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James Bond - Casino Royale (Einzel-DVD)
Action/Adventure/Thriller
[Inhalt]
„Casino Royale“ stellt James Bond vor, bevor er
seine Lizenz zum Töten erhielt. Doch dieser Bond ist
keineswegs weniger gefährlich, und nach zwei professionellen
Anschlägen innerhalb kurzer Zeit wird er in den „00“-Status
befördert. „M“ (Judi Dench), die Chefin des
britischen Secret Service, schickt den soeben beförderten
007 auf seine erste Mission, die ihn nach Madagaskar, auf
die Bahamas und schließlich nach Montenegro führt,
wo er Le Chiffre gegenübersteht, einem rücksichtslosen
Finanzier, der von seiner Kundschaft aus dem Terroristenmilieu
bedroht wird und nun bei einem Pokerspiel im Casino Royale
seine Kasse aufzufüllen versucht.
„M“
unterstellt Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper
Lynd. Zunächst zweifelt Bond an Vespers Fähigkeiten,
doch während die beiden gemeinsam diverse Gefahren meistern,
wächst sein Interesse an ihr. Dann treffen Le Chiffres
Gerissenheit und Grausamkeit die beiden Agenten auf eine Weise,
die Bonds Erwartungen übersteigt, und er lernt seine
wichtigste Lektion: Vertraue niemandem!
(Quelle: Sony Pictures Home Entertainment)
[Kommentar]
Als großer Fan des britischen Doppelnull-Agenten war
ich skeptisch gegenüber einem neuen Bond-Darsteller.
Gerade deswegen, weil sich die Darsteller in unserer heutigen,
schnelllebigen Kinowelt ja sehr rasch mal ändern und
den Publikumbedürfnissen angepasst werden. Und wenn die
entsprechende Person dann noch Daniel Craig heißt, dann
bäumt sich der Gedanke auf, dass die britische Note der
Bond-Figur eventuell gefährdet ist. Dem ist jedoch –
glücklicherweise – nicht so. Ferner hielt man auch
in „Bond 21“ an den tief verankerten 007-Eigenschaften
fest. So wird wieder ein britisches Auto gefahren, ein Aston
Martin DB 9 S. Ferner trinkt Bond einen Vodka-Martini, schert
sich jedoch nicht darum, ob geschüttelt oder gerührt.
Was Bond auch tut, Stil spielt nach wie vor eine wichtige
Rolle.
Angesiedelt vor
allen bisherigen Bond-Filmen befindet sich „Casino Royale“
am Beginn des Bond-Zeitstrahls und damit seiner Karriere.
Zu Beginn der dynamischen und spannungsgeladenen Geschichte
schießt sich Bond sozusagen in den Doppelnull-Status,
natürlich nicht, ohne dabei eine Großbaustelle
in Schutt und Asche zu legen und zahlreiche Menschen in die
ewigen Jagdgründe zu schicken. Auch ein Heiligtum, der
Name M und der Wohnort der obersten MI6-Entscheidungsgewalt,
bleibt von Bonds Neugierde beinahe nicht verschont. Nachdem
Bond eingeführt und die Geschichte sich Schritt für
Schritt weiter entwickelt, da tauchen dann auch die ersten
Bond-Girls auf. Eines muss sterben, wie immer, das andere
darf bleiben, zumindest bis zum Schluss.
Wir lernen bereits
nach wenigen Minuten: der neue Bond darf vieles. Doch hat
das auch seinen Preis. Und nun zu den weniger erfreulichen
Dingen des Titels. „Konstruiert“ kann schön
sein, muss es aber nicht. Denn wenn so viele Dinge über
zig Ecken verspielt miteinander verwoben und verbunden sind
und die Motive der einzelnen Personen oftmals bewusst verschleiert
werden, dann dient dies lediglich dem Ziel, auch gegen Ende
noch mit Überraschungen aufwarten zu können. Überraschungen
gibt es tatsächlich einige, was aus „007 –
Casino Royale“ mit seinen schnittigen Actionszenen und
seinen eher ruhigen Poker-Momten im Casino Royale zu einem
ausreichend ausgewogenen Action-Titel werden lässt. Musikalisch
und optisch ansprechend umgesetzt gefällt der Neue.
[Technik]
Bei der Bewertung der visuellen Darbietungsqualitäten
können nicht nur gute Worte verloren werden. Tatsächlich
handelt sich der 16:9-Transfer im breiten Format 2.40:1 einige
Kritik ein. Es wurde eine anamorphe Abtastung genutzt, was
sich im erhöhten Schärfegrad ausdrückt. Doch
neben einem rundum guten, wenngleich nicht natürlichen,
ersten Eindruck bäumen sich Mängel. Wie beispielsweise
der überzogene Kontrast, welche in den dunklen Momenten
Details und Plastizität verschluckt. Rasche Bewegungen
lassen einen Nachzieheffekt entstehen, welcher bei einem solchen
Action-Film stört. Auch die Kantenschärfe schwankt
hin und wieder und kann somit nicht auf vollen Touren laufen,
was sich wiederum im leicht eingeschränkten Detailgrad
zeigt. Rauschen oder nennenswerte Verunreinigungen gibt es
nicht und die Kompression geht vollkommen in Ordnung.
Da die Note im
Bereich der optischen, technischen Umsetzung nicht besonders
hoch ausfällt, strengt sich die DVD noch einmal beim
Ton ordentlich an, mit Erfolg. Es gibt Dolby Digital 5.1-Sound
in den Sprachfassungen Englisch und Deutsch. Beide Tonspuren
unterscheiden sich kaum voneinander. Beide weisen akustische
Leistungen in der obersten Liga auf. Viele Szenen bieten das
Potenzial eines Mehrkanaltons, welche „Casino Royale“
zu nutzen versteht. Es entsteht ein lebhaftes und räumlich
weites Klangbild, welches durch keinerlei Fehler, Rauschen
oder deplatzierte Sound-Elemente gestört wird. Effekt-
und sinnvoll abgemischt erklingen die angeschlossenen Lautsprecher
harmonisch untereinander, die Front dominiert nicht, wie bei
manch anderem aktuellen Film. Untertitel sind in Deutsch,
Englisch und Türkisch vorhanden.
[Fazit]
Was bleibt schlussendlich also zu sagen? Der neue Bond macht
sich gut, die technische Umsetzung auf DVD gelang gut, wenngleich
das Bild hätte ein wenig besser ausfallen können.
„007 James Bond – Casino Royale“ erscheint
in Form der hier vorliegenden Einzel-DVD oder aber in einer
2 Disc Special Edition, welche auch über viel Bonusmaterial
verfügt. Hier hingegen finden wir lediglich Trailer und
ein sehr einfach gehaltenes Menü vor, welches die wenigen
angebotenen Funktionen auswählen lässt. Die Majorität
der Fans wird diese DVD lieben. Ich tu es. All die Kritiken
und Meinungen, ich kann sie größtenteils nachvollziehen
und akzeptiere sie. Dennoch ist am Ende eine gelungene, einseitige
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) mit 139 Minuten Laufzeit dabei
herausgekommen. Erscheinungstermin war der 23. März,
die FSK legte eine Altersstufe von ab 12 Jahren fest.
Andre
Schnack
18.04.2007
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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