wir sahen uns die Disc
etwas genauer an.
Eine
Hintergrundgeschichte gibt es hier nicht, daher verzichten
wir auf diesen Teil der Besprechung und kommen gleich zum
nächsten Punkt. „The House Of 1000 Dreams“ ist kein üblicher
Film im gewohnten Sinn. Vielmehr handelt es sich um eine Aneinanderreihung
von Vorstellungen hübscher Frauen in einem edel ausgestatteten
und sehr geräumigen Haus. Diese Frauen sind auf eine besondere
und nicht gerade gewöhnliche Art gekleidet und stolzieren
zu einer passablen musikalischen Untermalung durch die Zimmer.
So befindet sich das schönere Geschlecht einmal auf dem Billardtisch
oder ein anderes Mal auf einer Sonnenliege, mehr oder minder
stark bekleidet dabei.
Das
Motto ist klar: möglichst viel nackte Haut mit der Kamera
einzufangen. Dabei wurde aber zum Glück darauf geachtet, dass
nur unbekleidete Frauen nicht unbedingt immer reizvoll wirken
müssen. Die passende Kleidung und das Ambiente sind sehr wichtig,
um überhaupt eine erotische Stimmung zu erzielen. Teilweise
wurde das hier geschafft, andererseits wirken einige Aufnahmen
aber auch schlichtweg langweilig. Der Stil der Kameraführung
reicht von „einfach draufhalten“ bis zu einer Art „Voyeursblick“
– insgesamt doch sehr unspektakulär. Als Einführung der Frauen
wurde stets die Treppe des Hauses benutzt, spätestens nach
der zweiten Dame wirkt das aber schon langweilig. Zum Glück
wird im Verlauf des Streifens immer wieder von dem einen Mädchen
zum Anderen gesprungen. Viel passiert in dem Film nicht, schließlich
kommt er mit einer FSK von 16 Jahren und zeigt dementsprechend
nur Dinge, die oberhalb „der Gürtellinie“ liegen. Abgesehen
von einigen netten Einfällen bekommt der Zuschauer hier nur
sehr leichte und uninteressante Erotik-Kost geboten: Mädchen,
die sich in einem Haus mit Swimmingpool, Sportanlagen und
schönen Einrichtungen die Zeit vertreiben – nicht mehr und
nicht weniger.
Technisch
betrachtet macht die Disc gar keinen schlechten Eindruck.
Das Bild kommt wahlweise als PAL- oder NTSC-Vollbild. Das
Geschehen weist einen angenehmen Kontrast auf und besticht
durch natürlich wirkende Farben und einen überdurchschnittlichen
Grad an Bildschärfe; nur selten wirken die Aufnahmen etwas
zu soft und unscharf. Der recht hohe Detailreichtum bleibt
auch in den Schatten der Aufnahmen angenehm hoch. Stets bleibt
das Bild ruhig und der Transfer kommt ohne hässliche Störungen,
Kompressionsartefakte oder andere Unschönheiten aus. Der Ton
der Scheibe zeigt sich weitaus unspektakulärer. Die einzige
Tonspur befindet sich in Form einer deutschsprachigen, undynamischen
und trägen Tonspur im Dolby Digital AC-3 Format auf der Scheibe.
Der Datenstrom besitzt zwei Kanäle und kommt mit einer ungefähren,
durchschnittlichen Bitrate von 192.00 Kbps. Für die hier anstehenden
Aufgaben an eine Tonspur, leistet der vorhandene Soundtrack
gute Dienste, die Hintergrundmusik beispielsweise ertönt stimmungsvoll
aus den Lautsprechern. Effekte oder sonstige Sound-Schmankerl
können hier selbstverständlich nicht erwartet werden.
55
Minuten Laufzeit ist nicht gerade viel. Neben diesen gibt
es noch eine Beate Uhse Show mit Informationen über das Unternehmen
und eine Trailershow mit Ausschnitten weiterer Erotik-Titel.
Wahlweise gibt es das Menü, sowie die Untertitel in deutscher
oder englischer Sprache. Präsentiert wird diese spärliche
Ausstattung in einem hübsch animierten, gut strukturierten
Menü. Das Programm befindet sich auf einer zweiseitigen Single-Layer-Disc
(DVD Typ 10), eine Seite enthält die NTSC-Fassung, die andere
Seite die PAL-Version. Der Preis der Scheibe liegt bei rund
40,- DM. Anhand des geringen Umfangs der Leistung, der nicht
ganz überzeugenden Technik und dem wirklich nur mäßigen Film-Programm
auf der Disc, ist diese DVD nur für eingefleischte Sammler
oder Liebhaber zu empfehlen.
Andre
Schnack
11.02.2000
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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