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Der Krieger
- Shaka Zulu
Drama
Sklavenhandel
ist ein ziemlich profitables Geschäft. Im Jahr 1827 pendelt
Prentice Mungi (David Hasselhoff) auf seinem Segelschiff zwischen
Indien und Afrika hin und her, um die Sklavenmärkte mit
Nachschub zu versorgen. Dieses Mal ist allerdings eine junge
Engländerin mit an Bord: Elizabeth (Karen Allen) ist
auf der Suche nach ihrem Vater, Captain Farewell, der als
verschollen gilt. Als Prentice vor der afrikanischen Küste
eine Ladung neuer Sklaven übernimmt, befindet sich darunter
auch der legendäre Anführer des Zulu-Stammes: Shaka
(Henry Cele). Eine schicksalhafte Begegnung, denn auch Elizabeth
kann sich dessen Charisma nicht entziehen. Als Shaka Zulu
die Flucht gelingt, nimmt er Elizabeth mit in die Tiefe des
afrikanischen Kontinents...
Der Inhalt
dieser TV-Produktion kann sich durchaus sehen lassen und qualitativ
mit ebenfalls aufwendigen Investitionen wie z.B. "Fackeln
im Sturm" verglichen werden, wenn auch "Der Krieger
- Shaka Zulu" nicht ganz dieser das Wasser reichen kann.
Drehbuch und Umsetzung sprechen für ein talentiertes
Händchen, was man bei Setauswahl, Kameraeinstellungen,
schauspielerischen Leistungen, einer passenden und durchaus
gelungenen Filmmusik und einer ausreichend guten Maske erkennen
kann. Regisseur und Drehbuchautor Joshua Sinclair schuf insgesamt
ca. 3 Stunden gute Unterhaltung, die in den Fernsehsessel
hält und zudem auch inhaltlich gefällt. Die Thematik
ist nicht gerade neu und diente schon einigen Filmen als Vorlage,
was jedoch bei der Entwicklung dieser Produktion im Vorfeld
scheinbar positiv aufgenommen wurde und daraus sinnvolle Verbesserungen
abgeleitet werden konnten. Kein großes Kino, welches
einen hohen Anspruch erfordert, dafür aber gute und recht
einfach überschaubare Unterhaltung.
Technisch
eine Klasse für sich, zumindest was eine TV-Produktion
angeht. Zwar recht aktuell, jedoch im Vergleich zu anderen
Erscheinungen im Segment oftmals um einige Riegen besser.
Leider wurde der Bildtransfer zwar nicht im anamorphen Gewand
auf die Scheibe gebannt, dafür jedoch zeigt sich hier
eine um so überraschender positiv ausfallende Leistung.
Das Format beträgt 1.77:1, Letterbox. Wenig Rauschen
oder Störungen, allgemein hohe Kantenschärfe und
ausreichender Detailreichtum, kräftige Farben und ein
natürlicher und plastischer Gesamteindruck - das sind
die positiv auffallenden Faktoren des Bilds. Etwas Nachziehen
bei zügigen Bewegungen und stellenweise etwas Rauschen
- so hingegen lauten die wenigen Beeinträchtigungen des
Sehspaßes. Sound gibt es auf deutsch und englisch im
Dolby Digital 2.0-Format. Auch hier wird letztlich ein guter
Eindruck hinterlassen, zur Freude des Hörers. Musik,
Soundeffekte und Sprachausgabe wurden erfolgreich voneinander
separiert und ertönen wohlgetrennt aus den Lautsprechern.
Für einen Zweikanalton wird ein guter Dynamikumfang und
eine erquickende Räumlichkeit geboten. Der Großteil
spielt sich dabei auf den vorderen Speakern ab, wobei die
hinteren gut ins Geschehen eingebunden wirken.
Der Zweiteiler
"Der Krieger - Shaka Zulu" dieser DVD (Teil 1: ca.
89 Min., Teil 2: ca. 91 Min.) wurde auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt und überraschte
uns mit einer sehr guten Technik und einem gefallenden Inhalt.
Zum Ton gibt es optional deutsche Untertitel einzublenden,
ferner wurden der Erscheinung leider keinerlei Extras spendiert
- womit das Resümee leider nach unten hin abgerundet
werden muss. Dafür gibt es jedoch insgesamt rund 180
Minuten Laufzeit und eine gute Technik zu einem fairen Preis
von ca. 20,- Euro. Freigegeben wurde die Disc ab einem Alter
von 12 Jahren; im Handel seit dem 29. Januar 2002. Nicht nur
für Hasselhoff-Fans interessant.
Andre
Schnack
07.03.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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