The Female Brain – Warum Frauen anders sind als Männer

Comedy
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[Einleitung]
„The Female Brain – Warum Frauen anders sind als Männer“ wirkte auf mich in den ersten Minuten wie eine Dokumentation, doch dann kam es anders. Dazu aber später und vor allem weiter unten mehr. Dieser Film entstand als US-amerikanische Comedy von Regisseurin Whitney Cummings nach einem Drehbuch, an dem die Regisseurin gemeinsam mit Neal Brennan arbeitete. Die Basis hierfür bereitete ein Roman von Louann Brizendine. In den führenden Rollen sehen wir vor der Kamera: Sofia Vergara, Toby Kebbell, James Marsden, Lucy Punch und weitere. Diese DVD Version des Films erscheint im Vertrieb von EuroVideo Medien.

[Inhalt]
Wie kommt es, dass Frauen ihren Mr. Right verlassen, um danach bei Mr. Wrong zu landen? Was steckt hinter den (oft bedauernswerten) romantischen Impulsen? Drehbuchautorin und Regisseurin Whitney Cummings spielt die geradlinige Neurowissenschaftlerin Julia, deren Forschung über das weibliche Gehirn anhand von drei Pärchen demonstriert wird:

Zoe (Cecil Strong) und Greg (Blake Griffin), deren Karriere sich auf ihre Beziehung auswirkt. Lisa (Sofia Vergara) und Steven (Deon Cole), die versuchen ihrer festgefahren Beziehung etwas Würze zu verleihen, und Lexi (Lucy Punch), die ständig versucht, ihren Freund Adam (James Marsden) zu ändern. Währenddessen spielen allerdings auch Julias Synapsen verrückt, als ein ziemlich attraktives neues Versuchsobjekt sich ihrer Studie anschließt…
(Quelle: EuroVideo)

[Kommentar]
Am Anfang war das alles sehr frisch und irgendwie haftete der Hauch einer sachlich ausgerichteten Dokumentation an dem Spielfilm, der schlussendlich eine Comedy über die Eigenheiten von Frau und Mann, oder umgedreht, wie man möchte. „The Female Brain“ hat extrem lustige Szenen zu bieten, die auch für sich allein stehend sehr unterhaltsam sind, ohne dass man die eher laue und einfach gehaltene Story als Kitt zwischen solchen Momenten zu sehen beginnt. Am Ende bekommen wir hier keinen tieferen Sinn oder eine gut versteckte Message geboten, auch sind die schauspielerischen Darbietungen eher guten Durchschnitts, doch alles zusammengenommen passt ganz gut und ist kurzweilig.

[Technik]
Die technische Darreichung geschieht durch einen anamorphen Breitbild-Transfer im Format 2.40:1, so wie es sich für Kinofilme zumeist pflegt. Neben den hauptsächlichen Themen, wie der Kantenschärfe, dem Kontrast und der Farbsättigung sowie Ausleuchtung, sind auch die Faktoren Bildruhe und die Eigenschaft Kamerabewegungen abzubilden gefordert und als gut befunden. „The Female Brain – Warum Frauen anders sind als Männer“ hat Animationen in Form von eingeblendeten Gehirnen mit markierten Bereichen die für das Verhalten der Figur im Film verantwortlich sind – sieht alles gut aus soweit. Auch gibt es unabhängig der Ausleuchtung keiner Kompressionsartefakte.

Der eher mit einem geringen Budget hergestellte Film weist sich mit einem fürs TV-Programm durchaus üblichen und soliden Sound auf. Ja, wir können auch sogar von Surround Sound sprechen, denn diesen geben sie nicht nur theoretisch auf dem Papier: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, keine Untertitel. Alles ist soweit ausreichend; etwas musikalische Begleitung, Hintergrundgeräusche und allen voran die Sprachausgabe und die Dialoge zwischen den Figuren. Allesamt befinden sich sehr nahe beieinander und das ist nicht immer gut. Hier bricht nichts aus, hier gibt es ausschließlich Standard.

[Fazit]
„The Female Brain – Warum Frauen anders sind als Männer“ ist mit Sicherheit kein großes Kino, doch auf der anderen Seite definitiv recht kurzweilige Unterhaltung mit einem Schwerpunkt in unser aller Leben: dem Umgang mit dem anderen Geschlecht. „The Female Brain“ hat immer wieder zwischendurch (pseudo)wissenschaftliche Einspielungen – ich mochte das. Der Hauptfilm hat eine Länge von rund 96 Minuten, die Altersfreigabe liegt bei ab 6 Jahren. Die Veröffentlichung im Handel ist am 1. November geplant. Wer diese Art an recht einfacher Unterhaltung und Comedy mag, der kann und wird sich vermutlich hier auch wohlfühlen. Allen anderen sei zur Probe geraten.

Andre Schnack, 29.10.2018

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★☆☆☆ 
Ton:★★★☆☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★☆☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★☆☆☆