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Super Sucker
Comedy
[Inhalt]
Fred Barlow (Jeff Daniels) ist Staubsauger-Vertreter mit Leib
und Seele. Als der Konkurrenzkampf mit seinem Erzrivalen Winslow
Schnaebelt (Harve Presnell) wieder einmal in einer ausgiebigen
Schlägerei endet, hat ihr Boss die Nase voll. Ein letztes
Verkaufsduell soll darüber entscheiden, wer das ganze
Gebiet für sich alleine bekommt. Und wie immer sieht
es für Fred Barlow und sein Team schlecht aus. Doch das
Blatt wendet sich dramatisch, als der ewige Looser ein längst
vergessenes Zubehörteil wieder entdeckt. Dank einer völlig
neuen Verkaufsstrategie wird das handliche Gerät zum
Quell der Freude für vernachlässigte Hausfrauen.
Die Last wird zur Lust, und die gesamte Staubsauger-Industrie
wird nie mehr so sein, wie sie einmal war.
[Kommentar]
Welch ein Titel, welch ein Film. Wer mit dem Schlimmsten rechnet,
der liegt richtig. Jeff Daniels mimt nicht nur die Hauptrolle
der Geschichte, sondern versuchte sich auch als Regisseur
und Drehbuchautor dieses Stücks. Ich vermute, dass gerade
die extrem dünne und oberflächige, flache Story
den negativen Schwerpunkt darstelle; die anderen Zutaten,
wie die darstellerischen Leistungen oder die Atmosphäre,
das Team und die Zielsetzung der Story – sie alle bringen
nicht gerade Worte wie Niveau oder Anspruch auf den Plan.
Sondern sie tragen ihren Teil zum insgesamt enttäuschenden
Eindruck bei. Ab und an hat die Geschichte ihre Momente, doch
fehlt es an Substanz und konzeptioneller Stärke. Verkaufen
und Frohsinn als Themen – das kann gut gehen, wenn die
Umsetzung stimmt. Die überzogene Figurendarstellung mag
noch bedingt Gefallen zu entlocken, doch bleibt ein dümmlicher
Beigeschmack, der das Urteil zu stark prägt.
[Technik]
Ein anamorpher Breitbildtransfer im Format 1.78:1 bringt dem
Betrachter die Erzählung nahe. Dieser verhält sich
recht vernünftig, könnte aber in einigen Belangen
wirklich an Niveau gebrauchen. Der Sunfilm Transfer macht
keinen schlechten Job, er langt aus. Es reicht nicht, um in
der hochwertigen Riege mit aufgenommen zu werden, doch Werte
in den Segmenten Kontrast, Farbgebung, Schärfe und Detailgrad
befinden sich allesamt in akzeptablen Bereichen. Highscore-Werte
sind nicht zu verzeichnen – weder positive, noch negatives.
Auch die Kompression geht in Ordnung. Ton gibt es, wie so
üblich bei Sunfilm, in folgenden Formaten und Sprachen:
Deutsch Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 und Dolby Surround, und
englische Sprache in Dolby Digita 5.1 und Surround. Und wenn
sich die Tonspuren in den Qualitäten der Formate auch
kaum unterscheiden, so kann Einheitlichkeit groß geschrieben
werden. Diese befindet sich auf einem Level, der dem Genre
gerecht wird.
[Fazit]
Der DVD Verleih-Start fand im August statt, die Kauf-Fassung
folgt am 15. Oktober zu einem Preis von rund 20,- Euro. Die
Showcase Entertainment Produktion erscheint in einer technisch
ansehnlichen DVD-Fassung von Sunfilm Entertainment. Dies jedoch
schönt nicht den rund 90minutenlangen Inhalt der einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9). Dieser ist und bleibt nach wie
vor Geschmackssache und wird voraussichtlich lediglich hartgesottenen
Jeff Daniels-Fans gefallen. Die Altersfreigabe liegt bei 16
Jahren (Verpackungsangabe). Über das Menü der Disc
können als Bonusmaterialien Bio- und Filmografien und
Trailer erreicht werden. Mehr jedoch wird hier nicht ausgemacht
und ein magerer Beigeschmack begleitet das Ensemble.
André Schnack
08.09.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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