Robin Hood – König der Diebe

Action/Adventure/Drama
Action/Adventure/Drama

[Einleitung]
Es war 1991 und diese Kino-Produktion bekam von der Konkurrenz ordentlich Gegenwind. Unter anderem von „Terminator 2″. Doch unbeirrt hinterließ „Robin Hood – König der Diebe“ einen guten Eindruck beim Publikum, dafür wollte Regisseur Kevin Reynolds Sorge tragen. Am Drehbuch arbeiteten zwei Autoren maßgeblich mit, Pen Densham und John Watson. In den führenden Rollen der Erzählung aus 1.001 Nacht und dem düsteren Mittelalter, sehen wir Kevin Costner, Morgan Freeman, Mary Elizabeth Mastrantonio, Christian Slater und Alan Rickman. Diese Download-Version im Standard Definition Format schauten wir uns aus dem iTunes Store genauer an.

[Inhalt]
Ein Triumph für Oscar®-Preisträger Kevin Costner als legendärer Outlaw des Sherwood Forest: Auf spektakuläre Weise wurde das Mittelalter des 12. Jahrhunderts für dieses epische Abenteuer rekonstruiert. Dabei gibt es nicht nur den originalen Kinospaß zu sehen, sondern eine erweiterte Fassung: Sie enthält 12 zusätzliche Filmminuten, die im Kino nie gezeigt wurden, in denen es vor allem um die genüssliche Boshaftigkeit und die finstere Vorgeschichte von Robin Hoods Erzfeind, dem Sheriff von Nottingham (Alan Rickman) geht.

Des weiteren wurde der Film neu digital abgetastet, der Ton wurde neu aufgenommen und extra fürs Heimkino in Dolby Digital5.1 abgemischt. Gedreht wurde die verschwenderisch ausgestattete Produktion in historischen Originalbauwerken und majestätischen Wäldern Großbritanniens und Frankreichs. Durch das akribisch nachempfundene, detailgenau präsentierte mittelalterliche England entsteht so eine eigene Welt – ebenso historisch akkurat wie zeitlos.
(Quelle: iTunes)

[Kommentar]
Wie schön romantisch, wunderbar klassisch, klischeebehaftet und gleichermaßen hochwertig und professionell inszeniert. „Robin Hood“ ist alles mögliche zugleich, und auf jeden Fall ganz großes Kino, das heute noch Bestand hat. Denn es ist die klassische Geschichte, in mittelalterlichen Gefilden, mit klassische Rollenverteilungen von Gut und Böse und einer mehr oder weniger ausgeprägten Anti-Helden-Thematik. „Robin Hood“ ist inhaltlich ungefährlich und einfach, technisch und handwerklich hochwertig und einfach sensationell für damalige Verhältnisse, ist die ganze Sache umgesetzt. „Robin Hood“ gefällt auf ganzer Linie, zuletzt des tollen Soundtracks wegen. Brian Adams fuhr mit „Everything I Do“ einen Riesen-Erfolg ein.

[Technik]
Wir erhalten einen 16:9-Breitbild-Transfer vor die Augen. „Robin Hood – König der Diebe“ bietet sich im Breitbild-Format zum besten, genauer gibt es Apple im iTunes Store gar nicht erst an. Und so kommt es zu einem zeitgemäßen Format und Wiedergabe-Ratio. Von Beginn an gefallen die Bilder und hinterlassen einen recht klaren, wenngleich nicht immer sehr konturenstarken Eindruck. Bewegungen und Schnitte bieten keinen Anlass zur Kritik, auch sind sie keine Quelle des Übels bei Schwankungen in der visuellen Darbietungsgüte. Alles gefällt auf ganzer Linie. Fehler sind kaum vorhanden, nur fehlt es dem Bild eben an Schärfe und Klarheit. Die Kompression ist in Ordnung.

Wir erleben „Robin Hood – König der Diebe“ in deutscher Sprache im Dolby Digital 5.1 und im englischen Originalton in Dolby Digital Stereo. „Robin Hood“ hat einige Momente, die es erfordern, dass es ordentlich knallt. Und der Ton kann dies auch mitgehen und gefällt durch ausreichend Authentizität und eine gewisse Spur der tonalen Räumlichkeit. „Robin Hood“ versteht es dennoch auch die ruhigen Momente, geprägt von toller musikalischer Begleitung, zum Leben und zu guter Stimmung zu erwecken.

[Fazit]
Wenn wir uns mit „Robin Hood – König der Diebe“ in der Download-Version beschäftigen, so haben wir es vorrangig mit einem positiven Vokabular zu tun. „Robin Hood“ bietet das, was man hier auch entsprechend erwartet von einer solchen iTunes-Fassung. Die tonale Leistung ist in Ordnung und unterstreicht die inhaltlichen Ausführungen adäquat. Was für damalige Verhältnisse noch gut und richtig war, lockt heute nur noch bedingt hinter dem Ofen hervor. Doch dafür kann der ursprüngliche Film nichts. Er gehört zu den 90er Jahren Klassikern und läuft rund 155 Minuten. Die Altersfreigabe liegt bei ab 12 Jahren und der Titel schlägt mit rund 6,- Euro zu Buche.

Andre Schnack, 19.03.2012

  Film/Inhalt
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  Bild
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  Ton
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  Extras/Ausstattung
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  Preis-Leistung
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