
[Einleitung]
„Furiosa: A Mad Max Saga“ von 2024 sagte mir vom Titel erst gar nichts. Dann verstand ich, dass die chronologische Ansiedelung dieser Geschichte unmittelbar in den Titel „Mad Max: Fury Road“ übergehen soll. Mein Interesse war geweckt, empfand ich die Mad Max-Welt schon vor Jahrzehnten spannend. In den führenden Figuren sehen wir hier Anya Taylor-Joy als Furiosa, Chris Hemsworth als Dementus sowie Tom Burke als Praetorian Jack neben weiteren. Ich konnte mir im Rahmen meiner Streaming-Mitgliedschaft den Titel genauer anschauen und war froh, das er auch im englischen Original (Sprache sowie Untertitel) vorlag.
[Kommentar]
Wenngleich ich zwar den aktuelleren „Fury Road“ (im Heimkino) gesehen hatte, so war mir erst der Bezug nur diffus klar; also die Chronologie der Filme und darin abgehandelten Geschichte. „Furiosa“ ist ein knallharter Actionfilm, der mit erstaunlich wenigen Farben auskommt und das Spektrum der Sandfarbenen Töne sehr strapaziert. Mit viel Action, recht wenig Dialog und starken Bildern umgarnt der Film sein Publikum, vernachlässigt dabei jedoch allem Anschein nach ein wenig die Entwicklung der Figuren.
Neben einer recht öden und doch gut gemachten Endzeit-Welt gibt es auch entsprechendes an die Ohren. Ein Music-Score, der sich spartanisch, eigensinnig und doch so gibt, als das er das gesehene unterstützt und die Spannung treibt.
[Technik]
Visuell ebenfalls etwas eigensinnig, da wir es natürlich mit einem sehr beschränkten Farbspektrum zu tun bekommen. Auch haben wir es mit einer ganzen Menge an computergenerierten Visuals zu tun, was zwar auffällt, jedoch nicht stört. Alle relevanten Lokalitäten sind optisch gut gelungen und technisch prima umgesetzt. Der Detailgrad geht in Ordnung, es kommt zu keinen nennenswerten Fehlerbildern. Hier und dort könnten Kamerabewegungen etwas geschmeidiger verlaufen, davon ab bin ich mit dem Ergbenis soweit zufrieden. Keinerlei Mangelerscheinungen seitens der Kompression der 1080p-Bilder.
Neben dem gebotenen 16:9-Transfer folgt auch der Ton adäquat in mehrkanaligen Varianten, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache. Unbedingt zu empfehlen ist das englische Original, da die gesprochenen Dialekte hörenswert sind. Musikalisch befindet man sich eher auf der Bremse, bis man merkt, dass der Music-Score oftmals dem Puls der Hauptperson zu gleichen scheint und hin und wieder die Spannung auch akustisch sehr auf die Spitze getrieben wird. Die Effekte und der Surround-Ton insgesamt können sich ebenfalls hören lassen.
[Fazit]
„Mad Max“ ist eine Art Kultfilm und -thema für mich. Dieses dystopische Szenario, dessen Laufzeit rund 142 Minuten lang ist, macht da keine Ausnahme. Die Altersfreigabe von „Furiosa: A Mad Max Saga“ liegt bei ab 16 Jahren. Wer darüber hinwegsehen kann, dass wir nicht allzu viel Background und Informationen zu den Figuren im Verlauf der temporeichen und actiongeladenen Geschichte erfahren, der liegt hier praktisch _goldrichtig_ und macht nicht viel falsch beim Anschauen. Vor allem dann nicht, wenn einem andere Mad Max-Titel gefallen haben.
Andre Schnack, 27.08.2026
| Film/Inhalt: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Bild: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Ton: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Preis-Leistung | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |

