
[Einleitung]
Regisseur Patrick Hughes führte nicht nur die Regiearbeiten an, er schrieb auch gemeinsam mit James Beaufort das Drehbuch zu „War Machine“, der jetzt grad auf Netflix hoch im Kurs ist (Stand 8. März). In der führenden Rolle sehen wir Alan Ritchson, dem Alex King, Stephan James, Jack Patten, James Beaufort und weitere zur Seite gestellt wurden. In relevanten Nebenrollen gibt es Wiedersehen mit Dennis Quaid. Ich konnte mir den Titel genauer anschauen und war interessiert, da mir das ganze Set-Up irgendwie bekannt vorkam…
[Kommentar]
Das ist mal eine kurze und knackige Inhaltsangabe. Sie macht bereits Appetit auf das, was da so kommen mag. Und in der Tat handelt es sich um einen Actionfilm, angesiedelt in seichter Zukunft, mit Alan Ritchson in der Hauptrolle als muskelbepackter Kriegsveteran. Der Militär-Mechaniker wird hier auf eine harte Probe gestellt und muss sich voll aufs Überleben konzentrieren. Da macht es dann nichts aus, wenn die Story so dünn ausfällt, das man kaum bemerkt, wie abgekaut die Story eigentlich ist. Doch erstaunlicherweise stört da alles kaum.
Klar, der Film „Predator“ mit Arnold Schwarzenegger ist nun auch schon etwas älter, und zwar von 1987. Und vielleicht erhält er nun wieder etwas mehr Aufmerksamkeit, da doch der aktuellste Titel der Reihe „Predator: Badlands“ aktuell fürs Heimkino stark vermarktet wird. Denn mit dem Titel von 1987 erhalten wir ein Skript, das dem von „War Machine“ sehr ähnelt. Wir können nur den Elite-Trupp gegen Rekruten und den Alien-Killer (Predator) gegen einen zweibeinigen Kampfroboter tauschen und sind fertig. Voila.
Bei „War Machine“ gibt es wenig über- oder fehl-zu-interpretieren. Ein Film über Versprechen, das Nicht-Aufgeben, ein harte Reise und viele Entbehrungen, um dann feststellen zu müssen: die Ziellinie ist eigentlich eine Startlinie. Klassisch, einfach und solide inszeniert. Mit guten Effekten, ausreichend Spannung und einem hohen Erzähltempo. „War Machine“ macht wenig neu, frisch oder anders aber kommt dennoch ausreichend gut rüber.
[Technik]
High Definition gehört hier natürlich zum Standard. „War Machine“ arbeitet erfreulicherweise überwiegend unter bestmöglicher Ausleuchtung, also Tageslicht. Der Transfer erfolgt mittels 2.39:1-Formatierung, was uns ein breites Geschehen offeriert. Mit viel Detailgenauigkeit, ausreichend Konturenzeichnung und einem authentisch wirkenden Kontrast geht es dann in die Wildnis zum Training, welches sich als ein ganz schlechter Tag entwickeln wird. Rasante Bewegungen tun dem Geschehen keinen Abbruch, auch sind die eingebetteten visuellen Effekte sehr ordentlich ausgeführt worden.
Ton können wir in unterschiedlichen Versionen vernehmen, darunter auch der englische Originalton mit entsprechenden Untertiteln – meine Wahl. „War Machine“ ist laut und brachial, doch wenn gesprochen wird, bekommen wir dies auch gut mit. Überwiegend reagiert die Action und der Dialog eher überschaubar bemessen an der Laufzeit. Höhen und Tiefen sowie die Auswahl an gesprochenen Sprachen sowie Untertiteln münden schlussendlich in einem ordentlichen Ergebnis. Neben HD und Audiodiskription gibt es ansonsten hier nichts erwähnenswertes.
[Fazit]
„War Machine“ anzuschauen, das gehörte gar nicht auf meine Liste für dieses Wochenende. Und doch hat es sich dann so ergeben, das ich mir den rund 109minutenlangen und ab 16 Jahren freigegebenen Action-Titel doch ansah. Traurig bin ich darüber nicht, da mich „War Machine“ schlussendlich dazu führte, dass ich mir nun „Predator: Badlands“ antun möchte. Der Bezug zwischen „War Machine“ und dem Schwarzenegger-Streifen von 1987 war für mich überraschend deutlich. Mit einem fiesen Kampfroboter im Gepäck, der sich ausreichend vom „Terminator“-Klischee abhebt, gibt „War Machine“ einen soliden Action-Titel ab.
Andre Schnack, 11.03.2026
| Film/Inhalt: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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