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The
Job
Action/Adventure/Crime/Drama
[Einführung]
Sunfilm Entertainment brachte uns in der Vergangenheit zahlreiche
DVD-Titel, die ihren Weg geradewegs von der Produktion zur
Video-Erscheinung liefen. Ähnlich sieht es auch mit dem
Action-Thriller „The Job“ von Regisseur Kenny
Golde aus. Mr. Golde führte nicht nur Regie, sondern
schrieb das Drehbuch zum 2003 abgedrehten Streifen mit Daryl
Hannah, Brad Renfro, Dominique Swain und Eric Mabius. Wir
nahmen uns des Titels an und prüften ihn auf Herz und
Nieren.
[Inhalt]
Sie ist eiskalt und sie tötet auf Befehl. Auftragskillerin
CJ March (Daryl Hanna) erledigt jeden Job schnell, präzise
und ohne Skrupel. Unterweltboss Vernon (Alex Rocco) kann sich
immer auf sie verlassen. Als ihm Drogen im Wert von einer
halben Million Dollar gestohlen werden, soll CJ die Diebe
umlegen und den Stoff wiederbeschaffen. Aber der Routinejob
nimmt eine unerwartete Wendung: CJ bringt es nicht fertig,
ihre Opfer zu töten. Doch aus diesem mörderischen
Geschäft kann niemand aussteigen...
(Quelle: Sunfilm Entertainment)
[Kommentar]
Großes Kino haben ich nach dem Lesen des Verpackungstextes
nicht gerade erwartet, dafür einen Film, der solide Unterhaltung
bietet und im Idealfall zu den geheimen Perlen der Heimkinounterhaltung
zählt. Letztes ist leider nicht eingetreten. Regisseur
Kenny Goldes Werk mangelt es an vielem und besitzt deutliche
Schwächen. Auf der anderen Seite bietet die Geschichte
sehr gut eingefangene Momente und spannende und unheimliche
Aufnahmen voller Intensität und bösartiger Natur.
Inmitten dieses Sumpfes einer Geschichte zwischen Realität
und Wahnsinn, auf der Schwelle eines abgründigen Milieus
der Gewalt, taucht eine Frau auf: Daryl Hannah.
Doch diese macht auch nicht die Schwächen
der Storyline wieder wett. Hier und dort nimmt sich der Film
zu ernst, andererseits werden oft Szenen mit einem Hauch Coolsness-Faktor
bemerkt, dann wiederum gibt es heftige und brutale Darstellungen
von körperlicher Gewalt. Hier ist alles vorhanden, was
es wohl auch wirklich gibt – und es entsteht ein beängstigend
authentischer Style. Mechanismen und Verfahren der Gangsterbranchen
„Drogenhandel“ und „Mord nach Auftrag“
wirken glaubhaft. So können die Stärken der Ausstrahlung
des Films beschrieben werden. Davon ab gelang eine teils nur
schleppende Erzählung, die hier und dort in einem andersartigem
Genre ausufert.
[Technik]
Sunfilm bringt uns den „Job“ in einer optisch
sehr gelungenen Kostümierung im anamorphen Breitbildtransfer
im Format 1.85:1. Die künstlerischen Verfremdungen des
Grundtons in die Richtungen blau und stellenweise rötlich,
schmuddeliges Rostbraun, gefallen gut und erstrecken sich
gleichermaßen über sämtliche Bildelemente
der betroffenen Aufnahmen. Der Kontrast wird dabei seinem
Namen gerecht, auch die Farbgebung und die verschiedenen Bilddetails
kommen gut zur Geltung. Die Kantenschärfe befindet sich
auf einem angenehmen bis guten Niveau. Kompressionsartefakte
treten nicht auf, ebenso wenig ein Rauschen.
„The Job“ wurde mit einem DTS
und Dolby Digital 5.1-Ton und mit Dolby Stereo-Sound ausgestattet.
Und dies in den zwei Sprachfassungen Deutsch und Englisch.
Es werden zahlreiche unterschiedliche Lokalitäten und
Akustik-Gefilde abgebildet: ruhige Aufnahmen einer Beobachtung,
hysterisches Geschreie und laute Dialoge in einer Notambulanz
im Krankenhaus, ein Attentat in einer Tiefgarage, Schusswechsel
im Treppenhaus oder Kneipengedudel und das Gelallte betrunkener
Gäste. Qualitativ sprechen kommen wir zu einem ausreichenden
Urteil. Es wird hier und dort etwas Räumlichkeit angedeutet,
insgesamt entstammt die Akustik etwas zu sehr aus den Lautsprecherfront.
[Fazit]
Am Ende des Tages bleibt ein durchschnittlicher Actionfilm
mit Hang zur Gewaltdarstellung. Mit mehr Charme als ein Steven
Seagal-Vehikel und weniger Stil und Look eines der Quentin
Tarantino-Werke können hier rund 90 Minuten Laufzeit
verrinnen. Als einziges Bonusmaterial finden wir im Bewegtmenü
lediglich Biografien, Trailer und ein immerhin rund 17minutenlanges
Behind-The-Scenes Featurette vor. Untergebracht auf einer
einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) und ohne eine Altersfreigabe
unter 18 Jahren versehen, erschien dieser Titel als Rental-Fassung
im Januar. Im März wird die Verkaufsfassung folgen.
André
Schnack
17.02.2004
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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