SereneScreen
Aquarium

PC/Virtuelles Aquarium/Bildschirmschoner

[Einführung]
Arktis (www.arktis.de) bietet nicht nur ein Online-Portal mit zahlreichen Einkaufs- und Stöberpotentialen an, sondern auch direkt Software-Programme. So auch mit „Serene Screen – Aquarium einen der wohl bekanntesten PC-Screen-Saver überhaupt. Die Hybrid CD-ROM, verpackt in einem schicken transparenten Amaray-Case kommt mit einem kleinen Installations-Booklet daher. Arktis bietet diese Version, oder aber eine Download-Version zum Preis von € 19,95 an. Wir schauten ins Wasser und fischten nach Pro und Contras.

[Inhalt]
Bei „Aquarium“ handelt es sich um einen 3D-Bildschirmschoner, der ein Meerwasser-Aquarium simuliert. Maximal 7 Seeeinwohner tummeln sich in den virtuellen vier Glaswänden, die hier aus der Monitor-Glasfläche bestehen. Der Betrachter schaut sozusagen frontal in das Becken, welches einige künstlich angerichtete Steine, Wasserpflanzen und einen sprudelnden Sauerstoffstein beinhaltet. Und natürlich gleichzeitig 7 lebende Bewohner, die sich per Zufall bei Programmstart aus insgesamt 21 Fischsorten zusammensetzen.

[Kommentar]
Was erwartet man von einem Aquarium, außer der Tatsache, dass man sich a.) um das Wohlbefinden der Insassen kümmern, und b.) somit auch Arbeit am Kescher hat? Entspannung, richtig! Und diese wird vom virtuellen Raumteiler auch durchaus angenehm ausgestrahlt. Wie überraschend. Zwar war mir der Schone nicht neu, schließlich gibt es ihn schon in nahezu unveränderter Form seit ein paar Jahren, doch trotzdem war ich wieder recht fasziniert beim Betrachten des kühlen Nass’. Spricht für Zeitlosigkeit. Inhaltlich bringt das Aquarium also durchaus etwas herüber, wobei sich die Interkations-Möglichkeiten des Users arg beschränkt halten, nämlich auf das Einstellungsmenü. Natur-Voyeure und Fisch-Liebhaber kommen allerdings auf ihre Kosten. Während der Beobachtung kann z.B. eingestellt werden, wie hell oder dunkel sich der Hintergrund abhebt. Die Beleuchtungsintensität kann ebenfalls eingestellt werden, sowie die Anzahl der Tiere und die Bildschirmauflösung.

[Technik]
Die Beleuchtung verändert sich, der Sprudelstein blubbert gemütlich vor sich hin. Die Fische bewegen sich gemächlich und nahezu schwebend durch den Raum und ziehen langsam und manchmal schneller ihre Kreise um die Steine, hinter oder vor den Pflanzen und ihren Artgenossen – hübsch animiert sehen sie nahezu realistisch aus. Ihr Verhalten wurde überzeugend authentisch nachgeahmt. Die Virtuellen stehen den „echten“ Kollegen kaum in etwas nach, außer in ihrem Hungergefühl. Tonal passiert hier erwartungsgemäß nahezu nichts, schließlich handelt es sich um Fische. Der sprudelnde Sprudelstein kann erwähnt werden (ebenfalls optional).

[Fazit]
Mh, was macht einen echten Bildschirmschoner aus? Er soll den Bildschirm schonen – das war die ursprüngliche Intention derer, die sich mit originären „Screen-Savers“ beschäftigten. Vater des virtuellen Aquariums, J. D. Sachs, hingegen bildet etwas ab, dass den Bildschirm doch bestimmt nicht gerade schont, dafür aber verschönt: knackige Farben, leuchtende Fische und ein wahlweise angestrahltes Mini-Wasser-Biotop. Neben dem Vollbildmodus kann man auch im Fenster zusehen. Die Frage, ob dies alles nun € 19,95 Wert ist, muss jeder für sich beantworten. Fest steht jedoch: Ebbe oder Flut gibt es beim Beliebtheitsgrad des Tools nicht. „Aquarium“ erfreut sich einer großen Fangemeinde. Das Datum dieser Version 1.1 ist auf Disc: 25.11.2002, die Dateigröße des eigentlichen Kern-Programms beträgt gerade einmal 1,15 MB.

Systemvoraussetzungen:
MAC: ab Mac OS 9.0 / OS 10.1, 64 MB RAM,
PC: Windows 9x, 2000, ME, XP, 64 MB RAM

André Schnack

15.07.2003

Film / Inhalt : Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis.
Bild :
Ton :
Extras / Ausstattung :
Preis-Leistung / Gesamt :
  
WWW Links:
www.serenescreen.com
www.arktisdirekt.de
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