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The
Cotton Club
Crime/Musical
In den “Roaring Twenties” ist
der „Cotton Club“ in Harlem einer der gefragtesten,
aber auch skandalträchtigsten Jazz-Clubs New Yorks. Aber
nicht nur der Rhythmus, sondern auch Prohibition und Wirtschaftskrise
erhitzen die Gemüter. Gangster, Musiker, Polizei - die
einen besuchen den Club, andere wiederum möchten ihn
am liebsten schließen. Nachdem der Jazztrompeter Dixie
Dwyer (Richard Gere) einem der großen Mafiabosse Dutch
Schultz (James Remar) das Leben rettete, wird er von diesem
nun protegiert. Schultz verschafft ihm einen Job als Bodyguard
für sein Gangsterliebchen Vera (Diane Lane). Doch Dixie
verliebt sich in sie, und damit fangen seine Probleme erst
richtig an...
“The Cotton Club“ – Skepsis
keimte bei der Betrachtung der Verpackung in mir auf. Und
ich wurde eines besseren belehrt. Denn entgegen jeder Annahme
handelt es sich bei dem Werk um kein Story-Flachwasser oder
aber ein überzogenes Musical, ganz im Gegenteil. Dieser
Film hat mächtig Stimmung, Musik-Organ und Rhythmus.
Das, was andere Filme vergebens zu erreichen ersuchen. Die
drei Hauptelemente wurden hier einzeln für sich sehr
gut herausgearbeitet und harmonieren miteinander im Gesamtkonzept
wunderbar. So überzeugen nicht nur die allesamt sehr
guten darstellerischen Leistungen, sondern auch die fantastische
Filmmusik und die gelungene und spannungsreiche Storyline
mit Mafia-Thriller Touch und auch Ernsthaftigkeit. Seele des
Werks von Coppola bildet der Jazz, welcher der Love-Story
Charme verleiht.
In der technischen Disziplin des Testlaufs
besticht die DVD mit nahezu hervorragenden Werten. Eine wirklich
beeindruckende Leistung in Anbetracht des mittlerweile bereits
hohen Alters des 1.85:1-Transfers. Dieser wurde anamorph auf
dem Silberling untergebracht und weist praktisch keine nennenswerten
Alters-Erscheinungen auf. Die Kantenschärfe befindet
sich auf einem erstaunlich hohen Qualitätsstand, so auch
der gelungene Kontrast und die Farbgebung. Wenn man etwas
zu kritisieren sucht, so kann man bestenfalls beim lediglich
etwas weichen Bild ansetzen, welches stellenweise etwas mehr
Details hätte vertragen können. Sound gibt es im
englischen Dolby Digital 5.1-, im italienischen Dolby Digital
1.0- und im deutschen und spanischen Dolby Digital 2.0-Ton.
Qualitativ gibt sich der englische Mehrkanalton nicht konkurrenzfähig
zu aktuellen Blockbuster-Neuauskopplungen, doch dem Alter
und der Thematik wird er gerecht. Die Musik wird sehr angenehm
und voluminös wiedergeben, die Sprachausgabe bleibt stets
deutlich.
„The Cotton Club“ ist ein wahrlich
gelungener und toller Film mit dichter Atmosphäre und
einer nahezu greifbaren Seele in der Geschichte. Das Werk
erstreckt sich auf eine Laufzeit von 124 Minuten, die auf
einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) untergebracht
wurden. Der Film bietet einige Szenen, in denen die Gewalt
regiert, so dass aufgrund dieser eine Alters-Freigabe ab 18
Jahren erfolgte. Das ansprechend gestaltete und sehr einfach
gehaltene Menü bietet neben Toneinstellungen und Kapitelauswahl
auch noch Zugriff auf ein einziges Extra: den Trailer zum
Film – ach wie mager. Da hilft es auch nicht, dass die
Untertitel in insgesamt 10 Sprachen offeriert werden und optional
einzuschalten sind. „Ein wunderbares Zeitportrait -
gepfeffert mit dem berühmten Jazz und den artistischen
Stepp-Tänzen einer jungen Generation im Aufbruch.“
Dem bleibt praktisch nichts hinzuzufügen. Wer Gere oder
Cage und Hoskins mag, der muss hier reinschauen. Die Disc
gibt es seit dem 28. Januar im Handel.
André
Schnack
28.02.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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