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Der Junggeselle
Romance/Comedy
Regisseur
Gary Sinyor schuf eine lustige und charmante Komödie
übers Heiraten, Single-Dasein und die liebe Liebe! Es
gelang mit den beiden Hauptdarstellern eine prächtige
Besetzung, insbesondere Chris O'Donnell überzeugt als
"Junggeselle" auf ganzer Linie. Das Drehbuch aus
der Feder von Jean C. Havez entstand nach dem Bühnenspiel
von Roi Cooper Megrue und stellt eine gute Vorlage dar - und
es wurde geschickt und einfühlsam umgesetzt. Den Film
inszenierte man mit ausreichend Komik und garnierte ihn mit
lustigen Sprüchen. Das Ergebnis ist eine extrem kurzweilige
und amüsante Liebeskomödie mit etwas Romantik und
all dem Drumherum, das zu einem solchen Film gehört und
ihn liebenswert macht. Ein passender Soundtrack sorgt für
die musikalische Untermalung und die stellenweise auftretende
Romantik. So kann man einmal sehen, wie aus einer im Kern
unsinnigen Geschichte ein unterhaltsamer und süßer
Film wird. Ein gekonntes Remake des Klassikers mit einer Top-Besetzung
- charmant und lustig zugleich.
Technisch
gibt es für einen Film dieses Genres ein sehr schönes
Ergebnis zu verzeichnen. "Der Junggeselle" spielt
im anamorphen Breitbildformat und füllt mit seinem Ratio
von 1.85:1 die komplette Mattscheibe eines 16:9-Fernsehers.
Der Bildtransfer leistet gute Dienste, er bietet ein fehlerfreies
und sehr ruhiges Geschehen. Lediglich ein sehr leichtes Rauschen
fällt selten beim genauen Betrachten ins Auge. Der Kontrast,
die Kantenschärfe und die natürlich wirkenden Farben
verbuchen Pluspunkte und erzeugen in ihrem harmonischen Zusammenspiel
ein plastisches Geschehen. Störungen oder Verunreinigungen
sind nicht auszumachen. Überraschend gibt sich der Ton
zum Film. Eines vorweg, der englische Originalton ist der
deutschen Synchronfassung vorzuziehen, er bietet eine höhere
Dynamik und ein klareres Klangbild. Beide Tonspuren verfügen
über einen lebhaften und - für eine solche Romanze
- sehr weiten Raumklang. Oftmals werden sogar die hinteren
Lautsprecher durch einige, die Atmosphäre steigernde
Direktionaleffekte genutzt. Dabei fällt kein Rauschen
oder Knacken auf. Zusätzlich gibt es noch eine englische
Surround-Tonspur und optionale, deutsche Untertitel zum englischen
Sound.
"Der
Junggeselle" bereitet Spaß als Film, die DVD-Fassung
überzeugt auch im Bereich der technischen Darbietung,
in den anderen Bereichen verliert sie allerdings stark an
Boden. So befindet sich nebst des 98minutenlangen Filmspaß
so gut wie gar nichts an Zusatzmaterialien auf dem Silberling.
Lediglich Texttafeln mit Hintergrundinfos über Cast &
Crew und zwei Trailer zum Film (englische und deutsche Version)
können auf der einseitigen Single-Layer-Disc (DVD Typ
5) vorgefunden werden. Und das ist etwas mager. Freigegeben
wurde die rasante Komödie mit herrlichen Lachern und
romantischen Augenblicken ab 6 Jahren. Wer also Spaß
an Filmen im Stil "Die Hochzeit meines besten Freundes"
& Konsorten hat, der wird auch hier prächtigst unterhalten.
Sieht man einmal über die dürftige Ausstattung hinweg,
so steht die DVD - dank ihrer gelungenen Technik - dennoch
gut da, und das sieht man gerne. Die Rental-Fassung von "Der
Junggeselle" erscheint am 06. Februar, die Kauf-Version
hingegen erst am 08. Mai diesen Jahres.
Andre
Schnack
28.01.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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