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The General's
Daughter
Mystery/Thriller
Paramount
präsentierte uns 1999 den Simon West Thriller „The General’s
Daughter“ in den Kinosälen. Im Film über einen mysteriösen
Mordfall innerhalb der Army spielt John Travolta einen hartnäckigen
Militärermittler, an seiner Seite ist die hübsche Madeleine
Stowe zu sehen. Weitere Darsteller sind keinesfalls unbekannte
Gesichter, ganz im Gegenteil: James Woods, James Cromwell
und Timithy Hutton sind mit von der Partie. Diese Code1-DVD
des Films kommt von Paramount Home Video auf den Markt.
Fort
MacCallum, Georgia. Ermittler für kriminelle Angelegenheiten
innerhalb des Militärs, Paul Brenner (John Travolta), bekommt
keinen schönen Anblick vor Augen als er in einem Übungsgelände
die Leiche einer jungen Frau vorfindet. Sie wurde scheinbar
vergewaltigt und anschließend erdrosselt. Kein schöner Fall,
und da es sich bei der Toten auch noch um die Tochter des
Generals, Lt. General Joseph Campell (James Cromwell), des
Stützpunkts handelt, wird die Sache nicht einfacher. Paul
und seine Kollegin, Sara Sunhill (Madeleine Stowe), mit der
er in früher Zeit einmal zusammen war, sollen den Fall klären.
Nach Möglichkeit sehr schnell, und zwar binnen 36 Stunden,
denn genau soviel Zeit bleibt, bis das FBI eingeschaltet werden
muss und sich dem Fall annimmt. Dann geht es an die Öffentlichkeit
und der General möchte, dass die Angelegenheit auf dem Militärweg
geklärt wird. Die beiden Ermittler haben es nicht einfach,
es schein, als wären Verdächtige en masse vertreten, das Motiv
ist noch völlig unklar. Die ganze Situation und die Umstände,
die nach und nach ans Tageslicht kommen, sprechen dafür, dass
eine ganze Reihe an Personen in die Sache involviert ist –
doch was geschah wirklich. Die Tote, Capt. Elizabeth Campbell
(Leslie Stefanson), arbeitete bei den Militär-Psychologen,
und was Paul und Sara nach und nach über die Vergangenheit
und den Mord herausfinden, lässt ihnen das Blut in den Adern
gefrieren. Auch Elizabeths früherer Mentor, Col. Robert Moore
(James Woods) scheint in den Fall verstrickt zu sein... .
Es bildet sich ein Netz, in dem scheinbar niemand Schuld trägt
und jeder Angst hat, sein Gesicht und seine Karriere zu verlieren.
Es
geht um Loyalität, Ehre und Treue, um Verrat, Verschleiern
von Tatsachen und Schuld. Jeder der mitspielenden Charaktere
könnte es gewesen sein, natürlich nicht alleine, doch entsteht
so eine sehr hohe Spannung. Es geht um zwei sehr unterschiedliche
Welten, die der Zivilisten und die der Army. In diesen beiden
Welten wird völlig unterschiedlich nach einem Verbrechen geforscht
und es wird unterschiedlich gehandelt, jede Welt hat ihre
eigenen Gesetze. Neben wundervollen Aufnahmen zeichnet sich
der Film nicht nur durch einen wirklich gelungenen Soundtrack
zeichnet aus, nein, vielmehr ist es die wirklich exzellente
Hintergrundgeschichte. Diese wirkt anfangs noch sehr einfach
gestrickt, doch der Zuschauer wird überrascht! Denn mit den
gebotenen Wendungen und dem Verlauf der Geschichte kann anfänglich
wahrlich niemand rechnen! Ein großes Lob an die Drehbuchautoren
und außerdem an den Regisseur. Dieser leistete tolle Arbeit
und fing grandiose, nicht gerade alltägliche Bilder mit der
Kamera ein. Ein sehr spannender Thriller, der einem teilweise
die Spucke im Halse stecken lässt. Denkt man daran, dass die
Geschichte einem wahren Ereignis zugrunde liegt, so fühlt
man sich wahrlich betroffen. Im Kern ist Story einfach, dennoch
verblüffend! Die Casting-Crew leistete ganz große Arbeit und
engagierte mit John Travolta, Madeleine Stowe, James Cromwell,
Timothy Hutton, Leslie Stefanson und James Woods ein wahrlich
tolles Team großer Namen. „The General’s Daughter“ ist ein
gelungener Thriller für jedermann. Die Dialoge und Aufnahmen
mit Travolta und Woods gehören zu den absoluten Highlights.
Die
Paramount DVD gefällt nicht nur durch einen guten Films, sondern
erscheint auch in Sachen Technik in einem hochwertigen Gewand.
Das Bild kommt im Originalformat von 2.35:1 in einem schönen,
sehr ansehnlichen anamorphen Transfer. Die Farben der tollen
Aufnahmen des Films erwecken das Geschehen auf dem Fernseher
sprichwörtlich zum Leben. Der sehr hohe Kontrast erzeugt gleichzeitig
eine ab und an leicht überzeichnete, ausgesprochen hohe Bildschärfe.
Der Detailreichtum überzeugt ebenfalls, selbst in den sehr
dunklen Szenen erreicht das Bild einen hohen Grad an sichtbaren
Kleinigkeiten. Nur sehr selten treten kleinere Bildstörungen
in Form von Griseln oder kurzem Rauschen auf, allgemein ist
das Geschehen auf dem Fernseher aber immer noch als sehr gut
zu bezeichnen. Der Ton der DVD weiß ebenfalls zu überzeugen.
Abgemischt im Dolby Digital 5.1-Format auf englisch und in
Dolby Surround auf englisch und französisch, bringen die Lautsprecher,
insbesondere beim AC3-Ton, richtig Stimmung ins Heimkino.
Der besondere Musik-Soundtrack des Films dringt aus allen
Lautsprechern an die Ohren und erzeugt ein weites Klangbild,
er wurde sehr passend zur Geschichte eingebunden. Einige schöne
Direktionaleffekte versüßen den Hörgenuss nur noch weiter.
Nicht gerade der spektakulärste und aggressivste Ton wird
hier geboten, doch immerhin überdurchschnittliche, wohl abgemischte
Akustik. Die Dialoge erklingen sehr fein und sauber aus dem
Center-Speaker, Untertitel sind lediglich auf englisch vertreten.
Eine
schöne DVD, wirklich. Die Technik der DVD an sich überzeugt,
der Film ebenfalls. 166 Minuten sehr spannende Unterhaltung
befinden sich auf dieser einseitigen Single-Layer-Disc und
werden von etwas Bonusmaterial noch unterstützt. „Etwas“ ist
praktisch schon untertrieben, immerhin finden sich ein Audiokommentar
mit Regisseur Simon West, eine Behind The Scenes Featurette,
2 Trailer und 4 Deleted Scenes (inklusive einem alternativen
Ende) in der Special Features-Section. Zu einem Preis von
rund 60,- DM (30 $ Listenpreis) ist das recht fair. Wer also
einen gelungenen Thriller sehen will, der durch eine gute
Story und tolle Schauspieler auffällt, der darf zugreifen.
Travolta-Fans werden wahrscheinlich so oder so zugreifen.
Empfehlenswert.
Andre
Schnack
10.01.2000
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/ Inhalt |
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Bewertung:
Eine Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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