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Leoparden küsst
man nicht
Comedy/Romance
Was geschieht,
wenn ein zerstreuter Wissenschaftler, dessen Lebenswerk in
der Rekonstruktion eines Saurierskeletts besteht, eine exzentrische
Erbin trifft, die einen Leoparden als Haustier hält?
- Genau: Das Chaos ist vorprogrammiert! Während sich
der Zoologe David Huxley (Cary Grant) auf seine Hochzeit vorbereitet
kreuzt die temperamentvollen Susan (Katherine Hepburn) seinen
Weg. Mit weiblicher List und ihrem Leopard entführt sie
den Professor, der einerseits pünktlich zu seiner Hochzeit
erscheinen will, anderseits nicht unhöflich sein möchte.
"Leoparden
küsst man nicht" gehört zu den besten Screwball-Comedys
aller Zeiten, zweifelsohne. Die Geschichte lebt von ihren
beiden Hauptdarstellern, Katharine Hepburn und Cary Grant.
Selbstverständlich ist in diesem Zuge auch noch der niedliche
Leopard namens Baby zu erwähnen, denn auch ihm gehört
etwas Bild-Präsenz. Im Prinzip geht es um nicht viel
bei der Geschichte, aber es jagt sozusagen eine lustige Szene
die nächste, und der Film kommt praktisch nie zur Ruhe.
Und schon von Beginn an tut dem Zuschauer der arme David Huxley
total leid - er hat mit seiner Begegnung aber auch mehr als
Pech. Cary Grant leistet bei der Darstellung des armen Kerls
einen prächtigen Job; ähnliches gilt für Katharine
Hepburn. Howard Hawks, dem Regisseur, und Hagar Wilde und
Dudley Nichols, den Drehbuchautoren, ist ebenfalls zu dieser
Leistung zu gratulieren.
Technisch
befindet sich diese DVD leider nicht auf dem Niveau einer
"Ein Hauch von Nerz"-DVD.
Optisch kommt der Film im 4:3-Vollbildgewand und einem Ratio
von 1.33:1. Der Bildtransfer besitzt leider nicht die besten
Werte und so kommt es auch, das die sonst so klaren Töne
eines Schwarz-Weiß-Bildes hier nur bedingt auftreten.
Das Gesamtbild wird leider durch hin und wieder stark verschwommene
Aufnahmen und einem eher im unteren Bereich angesiedelten
Schärfegrad getrübt. Ferner gibt sich auch der Kontrast
nicht sehr ausgewogen und harmonisch. Dafür hingegen
treten wenig Bildstörungen wie Rauschen und Verunreinigungen
auf. Kompressionsartefakte und Fehler, die vom Mastering herrühren,
bleiben ebenfalls aus. Beim monauralen Sound der DVD gibt
es offensichtlich ein Problem. Denn an bestimmten Positionen
springt der deutsche Ton plötzlich zur englischen Sprachfassung
um, und das mehrere Male binnen der gesamten Laufzeit. Des
weiteren bleibt zu schreiben, dass die deutsche Sprachfassung
gegenüber dem englischen Originalton eine wesentlich
klarere Wiedergabe besitzt. Untertitel gibt es für beide
Versionen in deutschen Lettern optional hinzuzuschalten.
"Leoparden
küsst man nicht" ist eine kurzweilige, sehr schnelle
und unterhaltsame Komödie mit hervorragenden darstellerischen
Leistungen und einer sehr lustigen Geschichte, die viele obskure
Szenen bietet. Technisch kann die Disc leider nicht so recht
an die Leistung anderer DVDs des Hauses Anschluss finden,
insbesondere die Problematik mit dem Ton schmälert den
Erfolg der DVD im Tests bei uns. Auf der einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ 9) finden noch folgende Extras neben dem 97 minutenlangen
Film Platz: der Trailer zum Film, Starinfos, eine Dokumentation
über den Regisseur Howard Hawks und 6 Trailer weiterer
Klassiker auf DVD. Hinzu kommt noch die Hörfilmfassung
für Sehbehinderte oder Blinde. Der Film wurde freigegeben
ab 6 Jahren und wird der ganzen Familie einen großen
Spaß bescheren. Einige empfinden das hektische Getue
vielleicht eine Spur zu albern, die meisten werden es jedoch
lieben! Unser Prädikat für die rund 50,- DM kostende
DVD: empfehlenswert!
Andre
Schnack
04.10.2000
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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