
[Einleitung]
„Knives Out“ war 2019 ein sehenswerter Film und ist dies auch heute noch. Natürlich ist er einer jener, zu denen man am besten nicht einmal den oder die Trailer anschaut, um möglichst unvoreingenommen und unbeschrieben in die Story von Drehbuchautor und Regisseur Rian Johnson zu starten. Denn dieser, also Rian Johnson, hat nicht nur den 2019er Titel verantwortet, sondern eben auch den Nachfolger „Glass Onion“ (2022), der inhaltlich nichts mit dem ersten Titel zu tun hat. Bis auf die Tatsache, dass es ein Kriminalfall ist in dem Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) ermittelt. Ich schaute mir den Titel auf Netflix einmal an.
[Kommentar]
Und am Ende sollten dann alle etwas überrascht sein im Publikum. Das wäre meines Erachtens ein gutes Ergebnis eines, naja, Krimis, wie man diese Titel früher nannte. „Glass Onion: A Knives Out Mystery“ ist genau das, ein klassischer Krimi, bei dem die zuschauenden Menschen eben genau so sehr im Dunkeln tappen, wie viele der Beteiligten vor der Kamera. Miträtseln und -denken ist angesagt. Also aufgepasst! So ergibt das BBC Zitat auch für mich nach der ersten Ansicht viel Sinn.
Wie schon bei „Knives Out“ (Knives Out: Mord ist Familiensache) von 2019, so geht es auch hier mit einer überschaubaren Anzahl an Personen auf einen recht isolierten Ort darum, herauszufinden, wer der Schurke hinter all dem ist. Das ist spannend und sehr kurzweilig gemacht. Überraschend für mich, da mit einer Laufzeit von rund 141 Minuten ordentlich etwas aufgeboten wird. Die Rechnung geht schlussendlich auf, die darstellerischen Leistungen sind überzeugend, die Kostüme, Sets, schlichtweg die gesamte Ausstattung absolut sehenswert.
Ohne etwas inhaltliches verraten zu wollen gelang „Glass Onion: A Knives Out Mystery“ genau das, was ich erhoffte und wir können einen weiteren spannenden Thriller im Krimi-Stil erleben, der neben guten Dialogen auch etwas Humor mit sich bringt. Und einen Daniel Craig, der so ganz und gar nicht wie James Bond ist und spricht…
[Technik]
Die Full-HD Präsentation in 1080p gefällt von Beginn an. Wir haben es praktisch durchweg mit einer sehr professionellen und gekonnten Ausleuchtung zu tun. Außerdem gefallen die Farben in diesem Umfeld und alles kommt richtig gut zur Geltung. „Glass Onion: A Knives Out Mystery“ bietet auch in schattigen Einstellungen ausreichend Fokus und Details. Rauschen oder andere Verunreinigungen fielen mir nicht auf und das visuelle Geschehen kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Viel Bildruhe und keine Kompressionsartefakte. Das 16:9-Format beläuft sich auf ein Ratio von 1.85:1.
Es handelt sich um einen Film, bei dem der Dialog maßgeblich ist. Es gilt immerhin herauszufinden, was genau geschafft. Viel Ablenkung durch Action gibt es hier nicht, so dass die Gespräche gut zur Geltung kommen und qualitativ unbelastet sind. Alles klingt hochwertig und steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Richtig gut kommt der gesamte Film natürlich im englischen Original herüber. Anders als beim ersten Film gibt es hier auch entsprechend englischsprachige Untertitel hinzu, zuschalten. Zu Fehlern oder rauschen und anderen Störungen kommt es nicht.
[Fazit]
„Glass Onion: A Knives Out Mystery“ hat eine ganze Reihe gute Darsteller zu bieten, auf die sich der gesamte Film verlässt. Wo Daniel Craig das gekonnt abliefert, was er bereits 2019 leistete, glänzen hier andere wie Edward Norton, von dem lange nichts zu sehen war. Auf den 141 Minuten Laufzeit mit der Altersfreigabe von ab 12 Jahren kam ich voll auf meine Kosten. Klar, da es sich hier um ein Netflix Angebot handelt, gibt es keinerlei nennenswerte Extras zu nennen bis auf zwei Trailer und zwei Teaser.
Andre Schnack, 21.01.2026
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| Extras/Ausstattung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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