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Bowling For
Columbine
Comedy/Dokumentation
[Inhalt]
„Bowling For Columbine“ ist kein Spielfilm, wie
wir ihn sonst aus dem Kino gewohnt sind. Es handelt sich um
eine Dokumentation mit satirischem Charakter. Inhalt: die
sich äußernden, gesellschaftlichen Probleme der
Vereinigten Staaten von Amerika – dem mit Waffen am
besten ausgestatteten Kontinent der Erde, was die zivile Bevölkerung
angeht. Micheal Moore bringt traurige Themen zurück ins
Gedächtnis und beschäftigt sich mit der Waffenpolitik
der Supermacht.
[Kommentar]
Michael Moore schuf mit seiner satirischen Real-Dokumentation
ein Werk, dessen Wert kaum hoch genug geschätzt werden
kann. Mr. Moore schuf einen Film, der gigantischen Biss aufweist
und durch seinen Inhalt in Verbund mit der Machart überzeugt.
Er begab sich damit sichtlich auf dünnes Eis, beweist
Mut und Stärke durch die Ansprache des Themas und sein
analytisches Vorgehen. Es handelt sich um keine Fiktion, sondern
um wahre, harte Fakten. Es geht um die Frage des Waffengesetztes
in den Vereinigten Staaten, um die Folgen, Auswirkungen und
Ursachen krimineller Taten, bei denen oftmals Menschen ihr
Leben durch Anwendung von Schusswaffen verlieren. Ein roter
Faden bleibt stets erkennbar und zeigt auf, wer und was noch
mit diesem komplexen Thema zu tun hat und welche Faktoren
es gibt, die das Problem letztlich hausgemacht erscheinen
lassen! Mr. Moore beschäftigt sich mit den Symptomen
und bricht diese herunter, um Ursachen aufzuzeigen. Kein einfaches
Unterfangen, da helfen Vergleiche, Interviews und provokative
Handlungen. Absolut sehenswert und inhaltlich wertvoll. Ein
Film, in dem die USA, ihre Gesetzt und Einwohner die Hauptrolle
übernehmen und nicht so gut abschneiden!
[Technik]
Dem Dokumentations-Charakter wird die visuelle Darbietung
durchweg gerecht. Der Transfer wird im Format 1.78:1 vollzogen
und befindet sich mit anamorpher Codierung auf dem Datenträger.
Je nach Aufnahmetyp wird eine bestimmte Qualität geboten.
Diese variiert unter den verschiedenen Arten recht weit. Festzuhalten
ist jedoch, dass sich die aktuellsten Aufnahmen und die Bilder,
in denen Mr. Moore z.B. Interviews führt, qualitativ
am hochwertigsten abschneiden. Die Kompression, der Farbumfang,
Kontrast und die Kantenschärfe dieser Momente gehen im
Einklang mit den Anforderungen.
Der Sound der Disc wurde im
Format Dolby Digital 5.1 aufgenommen und es gibt ihn in den
Sprachen Englisch und Deutsch. Da zahlreiche Gespräche
mitgeschnitten wurden, weist auch die deutsche Synchronfassung
eine Vielzahl an englischsprachigen Dialogen auf. Zu diesen
gibt es stets deutsche Untertitel. Nebst Sprachausgabe gibt
es spartanische Hintergrundgeräusche, stellenweise etwas
Musik – und das war es dann auch schon.
[Fazit]
„Bowling For Columbine“ – wer mit den Erwartungen
an einen Kinofilm im Sinne eines klassischen „Spielfilms“
an dieses Werk herangeht, läuft Gefahr enttäuscht
zu werden. Wer allerdings offen für eine teils analytisch
aufbereitete, extrem unterhaltsame und sehr provokative Dokumentation
ist, der wird hier bestens bedient! Das gute Stück läuft
114 Minuten und fühlt sich wohl auf der einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ 9). Nebst Menü gibt es folgende Extras im Zugriff:
ein Interview mit Michael Moore (englisch mit Untertitel),
eine Kurzbiografie seine Person, Aufnahmen einer Pressekonferenz
mit Moore und eine Trailershow. Inhaltliches Juwel ist und
bleibt der Hauptfilm. Und diesen sollte niemand missen, der
sich als Kinogänger und oder Film-Freak sieht. Empfehlenswert.
Der Erscheinungstermin liegt mit dem 3. Juli etwas zurück.
Die Disc kostet rund 20,- Euro.
André Schnack
18.08.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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