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Basic Instinct
Mystery/Crime/Thriller
Ein grässlicher
Tod während heißer Sexspielchen ruft das Morddezernat
auf den Plan. Es scheint, als hätte die Liebhaberin eines
ehemaligen Rockstars denselben während einer scharfen
Nacht mit einem Eispickel um guten Sex und sein Leben gebracht.
In Verdacht steht die schöne und sehr intelligente Autorin
Catherine Tramell (Sharon Stone), da in einem ihrer Bücher
ein Mord auf genau diese Weise geschieht. Der etwas instabile
Detective Nick Curran (Michael Douglas), der des öfteren
mit den "Internal Affairs" kollidiert und regelmäßig
den Dezernatspsychologen Elisabeth Garner (Jeanne Tripplehorn)
aufsuchen muss, wird mit dem Fall beauftragt. Schnell wird
ihm klar, dass etwas an der ganzen Angelegenheit faul ist,
doch dann unterliegt er auch schon dem Charme der attraktiven
und reichen Catherine - und schon ist es vorbei mit der Abstinenz
von Nikotin, Alkohol und Sex...
"Basic
Instinct" - der Name ist Programm, aber eher nebensächlich,
wenn man von so etwas bei diesem Film überhaupt schreiben
kann. Hier wird eine ausgefeilte und intelligente Geschichte
auf den verschiedensten Ebenen erzählt, unterhaltsam,
ausgesprochen fesselnd und spannend inszeniert. Aber nicht
nur die tolle Geschichte von Autor Joe Eszterhas überzeugt
auf ganzer Linie, insbesondere die Darsteller stellen die
Seele und das Leben der Story brillant und plastisch dar.
Sharon Stone spielt toll, an ihre Seite ein nicht minder schlechter
Michael Douglas. Regisseur Paul Verhoeven beweist sein Talent
mit diesem von einigen Kritikern unterbewerteten Film. Hier
geht es um Lust, Besessenheit und dem Reiz, letztlich auch
sehr dem des Erotischen und wie er die Sinne vernebelt. Ein
tödliches und sehr reizvolles Spiel mit bissigen Dialogen
führt Verhoeven in ein offenes und mit vielen offenen
Fragen dahin gestelltes Ende. Neben Objektbildrandspannungen
und vielen sehr professionell eingesetzten Elementen von Kameramann
Jan de Bont, bekommen wir schöne Aufnahmen geboten. Die
Filmmusik unterstreicht die Momente sehr passend. Ein Film,
den man praktisch zweimal ansehen muss, um alles mitzubekommen
und die prickelnde Spannung und dichte Atmosphäre richtig
genießen zu können.
Scheinbar
mangelte es an einem ordentlichen PAL-Master, so dass für
diesen anamorphen Breitbildtransfer im Format 2.35:1 ein NTSC-Master
als Vorlage Spalier stand. Das brachte leider ein paar negative
Eigenschaften mit sich, wie z.B. eine höhere Unruhe des
gesamten Geschehens und ein im Vergleich zur Code1-Edition
nicht gerade positiv abschneidender Schärfegrad. Insgesamt
bleibt - trotz eines guten Kontrasts und einer natürlich
wirkenden Farbgebung - ein leider etwas unharmonischer Gesamteindruck.
Dies jedoch nur im direkten Vergleich mit der US-Disc, denn
Kinowelt bringt zweifellos mit dieser visuellen Leistung die
hochwertigste Fassung des Films auf dem deutschen Markt hervor.
Vom Bild zum Ton. Sound gibt es auf der DVD in den folgenden
Formaten: englisch DTS 5.1, deutsch und englisch Dolby Digital
5.1, spanisch Dolby Digital 2.0 Surround und die Audiokommentare
wurden im Dolby Digital 1.0-Format abgelegt. Erst einmal die
leichte Ernüchterung: DTS liest sich zwar auch hier auf
der Verpackung sehr gut, bringt im Vergleich zu den DD 5.1-Tonspuren
aber keinen nennenswerten Vorteil, sondern wirkt eher identisch
mit diesen. Die tonale Leistung der Mehrkanaltonspuren kann
sich wirklich hören lassen. Nicht sonderlich viele Special-Effects,
dafür sinnvoll gesetzte und wirkungsvolle Hintergrundgeräusche
und ein aus allen Lautsprechern dringender Soundtrack. Schön
anzuhören und hochwertig in der Abbildung.
"Basic
Instinct" erscheint als 2-DVD Set von Kinowelt Home Entertainment
und kommt zusätzlich, ebenfalls am 12. März, als
3-Disc Set heraus, welches extra hübsch verpackt wurde
und den Original Soundtrack zum Film auf Audio CD enthält.
Der DVD-Inhalt der Fassungen ist identisch. Die "normale"
Version kostet rund 25,- Euro, die Special Edition plus Soundtrack
schlägt mit weiteren 10,- Euro zu Buche. Als Bonusmaterial
wurden folgende Extras untergebracht. Im Grunde gleicht der
Umfang der Ausstattung der Code1-Version von Artisan: 2 Audiokommentare,
ein 25minutenlanges Making Of, ein 5minutenlanger Zusammenschnitt
von Szenen, die durch ihre verbalen Ausdrücke einer Anpassung
für die verschiedenen Sender unterlagen, 3 Storyboard-Film
Vergleiche, eine Fotogalerie, Trailer, Cast & Crew Informationen
und Produktionsnotizen und Screentests mit Stone und Tripplehorn.
Zusammengefasst: gute Technik, feiner Inhalt, schöne
Ausstattung. Urteil: kaufen.
Andre
Schnack
21.03.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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