Es ist 1984 und die Welt ist noch vom "Kalten Krieg"
geprägt. Die Russen haben ihr neues Atom-U-Boot fertiggestellt
und lassen es unter dem Kommando von Kapitän Marko Ramius
(Sean Connery) zu einer Testfahrt auslaufen. Das Besondere
an diesem Boot ist der fast lautlose Antrieb, wodurch es für
andere Schiffe unauffindbar wird. Kurz nach dem Auslaufen
der "Roten Oktober" wird, aufgrund eines Briefes
von Ramius, der Großteil der Sowjetischen Marine mobilisiert.
Die USA erfahren von dem neuen Antrieb und vermuten hinter
den Ereignissen einen Verrückten Kapitän der die USA mit Atomsprengköpfen
angreifen will. Die Russen erklären das Auslaufen ihrer Flotte
mit der Suche nach einem verlorengegangenen Schiff. Die Jagd
auf die "Rote Oktober" beginnt. Die Sowjets wollen
das Schiff aufhalten, weil sie befürchten, daß der Kapitän
überlaufen will und die Amerikaner glauben an einen atomaren
Angriff. Nur der CIA-Analytiker Jack Ryan (Alec Baldwin) glaubt
an ein Überlaufen Ramius. Es beginnt eine Hetzjagd durch den
Atlantik, dessen Ausgang ungewiß ist.
"The Hunt For Red October" basiert auf dem Bestsellerroman
von Tom Clancy und behandelt den "Kalten Krieg".
John McTiernan bewies schon in Filmen wie "Predator" und der "Stirb Langsam"-Reihe
seine Vorliebe für actionhaltige Filme. Abgerundet wurde die
Crew durch Jan de Bont, der für die Kamera verantwortlich
war. Er wurde durch seine Regiearbeit Filmen wie "Speed"
und "Twister" bekannt. In diesem Film schafft er
es durch sehr dynamische Kameraeinstellungen eine spannungsgeladene
Atmosphäre zu schaffen. "The Hunt For Red October"
überzeugt aber nicht nur durch die Crew, sondern auch durch
die Schauspieler, denn hier kann McTiernan auf ein wahres
Staraufgebot zurückgreifen. Selbst die kleinsten Rollen wurden
noch mit bekannten Gesichtern besetzt. Alle bekannten Namen
aufzuzählen würde den Rahmen dieses Reviews sprengen. Aber
Sean Connery als der russische Kapitän Ramius ist einmal mehr
ein Garant für hervorragendes Kino. Die spannenden Unterwasseraufnahmen
wurden durch aufwendige Effekte in Szene gesetzt. Besonders
Eindrucksvoll ist die U-Bootschlacht am Ende des Filmes (Kapitel
12). Abgerundet wird der Streifen durch einen sehr stimmungsvollen
Soundtrack, der von einem russischen Chor untermalt wurde.
Selbst wenn der "Kalte Krieg" heute vorbei scheint
und nicht mehr so in den Menschen steckt wie in den 70er und
80er Jahren hat der Film nicht an Spannung verloren. Ein toller
Film, der seines Gleichen sucht.
Die Bild- und Tonqualität ist nicht ganz so gut gelungen.
Das nicht anamorphische 2.35:1 Bild wirkt an vielen Stellen
zu dunkel und etwas unscharf. Den ganzen Film über nimmt man
ein leichtes Rauschen war. Speziell bei der Darstellung der
Wasseroberflächen fällt die Komprimierung auf, es entstehen
kleine Kanten. Dies alles liegt wohl nicht zuletzt an dem
Alter des Filmmaterials. Auch der AC-3 Sound läßt an vielen
Stellen zu wünschen übrig. Die Dialoge wirken etwas leise,
dem kann aber durch eine leichte Erhöhung der Centerlautstärke
Abhilfe geschafft werden. In einigen Szenen entsteht so aber
ein leises Rauschen. Trotzdem werden alle Kanäle gut genutzt.
Besonders beeindruckend sind die Geräuschkulissen auf den
U-Booten (Kapitel 1) und bei den Unterwasseraufnahmen gelungen.
Neben dem englischen 5.1 Sourround- stehen auch noch englische
und französische Dolby Sourround-Tracks zur Verfügung. Bei
Bedarf lassen sich auch noch spanische und englische Untertitel
hinzuschalten.
Paramount hat mit "The Hunt For Red October" zwar
einen guten Film herausgebracht, doch wird das Medium leider
mal wieder schlecht genutzt. Auf der Disc finden wir neben
dem Film, der in 13 Kapitel aufgeteilt wurde, noch einen Trailer.
Andere Firmen strengen sich da mehr an, man denke nur mal
an die "Platinum Series" von New Line. Die etwa
135 minutenlange Dual-Layer-Disc wechselt für ca. 60,- DM
(Listenpreis 30 $) den Besitzer. Ein sehr guter Film, der
schlampig umgesetzt wurde. Trotzdem ein Muß für Fans...
Sven Preuß
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Bewertung:
Eine Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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