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CSI:
N.Y. - Season 4.1
Action/Crime/Drama/Mystery/Thriller
[Inhalt]
In New York geht der Kampf gegen das Verbrechen in gewohnt
düsterer Atmosphäre weiter. CSI: N.Y. glänzt
aber nicht nur aufgrund der oft spektakulären Kriminalfälle,
sondern es wird auch vor allem Wert auf die Charaktere der
Ermittler gelegt. In der 4. Staffel zieht sich zum ersten
Mal ein Storybogen über die gesamten Folgen, welcher
besonders mit Detective Mac Taylor zu tun hat. Die Zahl 333
spielt dabei eine wichtige, doch zu Beginn noch völlig
unerklärliche Rolle. Zum ersten Mal tritt die Zahl in
Erscheinung als Mac jede Nacht pünktlich um 3:33 Uhr
von einem Anruf geweckt wird. Bald stellt sich heraus, dass
es sich bei dem Psychopathen um einen persönlichen Feind
von Mac handeln muss.
Außerdem
wird das Team in der 4.Staffel mit Giftspritzen, Zombies und
einem toten Model in einem riesigen Martiniglas, konfrontiert.
Solche Gewaltverbrechen gehören in der Acht-Millionen-Metropole
zum Alltag – und die Spurensicherungs-Experten sind
sofort zur Stelle, wenn es darauf ankommt Beweise zu sichern
und zu untersuchen. Den detailbesessenen Kriminalisten entgeht
nichts, denn nicht selten hängt die Aufklärung eines
Falls an einem einzigen Haar. Oder man muss sich eine Identität
in Second Life schaffen um im Cyberspace auf Mörderjagt
zu gehen.
(Quelle: universumfilm)
[Kommentar]
Doch was sind die Ermittler von der Crime Scene Investigation-Abteilung
New York eigentlich? Man kann sich das wie folgt vorstellen.
Das sind Menschen, die praktisch kein Privatleben haben, absoluten
Idealismus und gute Gesinnung pflegen und zumeist irgendeinen
Schicksalsschlag oder gar ein traumatisches Ereignisse aufzuweisen
haben. Dadurch getrieben sind sie praktisch seelisch verpflichtet
Verbrecher zu jagen. So eine Art Batman in zivil, bewaffnet
mit forensischem Wissen, vielen tollen Gerätschaften
und dem Gesetzbuch unter dem Arm. Die können auch praktisch
alles und haben ausgesprochen viel Befugnisse, und Wissen.
Die kennen sich richtig aus.
Es macht ihnen
jedoch wirklich Spaß bei der Arbeit zuzusehen. Immer
wieder unterstreichen das Szenen, in denen die Damen und Herren
in ihren Laboratorien stumm Untersuchungen vornehmen und dabei
eine smoothe und moderne musikalische Begleitung einsetzt.
Gut inszeniert! Die stets stilsicher gekleideten Personen
laufen oftmals in High-Tech Labs umher, die man eher beim
Geheimdienst vermuten würde. Doch auch das hat seinen
Charme und passt zu den oftmals sehr verflixten Verbrechen
und den Arten, wie diese schlussendlich aufgeklärt werden.
Darstellerisch hebt sich diese Episode nicht von den bereits
erschienenen ab. Anders als bisher: es wird ein roter Faden
um den Mittelpunkt der Figur des Mac Taylors gesponnen, spannend
und unterhaltsam.
[Technik]
„CSI: N.Y. – Season 4.1“ kommt so daher,
wie wir es auch aus dem Fernsehprogramm her gewohnt sind.
Das ist keinesfalls negative Kritik, vielmehr ein Beweis für
die Qualitäten dieser Jerry Bruckheimer-Produktion. Ihr
fehlt es in Bezügen der Sauberkeit ein wenig an Niveau,
beherrscht doch weitgehend ein zarter Rauschschleier die Bilder.
Rasche Bewegungen und Kamerafahrten könnten ebenfalls
schärfer ausfallen und rücken den anamorphen 1.78:1-Streifen
nicht in das beste Licht. Auf der Habenseite hingegen verbuchen
die Bilder ihren guten und doch streckenweise recht einfach
gehaltenen Kontrast mit authentischer Gesichtszeichnung und
Färbung. Die Ausleuchtung ist nicht immer super und ab
und an gibt es nur bedingt viele Bilddetails.
Dieser Ausflug
nach New York findet wahlweise in zwei Sprachen und ebenso
vielen Formaten statt. Es stehen zur Wahl: die deutsche Synchronfassung
in Dolby Digital 2.0 oder aber der englischsprachige Original-Sound
in mehrkanaligen Dolby Digital 5.1, wie schön. In den
wenigen Sekunden des eigentlichen Verbrechens oder aber in
Schlüsselsekunden der Aufklärung übernimmt
die Musik das Drama und spielt sich in eine gelungene Sphäre,
die es versteht Spannung und Coolness zu vereinen. Action
tritt nur beschränkt auf, Dialogstärke hingegen
gehört hier zum Hauptprogramm, was keinesfalls störend
auffällt. Untertitel suchen wir hier vergebens.
[Fazit]
Dort, wo „CSI: Miami“ mich mit dem überzogen
coolen Horatio Caine mittlerweile nicht mehr halten kann,
dort gewinnt der melancholische Mac Taylor mein Herz für
Thriller. Die Ideen sind gut und Reihe 4 des New Yorker Ermittler-Teams
bietet ausreichend Neuigkeiten auf rund 520 Minuten Laufzeit.
Es befinden sich drei einseitige Dual-Layer-Discs (DVD Typ
9) in der Verpackung, auf deren Cover den Käufer Gary
– alias Mac Taylor – Sinise prüfend anschaut.
Freigegeben ab 16 Jahren. Erscheinungstermin war der 12. Januar,
der Preis liegt bei rund 35,- Euro, was kein Schnäppchen
darstellt. Auch dann nicht, wenn wir den Audiokommentar zur
Episode „Die Venusfalle“ von Anthony Zuiker als
Extra höher bewerten.
Andre Schnack
26.01.2009
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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