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The
Crow - City Of Angels
Action/Fantasy/Thriller
L.A.,
die Stadt der Engel, ist zu einer apokalyptischen Metropole
mutiert. Die Luft, geschwängert von gelben Nebeln, droht
das Leben in den Straßen zu ersticken. Sarah (Mia Kirshner)
erwacht von einem schrecklichen Alptraum: Ein junger Mann
namens Ashe (Vincent Perez) und dessen Sohn werden brutal
hingerichtet. Sie wurden Zeugen eines Drogengeschäfts
und infolgedessen befahl der finstere Drogenbaron Judah (Richard
Brooks) seinen Schergen, die beiden zu töten. Doch mit
Hilfe der Krähe kehrt Ashe zurück in die Welt der
Lebenden, um Rache an den Mördern zu nehmen...
"The
Crow - City Of Angels" lautet der Titel des Sequels.
Doch nicht nur der Titel ähnelt dem ersten Teil sehr.
Die Geschichte des Autors David S. Goyer, der auf der Grundlage
der Comics von James O'Barr das Drehbuch anfertigte, überzeugt
nicht durch große eigene Ideen, sondern beschäftigt
sich weitgehendst mit der Parallelität zum ersten Film.
Die Darsteller passen zwar in ihre Figuren, doch wurden die
Rollen des ersten Teils wesentlich passender besetzt. Und
letztlich verliert das Stück genau durch diese zwei Faktoren
stark an Reiz. Da bringen auch die sehr gelungenen Sets und
die dichte Atmosphäre nicht viel. Abwechslung bedachte
man, doch neigen einige Szenen zur Übertreibung, andere
arten in Sachen Brutalität aus - was aber für eine
Comicumsetzung irgendwie auch typisch ist. Keine leichte Aufgabe,
die sich Regisseur Tim Pope dort stellte - man gab sich auch
Mühe, wenngleich die Story zu nah am ersten Film heftet.
Letztlich bleibt ein durchschnittlicher Nachfolger eines Kultfilms,
der einfach kaum noch zu schlagen ist.
Technisch
sind wir von Kinowelt besseres gewohnt. Der Bildtransfer geschieht
im Vollbildformat 4:3 (1.39:1) und füllt somit die Bildfläche
eines normalen Fernsehgerätes komplett aus. Das Geschehen
besticht durch eine Vielzahl an schmuddeligen Brauntönen,
gemischt mit einigen intensiven, leuchtenden Pastellfarben.
Insgesamt gefällt der Kontrast und Sättigung, die
Kantenschärfe hätte ruhig etwas höher ausfallen
können. Das Geschehen ist frei von Kompressionsfehlern.
Soundtracks wurde in den Formaten Dolby Digital 5.1 und DTS
5.1 auf der DVD abgespeichert. Eine deutsche Tonspur gibt
es in DD 5.1, eine weitere deutsche und den englischen Originalton
kann man auch in DTS 5.1 hören. Der Ton weist einige
kleine Makel auf. Zwar gibt es viele Stereo- und Sourround-Effekte,
diesen jedoch fehlt es oftmals etwas an Grundlage und Bassfundament,
genauso wie auch Kraft und Volumen. Die räumliche Reichweite
kommt durch die hinteren Kanäle gut zur Geltung. Beim
englischen Originalton können optional deutsche Untertitel
hinzugeschaltet werden.
"The
Crow - City Of Angels", das Fazit: Schade, zu schlecht
für einen Nachfolger des, mittlerweile zum Kultstatus
aufgestiegenen, Originals "The Crow"
mit Brandon Lee. Ein netter und unterhaltsamer Film, der ohne
viel eigenes daher kommt und praktisch nur vom Erfolg und
Status des ersten Films lebt, und das geht meist nicht gerade
gut. Vincent Perez bemüht sich zwar als Krähe, verblasst
allerdings vor der Leistung eines Brandon Lee. Was den Filmemachern
wirklich gelang: eine düstere, stimmungsvolle Umgebung
mit dichter Atmosphäre aufzubauen. Insgesamt läuft
der Streifen gerade einmal 82 Minuten, und somit bietet die
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) noch ausreichend Platz für
andere Dinge. DTS-Ton hört man gerne, doch hier spricht
das Tonformat eine qualitativ nicht so hohe Sprache. Doch
leider befinden sich als Extras lediglich 9 Trailer weiterer
Erscheinungen des Hauses auf dem Silberling - mager! Insgesamt
eine DVD, die Fans der Krähe vielleicht gefallen wird,
alle anderen sollten sich vorab ausreichend informieren. Erschien
am 16. Juni als Kauf-DVD.
Andre Schnack
01.07.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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