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Next Friday
Comedy
Es ist
mal wieder Freitag. Und auch diesmal ist bei Craig (Icu Cube)
mächtig was los. Der verdammt gefährliche Deebo
(Tom Lister Jr.) ist aus dem Knast ausgebrochen und hat nur
noch eins im Sinn: Den Typ game over zu machen, dem er den
Jailhouse-Rock zu verdanken hat! Da verduftet der gesuchte
Craig lieber fürs erste. Er zieht zu seinem neureichen
Onkel Elroy (Don Curry) in die Suburbs von L.A. Doch auch
die Vororte machen dem "Hood" alle Ehre. So ziemlich
jeder will ihm dort an die Wäsche: Seine Tante Suga (Kim
Whitley), die in ihm Frischfleisch sieht, aber auch die drogendealenden
Nachbarsbrüder. Als dann noch Deebo mitkriegt, wo Craig
steckt, wird der Chill-out zum final Breakdance.
Langweilig
wird es bei "Next Friday" ganz bestimmt nicht, stets
gibt es ausreichend schnelle Unterhaltung und einige wirklich
gelungene Szenen die für Lacher sorgen. Dennoch, behaftet
von einem etwas kitschigen und zu unrealistischen Touch, wirkt
der ganze Film und die Geschichte an sich überzogen.
Eigentlich geht es auch nur um durchgeknallte Typen, Drogen,
Frauen, kriminelle Aktionen, Geld und einen sehr besonderen
Freitag-Abend. Regisseur Steve Carr versuchte sein bestes
und erzeugte eine durchaus unterhaltsame Komödie, die
das Leben im Ghetto mit dem im ruhigen Vorstand-Gebiet vergleicht,
gleichzeitig aber auch die eigentlich üblichen Elemente
des Ghettos in ein anderes Terrain verlegt. Leider wird die
Geschichte etwas lückenhaft abgeschlossen und am Ende
des Films bleibt ein gespaltener Eindruck. Alle Darsteller
hingegen leisten in ihrem Rollen eine gute Arbeit und sorgen
für Spaß, wenn auch die Figuren nicht durch Tiefe
glänzen können. Keine große Komödie,
aber ein kurzweiliger Film mit Schmunzeleinlagen und einigen
coolen Sprüchen.
Zur Technik
des Datenträgers. Das Bild des Films wird im Originalkinoformat
von 1.85:1 auf der Mattscheibe oder der Leinwand präsentiert.
Es wurde anamorph (für 16:9-Fernseher erweitert) auf
der DVD abgelegt und wartet mit einem gelungenen Farbumfang,
einem ausgewogenen Kontrast und einer angenehmen Kantenschärfe
auf. Fehler, sowie Kompressionsartefakte oder Verunreinigungen
treten nicht auf. Lediglich ein sehr leichtes Rauschen tritt
bei großen, einfarbigen Bildbereichen auf. Der Ton zum
Film wurde im Dolby Digital 5.1 und Dolby Surround-Sound auf
der Scheibe abgelegt, in der englischen Originalsprache und
der deutschen Synchronfassung. Die hier gebotene Akustik langt
für einen Film diesen Genres vollkommen aus. Es gibt
zahlreiche, die Atmosphäre steigernde Hintergrundgeräusche
aus den Surround-Lautsprechern, eine klare Sprachausgabe aus
dem Center-Speaker und eine ausreichend voluminöse Musik,
die aus allen Boxen ins Ohr dringt. Nicht gerade effektbeladen,
dafür aber fehlerfrei und klar. Untertitel gibt es in
englischen und deutschen Lettern, beide sind optional hinzuzuschalten.
Die Fortsetzung
von "Friday" als DVD-Version von Kinowelt Home Entertainment
hinterlässt einen gespaltenen Eindruck. Der rund 94minutenlange
Film befindet sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD
Typ 9) und bietet folgende Extras: einen Trailer auf deutsch
und einen auf englisch, einige Outtakes (rund 5 Minuten),
ein alternatives Ende, 2 Musikvideos, ein 18minutenlanges
Making Of und informative Starinfos. Präsentiert werden
diese Features in einem schicken, sehr gelungenen Menü.
In Sachen Ausstattung und Technik steht die Disc also nicht
schlecht da, leider vermag der Inhalt allerdings nicht so
zu überzeugen, wie man sich das anfänglich vorgestellt
hätte. "Next Friday" ist eine sehr leichte
Komödie, die auf coolen Sprüchen, sonderbaren Situationen
und einer sehr einfachen Geschichte baut. Darstellerisch wird
eine brauchbare Darbietung geboten, wer Rap-Songs und Ice
Cube mag, wir allerdings mit Sicherheit auch hier seinen Spaß
erleben. Andere sollten vor dem Kauf ein Test-Screening wagen.
Die Scheibe wurde freigegeben ab 12 Jahren und kann ab dem
23. Januar in der Videothek ausgeliehen werden, die Kauf-DVD
erscheint am 24. April diesen Jahres für rund 50,- DM.
Andre
Schnack
22.01.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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