| Wir
Kinder aus Bullerbü &
Neues von den Kindern aus Bullerbü
Family
[Einleitung]
„Die Kinder von Bullerbü“ wurde als Geschichte
von Astrid Lindgren geschrieben und erfreut sich heute noch
großer Beliebtheit. Bei einem solchen Status kann es
immer gut sein, dass später ein Film auf das Buch folgt.
Und so geschah es, dass Regisseur Lasse Hallström 1986
das Buch in einen Kinderfilm verwandelte. Der Familien-Streifen
wurde in den Hauptrollen mit Anna Sahlin, Henrik Larsson,
Linda Bergström, Crispin Dickson Wendenius, Ellen Demérus,
Tove Edfeldt und Harald Lönnbro besetzt. Universumfilm
formte eine DVD Fassung aus dem Stoff und wir konnten uns
den Titel genauer ansehen.
[Inhalt]
Wir Kinder aus Bullerbü
Bullerbü - das ist ein kleiner Ort in Schweden, ein paar
Häuser, etliche Felder, Wälder und Seen. Und die
Kinder aus Bullerbü - das sind natürlich Lisa, Inga,
Britta, Olle, Bosse, Lasse und, nicht zu vergessen, die kleine
Kerstin. Wenn sogar die Schulzeit in Bullerbü (fast)
nur angenehme Seiten hat, was soll man da erst von den endlos
langen Sommerferien erwarten? Lisa, Britta und Inga, Lasse,
Bosse und Olle wissen, was die Sommermonate für sie bedeuten:
Die schönste Zeit des Jahres. Wenn die Nächte nicht
dunkel werden, kann man endlich den Wassergeist belauschen,
kann in der Scheune übernachten oder Krebse fangen. Wenn
die Tage endlos scheinen, dann ist sogar der weite Weg zum
Krämer ein Erlebnis...
Neues
von den Kindern aus Bullerbü
Bullerbü - das ist ein kleiner Ort in Schweden, ein paar
Häuser, etliche Felder, Wälder und Seen. Und die
Kinder aus Bullerbü - das sind natürlich Lisa, Inga,
Britta, Olle, Bosse, Lasse und, nicht zu vergessen, die kleine
Kerstin. Die Kinder aus Bullerbü müssen nach den
langen Ferien wieder zurück in die Schule. Schrecklich
lang erscheint die Zeit bis zu den nächsten Ferien, denn
die sind erst Weihnachten. Doch schneller als gedacht ist
der Winter da: Plätzchen backen, Würste und Schinken
machen, Geschenke basteln, den Weihnachtsbaum im Wald schlagen
und dann schmücken - es gibt auch jetzt viel zu tun in
Bullerbü....
(Inhalt, Quelle: universumfilm)
[Kommentar]
Ein Kinderfilm, der auch erwachsene Elternteile noch gut unterhalten
kann. Wenn man nicht unbedingt auf Tiefsinn aus ist und Anspruch
im Inhalt sucht. Kindgerecht werden die lustigen Streiche
und Abenteuer dem Betrachter nahe gebracht. Wir begleiten
also praktisch als Betrachter die Rasselbande an Kindern verschiedener
Altersstufen auf ihre Spiele in und um die Umgebung. Vieles
wird erkundet und erlebt, so wie es zahlreiche Kinder „auf
dem Land“ erlebten und heute noch teils erleben. Dabei
werden schöne Landschaftsaufnahmen Skandinaviens gezeigt
und die Geschichte teils durch eine Erzählerinnen-Stimme
vorangebracht.
Dabei werden oft
verschlüsselt anhand von Symbolen authentischer Natur
Tatsachen des Lebens vermittelt und Gegebenheiten abgebildet,
die man nur mit Kindern erleben kann. So manch ein Schabernack
geht auf das Konto der quirligen Zwerge und nicht selten leiden
andere darunter. Doch schöne Momente überwiegen
und so geht es nach der Einleitung mit Vorstellung der Lokalitäten
und der Beteiligten auch gleich los. Neben Spielen und geheimen
Nachtwanderungen in blumigen Feldern gesellt sich im weiteren
Handlungsverlauf z.B. auch ein Hund zur Clique. Die beiden
Filme unterteilen sich in zwei Geschichten, wobei es keinen
deutlichen roten Faden gibt, der sich durch die Werke zieht.
Eher plätschern die Geschichten so vor sich hin und zeigen,
wie spannend für Kinder ein gesamter Tag sein kann, der
einem Erwachsenen nicht einmal ein müdes Lächeln
– trotz Lebensfreude – auf das Gesicht zaubern
würde. Durchaus komisch sind auch für die ausgewachsenen
Menschen der stets kleine, brodelnde Konflikt zwischen den
Geschlechtern, der auch hier schon erkennbar ist.
Letztlich kann
festgehalten werden, dass es sich hier um leichte Kost handelt,
denen Kindern mit Freude entgegeblicken – und sie werden
auch nicht enttäuscht, sofern sie die Laufzeit von jeweils
rund 90 Minuten einigermaßen ruhig sitzen können.
[Technik]
Wer hier ein technisches State-Of-The-Art Meisterstück
erwartet, sollte nicht zwangsläufig weiter lesen, denn
diese Erwartungen sind weder gerechtfertigt, noch werden sie
erfüllt. Wir erhalten eine solide Leistung im 4:3-Format
geboten, die sich durchaus sehen lassen kann. Auf einem 4:3-TV
werden oben und unten noch kleine schwarze Balken abgelichtet,
was auf ein 1.66:1 Format schließen lässt. Kontrast
und Farbgebung können überzeugen, jedoch nicht mit
aktuellen Hollywood-Produktionen mithalten. Der Schärfegrad
schwächelt und das Geschehen wirkt etwas zu soft. Rasche
Bewegungen oder dunkle Aufnahmen werden gut dargestellt. Die
Kompression bietet Sauberkeit und Rauschen fällt so gut
wie gar nicht ins Auge.
Kein Werk, bei
dem man das Gefühl verleiht bekommt, dass man wieder
das Ergebnis eines anderen Studios toppen musste. Hier gibt
es erwartungsgemäß einen Dolby Stereo Ton, der
den Anforderungen an einen kleinen Kinderkosmos gerecht wird.
Wahlweise kann das akustische Geschehen in den Sprachen Deutsch
oder Schwedisch verfolgt werden. Da an zahlreichen Stellen
Musik eingespielt wird, welche recht voluminös daherkommt,
entsteht eine gewisse Räumlichkeit, die jedoch nicht
von Surround-Effekten oder großartigen Hintergrundgeräuschen
getragen wird. Sprachausgaben tönen deutlich und stets
verständlich aus den Boxen. Untertitel gibt es in Deutsch.
[Fazit]
Diese einseitige Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) bietet gleich
zwei Filme an. So kommen wir auf eine Gesamt-Laufzeit von
rund 180 Minuten. Die Filme sind ohne Altersbeschränkung
freigegeben und richten sich primär an das junge Publikum
unter uns. Wer die Bücher kennt, der wird sich auf mit
dem Inhalt der Filme anfreunden können. Ein paar Schwarz-Weiß-Bilder
vom Set und den Dreharbeiten mit Astrid Lindgren und eine
Übersicht der weiteren Verfilmungen ihrer Geschichten
fassen die Extras zusammen, mehr wurde der Disc nicht gegönnt.
Der Erscheinungstermin liegt mit dem 3. November 2003 in der
jungen Vergangenheit. Der Preis liegt bei rund 16,- Euro.
Wer Kinder hat und diesen eine einfache und angenehme Unterhaltung
bescheren möchte, kann hier zugreifen.
Andre Schnack
02.03.2004
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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