Papamobil: Ein Papst on Tour

Comedy
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[Einleitung]
Ich schaute mir mit „Papamobil: Ein Papst on Tour“ eine französische Produktion an, die unter der Regie von Sylvain Estibal entstand. Gemeinsam mit Myriam Tekaïa schrieb er auch das Drehbuch zum Titel. In den führenden Figuren vor der Kamera sehen wir unter anderen Kad Merad, Myriam Tekaïa, Boris Schoemann und weitere. Das Entertainment Kombinat bot mir die Möglichkeit einer Ansicht des Films. Im folgenden das Ergebnis.

Inhalt
Um seine Ernennung gebührend zu feiern, bereitet sich der der neue Papst auf eine Tour durch Lateinamerika vor. Leider stellt sich jedoch heraus, dass der Vatikan pleite ist und kein Reisebudget in petto hat. Eine reiche Mexikanerin bietet ihre Unterstützung an:

Im Gegenzug für die Finanzierung des päpstlichen Trips soll der Papst an einem Event teilnehmen – ausgerechnet in Mexikos Hochburg der Kriminalität. Dort entpuppt sich die „hilfsbereite“ Mexikanerin als Mitglied eines Drogenkartells, das den Papst bei seinem öffentlichen Auftritt kidnappt. Doch schnell stellen die Verbrecher fest, dass sie nur seinen Doppelgänger erwischt haben.
(Quelle: ENTERTAINMENT KOMBINAT)

[Kommentar]
Szenen, die weder humorvoll sind, noch bringen sie die Geschichte voran. Eine Ausgangssituation, die so unglaublich ist, als das ich Schwierigkeiten hatte richtig einzusteigen. Und dann das Warten auf Pointen, die einfach nicht eintreten. Irgendwie konnte mich „Papamobil“ so gar nicht erreichen. Schade. Bin ich doch ein Freund der heiteren Genres, so motivierte mich „Papamobil: Ein Papst on Tour“ leider nicht zum Frohsinn oder gar Lachen. Schauspielerisch nicht ordentlich, Story flach und Humor praktisch nicht präsent oder aber zu 100% durch die Übersetzung verloren gegangen. Unwahrscheinlich.

[Technik]
Auch hier würde ich es eher kurz und knapp halten. Der 16:9-formatierte Film „Papamobil: Ein Papst on Tour“ besitzt durchweg solide Wiedergabewerte. Der Kontrast ist ordentlich, die Farben hinterlassen ein ausreichend realistischen und natürlichen Eindruck – auch spielt die Kantenschärfe weitgehend mit. Wer etwas zu meckern finden will, der wird dies hier auch können. Negativ fiel jedoch nichts dermaßen auf, als dass es hier einer Erwähnung bedarf. Auch arbeitet die Kompression soweit unauffällig.

Ähnlich verhält es sich beim Ton, auch hier eher unspektakuläre und einfache Kost. Ich bekam die deutsche Synchronfassung an die Ohren, viel mehr stand mir auch nicht zur Auswahl. Die Sprachausgabe erfolgt synchron zum Bild, qualitativ gibt es wenig zu mosern, auf der anderen Seite stellt sich auch nichts besonders positiv hervor. Schlussendlich relativ ernüchternd, dieser Sound, tontechnisch zwar solide, aber ansonsten eher Durchschnitt.

[Fazit]
Ich hatte vielleicht auch ein wenig zu hohe Erwartungen. War doch irgendwie das Produkt in eine Richtung gestaltet, die mich witzige Comedy mit Rausch-Bezug (Drogen) und dem Vatikan erwarten ließ. Doch die gab es dann irgendwie gar nicht. Schlussendlich bleibt bei mir ein unausgegorener Eindruck haften. Der Film endet bereits bevor die 90. Minute anbricht, vielleicht auch gut so. Eine Altersfreigabe ist festgemacht bei ab 16 Jahren. Ende August auf DVD erhältlich.

Andre Schnack, 10.08.2026

Film/Inhalt:★★☆☆☆☆ 
Bild:★★★☆☆☆ 
Ton:★★★☆☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★☆☆☆☆ 
Preis-Leistung★★☆☆☆☆ 

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