| Wild
Things
Crime/Drama/Mystery/Thriller
[Inhalt]
Hat der Lehrer Sam Lombardo (Matt Dillon) seine Schülerin
Kelly Van Ryan (Denise Richards) vergewaltigt? Oder will sich
eine verwöhnte Göre rächen, weil er sie abgewiesen
hat? Detective Duquette (Kevin Bacon) beginnt widerwillig
zu ermitteln und stößt dabei auf das kiffende Hippiegirl
Suzie (Neve Campbell), das Lombardo bald ebenfalls beschuldigt.
Was zunächst wie ein intrigantes Spiel zweier berechnender
Girlies aussieht, entpuppt sich bald als mörderischer
Plan voller Gier, Neid und Lügen, bei dem niemand, wirklich
niemand das ist, was er auf den ersten Blick zu sein scheint...
(Quelle: Highlight Video)
[Kommentar]
Ein Film über hübsche Frauen, welche den Männern
ordentlich den Kopf verdrehen, wird gerne gesehen. Gerade
beim männlichen Publikum. Und es handelt sich sogar um
einen sehr spannenden Thriller, bei denen die schicken Girls
Böses im Schilde führen. Vom Aufbau her kann der
Film wirklich überzeugen. Es beginnt alles sehr harmlos,
scheinbar. Mit weiterem Verlauf der Geschichte jedoch entwickelt
sich eine spannende Story über hinterhältige Machenschaften
und Intrigen, welche in Mord enden. Man weiß dabei nie
wer jetzt eigentlich den guten und den bösen Teil übernimmt.
Und so tappt auch der ermittelnde Polizeibeamte oftmals im
Dunkeln und ist seiner Sache niemals sicher. Wie auch, denn
ist er ständig lieb reizenden und verführerischen
Damen ausgeliefert. Inhaltlich wie auch filmerisch wurden
diese Aspekte sehr gut umgesetzt. Alle Beteiligten tragen
ihren Teil dazu bei und sorgen für plastische Figuren
und glaubhafte Charaktere. „Wild Things“ ist ein
Film der von seinem Ende lebt. Dieses ist überraschend
und gibt dem gesamten Film seine speziellen Note.
„Wild
Things“ verfügt eigentlich über alles, was
ein moderner Hollywood-Film ausmacht. Wir haben eine hochklassige
Auswahl an Sets, gute Darsteller, eine gute Hintergrundgeschichte,
ordentliche Masken und einen sauberen Spannungsbogen bis zum
Ende. All das formt den Film zu einem unterhaltsamen Streifen.
Viel Wert auf tiefsinnige Dialoge oder aber einen weiteren
großen Sinn legte man nicht. Ich wage sogar mittlerweile
zu bezweifeln, ob der Film einem weiblichen Publikum genauso
gut zu sagen kann wie einem männlichen Publikum. Dies
sei jedoch einfach einmal dahingestellt. Viel der zweifelsohne
guten Atmosphäre entsteht durch den sehr gelungenen Soundtrack.
Ein wenig Comedy darf am Ende nicht fehlen. Für diesen
Teil zeichnet sich Bill Murray mitverantwortlich, der seine
Figur er grandios verkörpert. Wer also einen erotischen
und verstrickten Thriller mag, der muss sich „Wild Things“
unbedingt ansehen.
[Technik]
Seit der ersten Veröffentlichung auf DVD sind nun schon
ein paar Jahre vergangen. Besonders viel getan hat sich an
der technischen Seite jedoch nicht. „Wild Things“
erscheint in einem anamorphen 2.35:1-Transfer. Im folgenden
gilt praktisch das gleiche Resümee wie bei der bereits
getesteten Version. Das Bild wird hohen Ansprüchen gerecht
und sieht wirklich gut aus. Rauschen und Unschärfen treten
nur selten auf, stets wahrt das Bild einen hohen Schärfegrad
und besticht durch satte Farben. Es resultiert eine weitgehend
plastische Darstellung der Farben und Formen. Die Bildbasis
gelang gut und wir erhalten eine gesunde und tiefschwarze
Grundierung vor Augen. Kompressionsartefakte halten sich in
Grenzen und selbst das Rauschen dieses 1998 abgedrehten Titels
befindet sich in einem akzeptablen Niveau.
Kommen
wir zur Sprache und den aufgenommenen Tonformaten. Es gibt
wahlweise deutschen Dolby Digital 5.1- oder DTS 5.1-Sound
sowie wahlweise auch den englischen Originalton im Dolby Digital
5.1-Format. Es handelt sich um einen Thriller mit einem hohen
Sprachanteil und einem gesunden und voluminösen Soundtrack
mit einem wunderbaren und die Stimmung schürenden Music-Score.
Immer wenn es darauf ankommt liefert die Musik eine Unterstützung
zu den Bildern. Qualitative Mängel hört auch der
geschulte Zuhörer kaum. Rauschen, knacken oder weitere
negative Beeinträchtigungen bleiben fern vom Ohr des
Zuschauers. Der DTS-Soundtrack bietet dabei keinen nennenswerten
Vorteil gegenüber den anderen Tonspuren. Untertitel wurden
der DVD leider nicht gegönnt.
[Fazit]
Was will uns dieser Film sagen? Will er uns vor Frauen schützen
und warnen (geht natürlich nur für das männliche
Publikum) oder doch nur an uns appellieren, dass man nicht
leichtgläubig sein sollte. Wie dem auch sei, es handelt
sich bei „Wild Things“ um einen hervorragenden
Thriller, der aufgrund seiner teilweise sehr erotischen Stimmung
Eindruck bei seinem Publikum hinterlässt. Die teils verworren
anmutende Story wird ausreichend aufgelöst nach der Laufzeit
von rund 103 Minuten. Der Titel befindet sich auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9), welche ihren Verkaufsstart am
2. November 2006 feiert. Die DVD enthält folgendes Bonusmaterial:
- Blick
hinter die Kulissen (ca. 9 Min.)
- Blick
ins Musikstudio (ca. 3 Min.)
- Making
Of (ca. 22 Min.)
- Outtakes
(ca. 4 Min.)
- Featurette
(ca. 4 Min.)
- Interviews
(ca. 11 Min.)
- Darstellerinfos
(Texttafeln)
Nicht
schlecht. Damit werden immerhin rund eine Stunde Extras geliefert.
Vom Umfang her und auch von den inhaltlichen Qualitäten
stellen die Materialien durchaus sinnvolle Ergänzungen
dar. Der Betrachter erfährt mehr über die Entstehung
und die Hintergründe des Films. Der Preis der DVD liegt
bei rund 15,- Euro. Und dieses ein wichtiger Faktor bei der
Betrachtung dieser DVD. Denn sie erschien bereits als Heft-DVD
zu einem weitaus günstigeren Preis, eben nur ohne die
zusätzlichen Extras. Laut FSK beträgt die Altersfreigabe
ab 12 Jahre. Wer „Wild Things“ noch nicht sein
eigen nennt, der kann bei dieser DVD bedenkenlos zugreifen.
Andre
Schnack
07.11.2006
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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