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Asterix erobert
Rom
Animation
Noch immer
leistet ein kleines gallisches Dorf den römischen Übergriffen
erbitterten Widerstand. Aber Cäsar (Serge Sauvion) gibt
nicht auf und will endlich reinen Tisch machen. Und so macht
er sich auf den Weg zu den unbesiegbaren Galliern, um ihnen
eine Wette vorzuschlagen. Sollten sie wirklich alle zwölf
Aufgaben erfolgreich lösen, die Cäsar sich ausgedacht
hat, dann wird er seinen Rücktritt erklären. Cäsar
rechnet allerdings nicht mit den beiden listigen Freunden
Asterix (Roger Carel) und Obelix (Jacques Morel), die die
Wette auf ihre ganz spezielle Art und Weise einlösen.
Der dritte
Asterix-Film unterscheidet sich durch die Story und die Art
und Weise der Umsetzung gegenüber den Vorgängern
ein wenig. So besteht hier der Kern der Geschichte aus dem
eigentlich sehr einfach umgesetzten Wettbewerb, bei dem Asterix
und Obelix das Potential des Zaubertranks mal so richtig ausnutzen,
ohne dabei gleich ein ganzes Regiment Römer zu vermöbeln.
Dieser olympische Streitkampf bietet jedoch gegenüber
ersten Befürchtungen tatsächlich eine ganze Portion
Abwechslung und Komik. Viel Unterhaltungswert durch lustige
Inszenierungen und guten Humor, der vielen Altersklassen gerecht
wird und somit nicht nur Kinder in seinen Bann zieht. Der
Film basiert auf dem gleichnamigen Comic, dass 1959 in Frankreich
erschien und ein Riesenerfolg war. Mit "Asterix erobert
Rom" erscheint der dritte und letzte Teil der Reihe.
Nicht nur etwas für Kinder, sondern auch gelungene und
kurzweilige Unterhaltung für Erwachsene - sofern man
Animationen mag.
Technisch
betrachtet kein sonderlich großer Wurf, dafür aber
solide Hausmannskost die den Ansprüchen gerecht wird
und den Erwartungen an einen rund 25 Jahren alten Film entspricht.
Das Bildformat beläuft sich auf ein Verhältnis von
1.66:1 und wurde leider nur im Letterbox-Format auf der DVD
abgelegt (4:3 Vollbild mit schwarzen Balken am unteren und
oberen Bildschirmrand). Der Kontrast wirkt schon etwas betagt,
dadurch bedingt auch die Farbgebung teils etwas verwaschsen,
teils wiederum sehr prall gefüllt, insgesamt ausreichend
in der Wiedergabequalität. Ein leichtes Rauschen und
zahlreiche Bewegungen innerhalb des Bildes stören nur
leicht. Von der Kompression her nichts bewegendes, aber eine
weitgehend saubere und klare Leistung. Sound gibt es in den
monauralen Tonspuren Dolby Digital 2.0 auf französisch,
bayrisch und (nord)deutsch. Der Klang gibt sich im Vergleich
zu den zwei Vorgängern etwas frischer und weiter im Ton,
wenn auch sich die akustische Leistung hier nur bedingt vergleichbar
mit heutigen Mehrkanalleistungen gibt. Untertitel werden bei
der französischen Tonfassung optional in deutschen Worten
eingeblendet.
"Asterix
erobert Rom" kommt inhaltlich nicht gerade an die zwei
Teile zuvor heran, macht aber dennoch Spaß und sorgt
für rund 78 Minuten gute Unterhaltung. Der Film wurde
auf einer einseitigen Single-Layer-Disc (DVD Typ 5) abgelegt
und ferner neben dem Hauptfilm mit folgenden Extras bestückt:
als innovatives Extra stellt sich (wie zuvor sächsisch
und hessisch) hier eine bayerische Tonspur dar, dann gibt
es noch ein Demo für ein PC-Spiel von Asterix - das war
es dann aber leider auch schon. Etwas mager im Bereich "Specials".
Der Film wurde in 17 Kapitel eingeteilt und verfügt über
ein sinnvoll gestaltetes Menü. Die DVD aus dem Kinowelt
Programm erschien am 27. Dezember 2001 zu einem Preis von
ca. 25,- Euro. Wer die ersten zwei Scheiben sein Eigen nennt,
der kommt auch hier nicht um einen Kauf herum.
Andre
Schnack
27.02.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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