
[Einleitung]
Bereits vor 4 Jahren erschien der Action-Thriller „The Gray Man“ von Regisseuren-Duo Anthony und Joe Russo (Brüder). Nach einem Drehbuch von Joe Russo, Christopher Markus sowie Stephen McFeely entstand hier ein wohl action-paced Film mit Ryan Gosling und Chris Evans in den führenden Rollen. Des weiteren sehen wir Ana de Armas, Billy Bob Thornton und weitere vor der Kamera. Ich konnte diesen Film im Rahmen meiner Netflix-Mitgliedschaft anschauen und war gespannt, da ich Ryan Gosling gerne sehe.
[Kommentar]
Wir erhalten hier einen Film vorgesetzt, der sich am einfachsten wohl mit „James Bond“- oder den „Bourne“-Filmen vergleichen lässt. Schlussendlich abgefahrene Action, plastische, einfach gehaltene Figuren mit klaren Absichten, Turns & Twists im Verlauf und einem klaren Ende. Gut und sicher inszeniert, total unrealistisch und doch cool dabei, Ryan Gosling macht eine gute Figur als wortkarger Spion ohne Hintergrund. „The Gray Man“ arbeitet sich solide als Action-Thriller ab, ohne dabei total zu überraschen und bietet dennoch ausreichend frische Elemente. Mir gefiel das alles.
[Technik]
High Definition in Netflix-Streamings kann gut aussehen und das ist auch hier der Fall. „The Gray Man“ hat ein Format von 2.39:1 aufzuweisen und bietet eine gelungene Datenrate an, um auch in temporeichen Situationen ein flüssiges und ausreichend detailreiches Geschehen zu liefern. All das passt soweit, der Kontrast stimmt, die Farbgebung ist ausreichend wirkungsvoll und auch die Action schaut gut aus soweit. Kompressionsartefakte gibt es nicht aufzuweisen und wir erleben ein Geschehen, das nur selten etwas unscharf wird und an Details verliert.
Viel redet er nicht, der Hauptcharakter unserer Story hier. Doch das, was er sagt, das klingt soweit gut und verständlich. Mithin ist dieses Urteil gültig für alles, was wir in Sachen Originalsprache (Englisch) vernehmen. Der restliche Ton ist oftmals sehr deutlich in der Ausspielung. So ist die Lautstärke angemessen, die Effekte deutlich zu erkennen und das ausgeführte Spektrum sehr ordentlich. „The Gray Man“ reicht zwar nicht an die oftmals sehr gut abgemischten James Bond-Titel heran, klingt jedoch gut, Punkt.
[Fazit]
„The Gray Man“ bereitet jedem Spaß, der eine leichte, sich nicht zu ernst nehmende Action-Geschichte mag, die durch Spannung und interessante Lokalitäten auszeichnet, dabei eben aber den physikalischen Aspekten nicht immer gerecht wird. Schwamm drüber, denn die Unterhaltung geht hier vor und der Film reizt das eben auch aus. Die Lautzeit erstreckt sich über 129 Minuten und ist freigegeben ab einem Alter von 16 Jahren. Extras oder gesonderte Bonusmaterialien gibt es hier nicht vorzufinden.
Andre Schnack, 08.06.2026
| Film/Inhalt: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Extras/Ausstattung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Preis-Leistung | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |

