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Vidocq
Crime/Thriller/Action
Paris
1830: Ein unheimliches gesichtsloses Phantom mit einem Spiegelgesicht
treibt in den Armenvierteln von Paris sein Unwesen. "Der
Alchemist" hat es auf junge, unschuldige Mädchen
abgesehen. Sie verschwinden spurlos, ihre Körper tauchen
nie wieder auf. Als auch zwei Herren der guten Gesellschaft
auf bizarre Weise ums Leben kommen, nimmt Vidocq (Gérard
Depardieu), ehemaliger Verbrecher, Wissenschaftler und größter
Detektiv seiner Zeit, die Ermittlungen in der Sache auf. Aber
selbst er scheint der teuflischen Raffinesse des Monstrums
nicht gewachsen zu sein. Der junge Autor Etienne Boisset (Guillaume
Canet) macht sich auf, um das Mysterium zu klären und
stößt auf viele erschreckende Tatsachen und einen
scheinbar übermenschlichen Gegner
"Vidocq"
mischt, was andere nicht zu mischen wagen. Es handelt sich
nicht um einen Historien-Film, aber auch nicht um eine komplett
fiktive Geschichte. Die Erzählung nimmt Platz im Frankreich
des 19. Jahrhunderts und orientiert sich - durch künstlerisch
modifizierte Sets, Filter und computergenerierte Aufnahmen
- eher an Science-Fiction und Fantasy-Werken, als an geschichtlichen
Dingen. Der Mystery-Thriller wurde sehr zügig gedreht,
verfügt über hohes Tempo und bietet teilweise wundervolle
Bilder, die jedoch nicht jedermanns Geschmack treffen dürften.
Insbesondere der zackige Schnitt zwischen sehr nah aufgenommenen
Szenen und weiteren Einfängen sorgt mitunter für
einen etwas günstigeren Eindruck. Andere Einstellungen
hingegen sprechen eindeutig dagegen. Die Story bietet nichts
großes Neues, hält für rund anderthalb Stunden
gut Laune. Die darstellerischen Leistungen gehen weitgehend
in Ordnung, den Effekten sieht man ihre Natur an, dennoch
überzeugen auch sie.
Beim genauen
Beäugen der technischen Darbietungen der Erscheinung
fallen meist positive Aspekte ins Auge. Der Film wurde im
anamorphen Breitbildformat 1.85:1 aufgenommen und auf der
ersten Disc des Sets abgelegt. Der 16:9-Transfer bereitet
vor allem durch seine mehr als kräftige Farbgebung Eindruck
und besticht auch durch eine hohe Kantenschärfe und zahlreiche
Bilddetails. Dunkle Aufnahmen wirken sehr satt, der Kontrast
erzeugt im Zusammenspiel mit dem Schwarzlevel ein plastisches
Geschehen. Die Kompression geht auch weitgehend in Ordnung.
Soundtechnisch erklingt es im Dolby Digital und DTS-Ton. Die
deutsche Sprache ertönt in DTS, DD 5.1 und Dolby Stereo
2.0, der französische Originalton in DD 5.1 und Dolby
Stereo 2.0. Dazu gibt es optional deutsche Untertitel. Der
Sound präsentiert sich frisch und satt im Klang, die
Mehrkanaltonspuren nutzen das Potential gut aus und verteilen
einige Effekte zugunsten des Raumklangs auf die diskreten
Kanäle, so dass ein rundum wirkungsvolles Geräuschfeld
entsteht. Die Qualität der Wiedergabe von Höhen
und Tiefen gelang ebenfalls gut.
Sunfilm
Entertainment bringt uns mit dem 2-DVD Set "Vidocq"
eine fantasievolle Erzählung in einem technisch und inhaltlich
wohl ausgestatteten Set auf den Markt. Die Laufzeit des Hauptfilms
bemisst sich auf rasch verrinnende 94 Minuten, die Altersfreigabe
erfolgt ab dem sechzehnten Lebensjahr. Die erste DVD, eine
einseitige Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) enthält den Film,
die zweite Scheibe, ebenfalls eine DVD 9, hingegen bietet
ca. 160 Minuten Extras, die aus folgenden Materialien bestehen:
ein Making of "Vidocq", ein Making of "The
Mask", Interviews mit Pitof und Jean-Christophe Grangé,
The Storyboard, eine Interview-Featurette, 2 Teaser, etwas
Artwork und eine Diashow, eine Kostüm-Bildergalerie,
Biografien und Filmografien und ein DVD-ROM Part mit Bildschirmschoner.
Verpackt in hübschen Menüs bereiten die Extras Spaß.
Das Set wurde als Leihfassung am 20. Januar veröffentlicht,
die Kauf-Version folgt im April.
André
Schnack
31.01.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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| Ton |
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| Extras
/ Ausstattung |
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| Preis-Leistung
/ Gesamt |
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