Man vs. Baby

Comedy/Family/Serie
Comedy/Family/Serie

[Einleitung]
2022 war es „Man vs Bee“ mit Rowan Atkinson als Trevor (9 Episoden), 2025 wurde es dann pünktlich zum Fest „Man vs Baby“ (4 Episoden) – natürlich wieder mit Trevor aka Mr. Bean oder auch Rowan Atkinson im realen Leben. Doch dieses Mal geht’s eben weihnachtlicher zu und Trevor gerät in ein lukratives und vermeintlich einfaches Geschäft als Haus-Sitter. William Davies sowie Rowan Atkinson arbeiteten an den Drehbüchern zu den vier Folgen. Vor der Kamera sehen wir unter anderen Susannah Fielding, Claudie Blakley, Robert Bathurst sowie weitere. Ich schaute mir die kurzweilig anmutende Serie auf Netflix an.

Inhalt
Kapitel 01: Trevors Weihnachtsvorbereitungen nehmen eine unerwartete Wende, als er sich um ein ausgesetztes Baby kümmern muss – und zur selben Zeit ein lukratives Jobangebot erhält. (27 Min.)

Kapitel 02: Trevor hat sein Homesitter-Interview, muss aber das Baby währenddessen verstecken. Danach wartet die nächste Herausforderung: Windeln wechseln. (24 Min.)

Kapitel 03: Als wäre es nicht schon schlimm genug, sich auszusperren und auf nächtliche Eindringlinge zu stoßen, vertauscht Trevor zudem auch noch zwei Babys. (27 Min.)

Kapitel 04: Eine unerwartete Nachricht von den Besitzer*innen des Penthouses führt dazu, dass sich Trevor beeilen muss, um Weihnachten – und das Baby – vor einem Desaster zu retten. (37 Min.)
(Quelle: Netflix)

[Kommentar]
Wir erhalten hier recht Kurze Folgen, im Schnitt keine halbe Stunde pro Episode. Der Inhalt ist kurzweilig ausgestaltet, hat jedoch wenig wirklich frisches, neues zu bieten und greift zuweilen auf angestaubt wirkende Gags zurück. Zuweilen erinnert Mr. Bingley etwas an Mr. Bean, doch schlussendlich redet er für diesen natürlich hier zu viel. Davon ab ist die Leistung von Rowan Atkinson solide. Schlussendlich bleibt eine seichte, positive Wertvermittlung im Kopf, getragen von einer angenehmen und leicht bekömmlichen Weihnachtsstimmung. Hin und wieder sitzen die Pointen noch, was dem Abschluss positiv beisteuert und zugute kommt.

[Technik]
Den technischen Aspekten muss natürlich auch auf den Zahn gefühlt werden. Insbesondere, wenn doch Schnee mit im Spiel ist. Zumeist vereinfacht der Einsatz von Schnee vor der Kamera nämlich nichts, aber es ist eben ein Stimmungsträger. „Man vs. Baby“ spielt zur Weihnachtszeit, bedeutet viel Schatten, wenig Ausleuchtung draußen und dafür aber Schnee. Innenaufnahmen weisen bessere Werte in Sachen Detailzeichnung aus. Die Bildruhe hingegen ist durchweg angenehm und hochwertig. Bilddetails gibt es ebenfalls genug, das Geschehen hinterlässt dabei keinen unsauberen Eindruck.

Neben einem 16:9-Transfer im aktuellen Format und mit einer gelungenen Wiedergabegüte gibt es natürlich auch noch einen entsprechenden Sound mit im Programm. Erwartungsgemäß ist der nun bei dem gebotenen Inhalt keine Konkurrenz zu John Rambo und Konsortien. Auch hier geht es ruhig zu. Musikalisch klingt es nett weihnachtlich angehaucht, die Umgebung ist ausreichend mit Ton abgedeckt und die Stimmen in allen Sprachfassungen ordentlich zu hören. Untertitel stehen ebenfalls parat.

[Fazit]
Natürlich mag das nun etwas verspätet wirken, aber so ist das nun einmal. Sehr pünktlich oder nah am Erscheinungstag zu schauen, das ist ein hehres Ziel. Und hier gar nicht so unrealistisch, schließlich bieten die Folgen eine kurze Laufzeit von je 29 Minuten gemittelt. In Summe sind es gerade einmal 115 Minuten, mithin knappe 2 Stunden Spieldauer mit einer Altersfreigabe von ab 6 Jahren, die man hier im Rahmen seiner Netflix Mitgliedschaft erhält. Ich möchte und werde mich nicht darüber beschweren. Doch hatte ich vielleicht ein bisschen mehr vom Inhalt erhofft.

Andre Schnack, 12.01.2026

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★★☆☆ 
Ton:★★★★☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★★☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★☆☆☆ 

Hat der Review gefallen?

(Sehr schlecht, Schlecht, Mittel, Gut, Sehr gut)

Durchschnittsbewertung: 4 / 5. Anzahl Wertungen: 6

Keine Bewertung bislang, sei der erste!

Auch interessant ...