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Crocodile Dundee
in Los Angeles
Comedy/Drama
Mick Dundees
(Paul Hogan) Freundin Sue (Linda Kozlowski) wird nach Los
Angeles geschickt, um dort die Zeitung ihres Vaters zu leiten.
Da das Geschäft mit dem Krokodiljagen mittlerweile nicht
mehr so toll läuft, kommen Mick und Sohn Mikey (Serge
Cockburn) einfach mit. Vater und Sohn bestaunen also die Sehenswürdigkeiten
der "Stadt der Engel" und wundern sich über
die merkwürdigen Lebens- und Verhaltensgewohnheiten der
kalifornischen Ureinwohner. Währenddessen führt
Sue die Recherchen über die Geschäfte des zwielichtigen
Studiochefs Rothman (Jere Burns) fort, die ihr Vorgänger
aufgrund seines abrupten Todes nicht zu Ende führen konnte.
Bald erwacht auch in Mick Dundee der alte Jagdinstinkt. Obwohl
der skrupellose Geschäftshai Rothman seine Zähne
zeigt, lässt sich der coole Jäger Mick davon wenig
beirren. So ist er doch in seiner Heimat schon weitaus gefährlicheren
Raubtieren begegnet...
Mittlerweile
muss leider gesagt werden, dass der Lack allmählich ab
ist. Nur noch auf einem insgesamt durchschnittlichen Niveau
vermag der dritte Teil des Dundee zu unterhalten. An Paul
Hogans Leistung liegt es nicht, routiniert, cool und lässig
wie immer handelt er jede Situation ab, ob in L.A. oder im
Down-Under. Was hier das Krokodil zum Hinken bringt: die Story.
Zu einfallslos und abgegriffen wirken die Zutaten, nicht gerade
innovativ die gesamte Umsetzung. Zugegebenermaßen befinden
sich zahlreiche gute Lacher in der Vorstellung, doch hält
der Film den Ball auch auf diesem Gebiet über das Mittel
ziemlich flach. Was im ersten Teil noch als sehr lobenswert
dargestellt wurde, der Humor des Films, kann hier leider nicht
erreicht werden, zu unlustig und stellenweise einfach abgegriffen
wirken die Späßchen des Krokodil-Bezwingers. Der
Charme von einst, der im ersten Teil durch tolle Landschaftsaufnahmen
versprüht wurde, weicht hier dem tristen Alltag eines
Großstadtdschungels, den wir alle 1. bereits kennen
und 2. gar nicht mal mehr so interessant finden.
Kommen
wir zur Technik des Datenträgers. Abgelegt wurde der
Bildtransfer in Form eines 1.85:1-Formats, welches zudem anamorph
erweitert wurde. Auch wenn der Film jüngeren Ursprungs
ist, so finden wir hier leider viele Faktoren vor, die es
in einer solch aktuellen DVD eigentlich nicht geben sollte.
Vor allem der Rauschfaktor des Geschehens ist negativ anzukreiden,
der dadurch bedingte Einsatz von Filtern tat dem Bild nicht
sonderlich gut: so verziehen bei schnellen Bewegungen gerne
einmal die Kanten. Davon ab jedoch vermag der Transfer zu
überzeugen. Er bietet ausreichend Details und überwiegend
eine angenehme Schärfe. Die Kompression geht ebenfalls
in Ordnung. Akustisch wird das Dolby Digital 5.1-Format angeboten.
Leider hat der Film vom Sound her an sich schon nicht die
beste Stunde, dementsprechend fällt dann natürlich
auch die akustische Leistung der DVD aus. Viel wird nicht
aus dem Potential des Mehrkanaltonformats geholt, die tonale
Umgebung des Jägers hält sich zurück und bietet
nur selten durch zielgerecht gesetzte Hintergrundgeräusche
etwas an Raumgefühl. Die Qualität des Transfers
befindet sich leicht über dem Durchschnitt, doch hätte
man etwas mehr daraus machen können.
"Crocodile
Dundee in Los Angeles" stellt leider einen schwächelnden
dritten Teil dar. Wie schade, da doch gerade der erste Film
unheimlich unterhaltsam war. Der Streifen läuft rund
91 Minuten und befindet sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ 9). Neben dem Hauptfilm, der ab einem Alter von 6
Jahren freigegeben wurde, befindet sich auch noch etwas Bonusmaterial
auf der Scheibe. Dieses füllt ca. weitere 19 Minuten
und besteht aus einer Hinter den Kulissen-Featurette, einem
Kinotrailer, Cast & Crew Statements (kurze Interviews)
und Bio- und Filmografien. Ferner sind auch optionale Untertitel
in den Sprachen Deutsch und Englisch enthalten. "Crocodile
Dundee in Los Angeles" erschien am 24. Juni zu einem
Preis von ca. 20,- Euro. Wer Fan des australischen Jägers
ist, der sollte hier genauer hinsehen und den Kauf in Erwägung
ziehen.
André
Schnack
11.07.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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