| Die
Super-Ex
Comedy/Romance/Science-Fiction
[Inhalt]
Mit der unauffälligen Jenny Johnson glaubt Dauersingle
Matt endlich die perfekte Frau gefunden zu haben. Zunächst
läuft in der frischen Beziehung alles bestens, eines
Tages verrät Jenny ihm sogar ihr größtes Geheimnis:
Sie ist G-Girl, die sagenumwobene Superheldin, die mit ihren
übernatürlichen Kräften Tag für Tag für
das Gute in der Welt kämpft. Zunächst ist Matt begeistert,
doch hinter verschlossenen Türen verschwinden die rosa
Wolken. Im Alltag entpuppt sich Jenny als neurotisch, besitzergreifend
und cholerisch. Matt will raus aus der Beziehung und steht
vor einem gewaltigen Problem: „Wie trennt man sich von
einer Frau, die in ihrer Wut schon mal mit Autos um sich wirft?“
Schon bald macht Jenny ihrem Ex die Hölle heiß...
(Quelle: Kinowelt Home Entertainment)
[Kommentar]
Eigentlich gefiel mir die Grundidee des Films ganz gut, irgendwie
strahlt das Thema eine gewisse Attraktivität aus und
erweckt Neugierde. Ob sich diese Sachen jedoch lohnen, wusste
ich entsprechend weniger einzuschätzen. Klar, immerhin
spielen Uma Thurman und Luke Wilson die beiden wichtigsten
Figuren und damit die Hauptrollen im Stück. Da kann so
viel nicht mehr schiefgehen. Doch, leider werden wir eines
besseren belehrt. Keine Frage, der Film ist nicht komplett
unkomisch, allerdings wurden meine Erwartungen nicht erreicht.
Insgesamt können die beiden Darsteller durchaus gefallen
und stellen ihre Figuren ausreichend plastisch dar. Doch der
Geschichte an sich fehlt es an Pepp, zu gewöhnlich sind
teilweise die Witze, zu banal die Situationen. Mithin bleibt
am Ende eine unterhaltsame und doch gewöhnliche Komödie.
Schade, ich dachte da wär’ mehr drin.
[Technik]
Kinowelt Home Entertainment bringt uns „Die Super-Ex“
im originalen Bild-Format 2.40:1 auf DVD. Die visuelle Darbietung
erfolgt anamorph. Thematisch kann der Film in seinem Verlauf
ziemlich viele rasant abgefilmte Situationen aufweisen. Diese
stellen den Transfer auf eine gewisse Probe, welche er auch
besteht. Mit einem „gut“ absolvierten auch die
Eigenschaften des Kontrasts und der Farbgebung ihre Prüfungen.
Und so erscheint ein harmonisches und plastisches Bild auf
dem Wiedergabegerät. Der Schwarzlevel geht in Ordnung
und wir haben es mit keinerlei nennenswerten Kompressionsartefakten
oder Störungen zu tun. Um zur Top-Gruppe unter den Bildtransfers
zu gehören, fehlt es dem Transfer noch ein wenig an Güte
und konsequenter Wertigkeit.
„Die
Super-Ex“ kann durch eine ganze Vielzahl an Momenten
aufwarten, die sich bestens zur Präsentation von Mehrkanaltoneigenschaften
eignen. Und so hat es der Dolby Digital 5.1-Sound in den Sprachfassungen
Deutsch und Englisch auch gar nicht so schwer die Gunst des
Betrachters für sich zu gewinnen. Immer wieder geben
sich ruhige und weniger stille Momente die Hand und es entstehen
räumliche Situationen mit guten Mehrkanaltoneindrücken.
Diese ziehen sich durch den gesamten Film, können jedoch
nicht mehr als eine Ansiedelung im oberen Mittelfeld erreichen.
Seitens der Klangeigenschaften gibt es wenig auszusetzen,
der Ton ist solide, sauber von Fehlern und klar in der Aussteuerung.
Untertitel gibt es wahlweise in deutschen Lettern.
[Fazit]
„Die Super-Ex“ Uma Thurman kann schon so manch’
einem Mann mit Sicherheit den Kopf verdrehen. Auf einer Laufzeit
von rund 93 Minuten hält sich der sexy Racheengel jedoch
schauspielerisch eher zurück und reduziert sich auf die
„Männerargumente“, was die Grundstimmung
des Films gut widerspiegelt. Kinowelt legte den Titel auf
einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) ab und spedierte
neben einem brauchbaren Menüdesign noch folgendes Bonusmaterial,
welches über ein einfach zu bedienendes Menü erreichbar
ist:
- Deleted
Scenes
- Making
Of
- Featurette
„Die Besetzung des Films“
- Star-Featurettes
- Analyse
der Hai-Attacke
- Musikvideo
„No Sleep 2 Nite“ von Molly McQueen
- TV-Spots
- Fotogalerie
- Trailer
Liest
sich recht viel, kann inhaltlich und an der Laufzeit bemessen
jedoch nicht in die erste Klasse der Bonus-Features aufsteigen.
Macht aber auch nichts, da der Film an sich kein sonderlich
großer Erfolg war. Der Betrachter erfährt einiges
über die Hintergründe und kommt in den Genuss einiger
lustiger Szenen. „Die Super-Ex“ erscheint am 3.
April als Verleihfassung, die Kaufversion folgt dann am 11.
Mai. Die Altersfreigabe beider Versionen liegt bei ab 12 Jahren.
Wer die beiden Darsteller mag, der sollte sich die Disc genauer
ansehen.
Andre
Schnack
29.03.2007
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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