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Das
Glücksprinzip
Drama
Wenn einem
ein wildfremder Mann einen brandneuen Jaguar schenkt, muss
etwas faul an der Sache sein. Daran zweifelt der Journalist
Chris Chandler (Jay Mohr) keine Sekunde und folgt einer geheimnisvollen
Spur von guten Taten bis nach Las Vegas. Hier versucht der
kleine Trevor (Haley Joel Osment) mit einem einfachen Plan,
die Welt zu verändern. Im Rahmen eines Schulprojektes
für seinen Sozialkundelehrer Eugene Simonet (Kevin Spacey)
hat er folgende These aufgestellt: Wenn jeder Mensch drei
Menschen in einer Notlage hilft, und diese wiederum drei weitere
unterstützen, dann müsste die Welt am Ende ein wenig
besser werden. Trevor ist bereits fleißig dabei, seine
Theorie in die Tat umzusetzen - und das bleibt nicht ohne
Folgen...
Eine einfache
Idee, komplexere Folgen. Ein brillanter Kindsgedanke, der
leider in unserer Gesellschaft so einfach nicht umzusetzen
ist. Warum? Das kann uns "Das Glücksprinzip"
leider auch nur ansatzweise verraten. Die Idee und das Prinzip
der Geschichte des Films sind liebenswert und gut, allerdings
zeichnen sie nicht gleich einen guten Film aus. Und hier ist
es leider so, dass sich der Streifen zu ernst nimmt, anstatt
humorvoller oder geistiger zu unterhalten. Davon ab kann sich
der Betrachter dennoch an der gelungenen Umsetzung der Story
erfreuen, denn wie wir es von Hollywood kennen, so gibt es
auch hier wieder gute darstellerische Leistungen, eine gute
Kameraführung und einen schönen Soundtrack. Etwas
Humor und liebenswerte Tragik dazu, und fertig ist "Das
Glücksprinzip" von Regisseurin Mimi Leder.
Technisch
gelang die DVD-Umsetzung nicht so gut, wie man es von einem
solch aktuellen Film erwartet hätte. BMG bringt uns einen
anamorphen Breitbildtransfer im Originalformat im Ratio 1.85:1.
Dieser bietet auch im Bereich des Kontrasts und der Farbwiedergabe
ganz ansehnliche Ergebnisse, begeistert aber bei der Kantenschärfe
und dem Rauschfaktor so ganz und gar nicht. Dies liegt an
der Softness des Geschehens, welche auch den Detailreichtum
negativ beeinflusst, und der hohen Körnigkeit des gesamten
Geschehens. Große Fehler oder Verunreinigungen treten
nicht auf. Den Ton gibt es wahlweise im Mehrkanaltonformat
Dolby Digital 5.1 in deutscher oder englischer Sprache. Hier
ist es der Fall, dass die deutschsprachige Synchronfassung
etwas hochwertiger klingt. Im Vergleich der beiden Varianten
schneidet die deutsche Fassung durch die klare Sprachausgabe
und Wiedergabe der Hintergrundgeräusche besser ab. Das
englische Original wirkt hingegen etwas dumpfer. Ein großes
Feuerwerk an direktionalen Einspielungen oder aber erschütternde
Basseinsätze gibt es hier nicht vorzufinden. Optional
gibt es deutsche oder englische Untertitel einzuschalten.
"Das
Glücksprinzip" aus dem Programm der BMG Video vermag
inhaltlich Gefallen zu entlocken, wenn auch kein Begeisterungsausbruch
erfolgt. Mimi Leders Film mit der liebenswerten Geschichte
über die einfacheren Dinge des Lebens und die einfache
Art, Dinge so zu sehen, dass sie ihre Komplexität etwas
verlieren, besitzt eine Laufzeit von ca. 118 Minuten und wurde
auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt.
Das Menü wurde sehr schlicht gehalten. Das Bonusmaterial
besteht aus einem rund 21minutenlangen Making Of mit großem
PR-Faktor, dem US- und Deutschland-Kinotrailer, einem deutschen
TV-Spot und zwei amerikanischen, 4 Trailer weiterer DVD-Erscheinungen,
Produktionsnotizen mit ausführlichen Cast & Crew-Informationen
mit zusätzlichen Interviews mit den beteiligten Personen
aus dem Stab und letztlich noch einem Audiokommentar. Freigegeben
wurde der Film ab 12 Jahren. Er wird allen gefallen, die etwas
Sinn und Herz für einfache Ideen und Verbesserungsvorschläge
für eine bessere Welt haben. Kostenpunkt: ca. 22,- Euro.
Andre
Schnack
23.05.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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