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Love And Basketball
Drama/Romance
Monicas
(Sanaa Lathan) große Leidenschaft ist Basketball. Schon
als Elfjährige konkurriert sie mit den Jungs aus der
Nachbarschaft, allen voran ihrem Freund Quincy (Omar Epps),
der genau wie sein Vater mal Profispieler bei der NBA werden
will. Auch Monicas Ziel ist die Profi-Liga und dafür
trainiert sie ziemlich hart. Trotz ständiger Rivalitäten
kommt es aber wie es kommen muss: Monica und Quincy verlieben
sich ineinander, doch erst, als beide aufs College gehen,
kämpfen sie auch nicht mehr gegen ihre Gefühle an.
Monica und Quincy sind das erklärte Dreamteam auf dem
Campus. Doch dann trennen sich ihre Wege. Als Monica ein paar
Jahre später Quincy wieder trifft, lodern die tiefen
Gefühle auf. Sie fordert ihn zu einem letzten gemeinsamen
Spiel heraus, bei dem es um alles oder nichts geht: um Liebe
oder Karriere...
"Love
And Basketball" ist ein schöner Film. Viel zu unbeachtet
und unterbewertet zur Kino- und Videozeit. Er findet auch
bei anfänglicher Skepsis große Beliebtheit beim
Betrachter, was zum einen an den charismatischen Darstellern
und den insgesamt guten schauspielerischen Leistungen. Andererseits
gibt es auch noch einen sehr situationsgebundenen und überzeugenden
Soundtrack zum gelungen inszenierten Geschehen auf der Mattscheibe.
Die Mischung stimmt hier genau, denn nicht übertrieben
und dafür stets glaubhaft und mit einer Spur Tragik ausgestattet
wird das Geschehen um das Basketballer-Duo und Paar erzählt.
Natürlich handelt es sich auch um eine Liebesgeschichte,
sogar primär, doch wurde diese so in der Story verwoben,
dass der Grad der authentischen Wirkung steigt und die Darsteller
ihr Übriges tun, um ein sehr positiven Gesamteindruck
zu erzielen. Regisseurin Gina Prince-Bythewood leistete einen
sehr guten Job.
Und nun
zur Technik. Der sportliche Film verläuft hier im Format
1.85:1 und entspricht somit der Original-Kinovorlage. Der
PAL-Transfer bietet dem Betrachter insgesamt ein zufrieden
stellendes Angebot an visuellen Darstellungsqualitäten,
wenn auch nur selten ein sehr gutes Bild dazwischen auftaucht.
Und das liegt am etwas zu hohen Rauschfaktor, der praktisch
den gesamten Film über sichtbar bleibt. Schwarzlevel
und Farbsättigung hingegen gefallen, nur die Kantenschärfe,
Detailtreue und der Kontrast hätten höher ausfallen
können. Ansonsten gibt es nur wenige Verunreinigungen
oder aber Drop-Outs, die Kompression geht in Ordnung. Der
Ton befindet sich laut Verpackungstext im Dolby Surround-Format
in den Sprachen Deutsch und Englisch auf der DVD. Tatsächlich
handelt es sich aber um Dolby Digital 5.1-Sound, wenn man
dies auch den gesamten Film über in Zügen wahrnimmt,
der der Ton leider recht unspektakulär abgemischt wurde.
Der Filminhalt bietet zwar einiges an Potential zur Nutzung
diskreten 5.1-Mehrkanaltons, was jedoch nicht ausgenutzt wird.
Lediglich die Musik bricht aus der sonst center-lastigen Akustik
etwas aus und sorgt für Raumklang.
Columbia
bringt mit dem Film "Love And Basketball" einen
rund 120minutenlangen und sehr gelungenen Film als deutschsprachige
Code2-DVD auf den Markt. Aber leider nur als durchschnittliche
DVD-Version, wenn es um die technischen Leistungen des Datenträgers
(DVD Typ 9) geht. Der Inhalt wurde ab einem Alter von 6 Jahren
freigegeben. Das sehr einfach gehaltene Menü bietet als
Bonusmaterial deutsche, optionale Untertitel, 7 Deleted Scenes,
Outtakes, Aufnahmen des Castings der Darsteller, Storyboards,
Musikvideo und eine Featurette mit dem Titel "Breaking
The Glass Ceiling", welches eine Art Making Of mit vielen
Interviews darstellt. Nebst dem Erwähnten fanden auch
noch zwei Audiokommentare auf der Schiebe Platz. Seit dem
2. Juli ist die Scheibe zu einem Straßenpreis von rund
21,- Euro zu erwerben. Abschließendes Fazit: Technisch
mangelhafte DVD mit einem nicht kitschigen und von Klischees
behafteten Film, der durch seine lebensnahe und teilweise
berührende Erzählweise gefällt.
André
Schnack
19.07.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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| Ton |
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/ Ausstattung |
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