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The 13th Floor
Science-Fiction/Thriller
Als Hannon
Fuller (Armin Mueller-Stahl), Chef eines Technologiekonzerns
in L.A., der sich mit Computersoftware beschäftigt, tot
aufgefunden wird, führen die Ermittlungen zu seinem Freund
und Arbeitskollegen Douglas Hall (Craig Bierko). Douglas wird
zum Hauptverdächtigen. Doch er kann sich an nichts erinnern,
was in der besagten Nacht des Mordes geschehen sein soll.
Um die Wahrheit herauszufinden, muss sich Douglas nach 1937
begeben. Durch die Entwicklung der Firma, eine Maschine, mit
der ein Los Angeles der 30er Jahre komplett simuliert werden
kann, soll ihm dabei helfen. Schnell findet er heraus, dass
die Verschwörung dimensionsübergreifend ist. Auf
der Suche nach der Wahrheit stößt Hall auf eine
geheimnisvolle Schönheit, die vorgibt, Fullers Tochter
zu sein. Hält Jane (Gretchen Mol) den Schlüssel
zur Lösung des Geheimnisses in der Hand? Douglas nimmt
die lebensgefährliche Spur auf...
"The
13th Floor" leidet an einigen kleineren Faktoren, vermag
aber im Nachhinein doch zu überzeugen. Ersteres liegt
zum einen daran, dass der Film neben "The
Matrix" und "eXistenZ"
im Kino lief und sich gegen beide nicht recht behaupten konnte.
Als alleinstehender Film betrachtet beweist das Werk jedoch
seine Stärken. Diese liegen zum einen in den darstellerischen
Leistungen der starken Besetzung und in der Hintergrundgeschichte,
die zwar einige Schwächen, dafür aber auch deutliche,
neue und interessante Aspekte beinhaltet. Die Atmosphäre
stimmt, das Drehbuch, für das sich Regisseur Josef Rusnak
ebenfalls verantwortlich zeigt, wurde gut umgesetzt. Es entstand
nach einem Roman von Daniel F. Galouye. Mit "The 13th
Floor" entstand ein weiterer Cyberthriller im Stil der
schon oben genannten Filme. Dabei schafft er es noch immer
etwas neues in die Thematik mit einzubauen und lässt
letztlich tatsächlich für einen Moment wieder den
"Was wäre wenn"-Gedanken im Betrachter aufkommen.
Der Film unterhält angenehm, besitzt ausreichende Special-Effects
und hat Stimmung. Rundum ok.
Wie bei
jeder DVD mit einem Videofilm als Inhalt, kommt es selbstverständlich
auch hier auf den Teil der Technik der Umsetzung an, ob die
Disc Gefallen findet oder nicht. Das 13. Stockwerk wird durch
den Breitbildtransfer der Kinovorlage im Format 2.35:1 präsentiert.
Aufgenommen wurde das Geschehen zudem anamorph. Leider kann
das Bild nicht durch und durch überzeugen, da sich stets
ein großflächiges Rauschen im Geschehen befindet.
Für den sonst relativ dunklen Bildtransfer gibt es Plus-Punkte
bei der Farbgebung, die Schärfe und Plastizität
leiden hingegen etwas durch das Großflächenrauschen.
Ton gibt es in deutschen Lauten oder in der englischen Originalsprache
im Dolby Digital 5.1-Mehrkanaltonformat. Beide Tonspuren ähneln
sich sehr. Die Weite und der Umfang der Dynamik reichen vollkommen
aus, große Explosionen oder Anlässe für wummige
Basseinlagen und Direktionaleffekte gibt es allerdings nicht.
Einige Hintergrundgeräusche bringen etwas Leben ins Klangfeld,
die Sprachausgabe erklingt verständlich und sauber aus
dem Center-Speaker. Untertitel sind auf deutsch vorhanden.
Die Idee
von "The 13th Floor" hält sich an die schon
sehr erfolgreichen Blockbuster "The
Matrix" oder auch "eXistenZ"
von David Cronenberg. Trotz des bekannten Kerns der Geschichte
vermag das Werk auch etwas neues mit in die Thematik einfließen
zu lassen. Ferner werden gute schauspielerische Leistungen
geboten. Insgesamt läuft der Film rund 97 Minuten und
vergeht wie im Flug. Als Datenträger wurde eine einseitige
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) gewählt. Auf ihr befinden
sich auch noch folgende Special Features: Special-Effects-Doku
(20minutenlang), ein 12minutenlanges Making-Of, Cast &
Crew Infos inklusive Filmografien und Interviews von 7 Beteiligten,
ein Musikvideo, ein alternatives Ende, ein Audiokommentar
des Regisseurs und der Trailer zum Film, sowie ein Trailer
zu "Mächte des Wahnsinns". Zugriff auf diese
hübschen Dinge gewährt ein schickes, mit Musik unterlegtes
Bewegtmenü. Insgesamt von der Ausstattung sehr gut, von
der Technik allerdings - bedingt durch das störende Rauschen,
nur gut. Wer die Thematik mag, Gretchen Mol-Fan ist oder einfach
nur gut unterhalten werden will, der sollte hier zugreifen!
Andre
Schnack
02.12.2000
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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