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Druids
Drama/Adventure
Der junge
Gallier Vercingetorix (Christopher Lambert) muss mit ansehen,
wie sein Vater Opfer einer Intrige wird und - von den eigenen
Leuten verraten - auf grausame Weise umgebracht wird. Blind
vor Hass flieht Vercingetorix in die Obhut des Druidenmeisters
Gutuart (Max von Sydow) und hat seither nur ein Ziel vor Augen:
Rache. Nach Jahren harten Studiums im geheimen Wissen der
Druiden und der Kampfkünste, verlässt Vercingetorix
seinen Meister, um sich seiner Aufgabe zu stellen. Es kommt
zu einer ersten schicksalhaften Begegnung zwischen Vercingetorix
und dem ehrgeizigen römischen Feldherren Julius Cäsar
(Klaus Maria Brandauer). Obwohl sie auf feindlichen Seiten
stehen, sind sie von der Persönlichkeit des anderen fasziniert.
Doch es geht um Sieg oder Niederlage, um Ruhm und Rache. Und
dabei kann es nur einen Gewinner geben....
"Faszinierendes
Epos mit Christopher Lambert und Klaus Maria Brandauer."
- "Druids" geht schon in die richtige Richtung,
erreicht jedoch nicht das, was auf der Verpackung verkündet
wird. Mit den beiden Hauptdarstellern bekam Regisseur und
Drehbuchmitgestalter Dorfmann zwei Darsteller vor die Linse,
die sich gut ergänzen und eine gute Darbietung abgeben
(mal abgesehen vom etwas merkwürdigen Haarschnitt Lamberts).
Die Sets gelangen ebenfalls ganz gut, doch wirkt der gesamte
Stil und Look des Streifens etwas "günstig",
nur selten kommen Ansichten großer Panoramen und Menschenmassen
zum Einsatz. Technisch vermag "Druids" zu begeistern,
auch die actionlastigen Einlagen der Geschichte wurden gekonnt
umgesetzt. Lediglich der Music-Score wird als nicht unbedingt
immer passend und stellenweise sogar übertrieben eingestuft.
Davon ab: netter Geschichtsunterricht im Low-Budget Gewand,
dafür aber mit guten Schauspielern.
Technisch
betrachtet gibt es Lichtblicke und Schattenseiten. Das Geschehen
wird im anamorphen Breitbildgewand 1.78:1 präsentiert
und verfügt über einen sehr knackigen Kontrast mit
reichhaltiger Farbgebung und ausreichend sauberen Konturen.
Das Geschehen verzieht kaum bei raschen Bewegungen und entfaltet
sich in voller Plastizität, und das in einem nahezu fehlerfreien
Gesamteindruck. Von der Kompression her gibt es nichts auszusetzen.
Ton gibt es im Mehrkanaltongewand im Format Dolby Digital
5.1, wahlweise in deutscher Synchronfassung oder aber im englischen
Originalsound. Da der Film erst gen Ende der Handlung an Tempo
gewinnt, kann das Format nur gelegentlich seine Fähigkeiten
ansatzweise ausspielen und mit einigen guten Einlagen auf
den Surround-Lautsprechern aufwarten. Dazu gibt es eine Musik,
die nicht jedermanns Geschmack treffen wird und klare und
deutliche Dialoge, die aus dem Center-Speaker vernommen werden.
Untertitel wurden dem Film nicht spendiert.
Die DVD
aus dem Programm der Spendid Entertainment wird hierzulande
von Warner Vision Germany vertrieben. "Druids" bietet
kein großes Kino mit Blockbusterqualitäten, dazu
sind Technik, Story und Umsetzung auf einem zu niedrigen Niveau.
Dennoch hat der rund 119minutenlange Film, welcher auf einer
einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt wurde, Charme
und unterhält ausreichend kurzweilig. Der Film wurde
ab einem Alter von 12 Jahren freigegeben und erschien am 29.
April als Code2-DVD in Deutschland zu einem Preis von ca.
25,- bis 30,- Euro, was nicht gerade wenig ist. Und die Ausstattung
besteht zudem gerade einmal aus einigen Filmografien und einer
DVD-Programmvorschau von Splendid Entertainment - enttäuschend.
Wer auf eine Ausstattung nicht so viel Wert legt, der kann
sich die DVD genauer ansehen.
André
Schnack
14.05.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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