Der Schakal

Action/Thriller
Action/Thriller

[Einleitung]
Concorde Home Entertainment präsentiert uns in seiner Cine Collection Michael Caton-Jones „Der Schakal“. Bruce Willis (Die Hard) und Richard Gere (Pretty Woman) treten gegeneinander an. Wir haben uns diese Scheibe angesehen und sagen Euch ob sich der Kauf lohnt.

[Inhalt]
Die Amerikaner und die Russen schließen sich zusammen um das organisierte Verbrechen zu bekämpfen. So soll das FBI bei der Festnahme eines Bosses der russischen Mafia helfen. Doch etwas geht schief und er wird erschossen. Die Russenmafia sinnt auf Rache und heuert den Profikiller Schakal (Bruce Willis) an um sich an einer prominenten, amerikanischen Politpersönlichkeit zu rächen. FBI und KGB setzten alles daran, das Attentat zu verhindern. Doch sie haben einige Probleme. Der Schakal ist ein Meister der Verkleidung und den Häschern immer einen Schritt voraus. Außerdem gibt es nur sehr wenige Leute die wissen, wie er überhaupt aussieht. So wird das FBI gezwungen sich mit jemanden einzulassen, der die Gewalt kennt und den Schakal vielleicht identifizieren kann: der in lebenslanger Haft sitzende Ex-Terrorist Declan Mulqueen (Richard Gere), der selber noch eine offene Rechnung mit dem Schakal hat. Es beginnt eine aufregende Jagd durch die USA. Werden sie den Killer aufhalten können?

[Kommentar]
Dieser Film zeigt, daß man auch ohne große Explosionen und Unmengen an Schrott zu produzieren Action erzeugen kann. Es wird eine Spannung aufgebaut, die sich den ganzen Film über hält. Besonders interessant sind dabei die Verwandlungen von Bruce Willis, der mal als fülliger und schwitzender Familienvater auftritt, dann aber auch als geschniegelter Juppy die Köpfe der schwulen Männer verdreht. Dabei bleibt er immer der berechnende und coole Profikiller der sein Ziel vor Augen hat. Richard Gere und Sidney Poitier bilden ein gutes Gespann bei der Verfolgung des Killers, auch wenn das FBI am Anfang kein sehr großes Vertrauen in den jungen irischen Terroristen hat. Kleine Info nebenbei: der Regisseur Michael Caton-Jones hat einen kleinen Gastauftritt im Stil von Alfred Hitchcock. Er ist kurz in einem Video, das ein Verhör zeigt, zu sehen. Ein guter Actionfilm, der von dem Duell zwischen Bruce Willis und Richard Gere profitiert.

Exzellente Technik
Exzellente Technik

[Technik]
„Der Schakal“ ist eine qualitativ sehr hochwertige DVD. Das Bild wird in anamorphen 2.35:1 präsentiert und weißt ein sehr kontrastreich und scharfes Bild auf. Fehler bleiben aus. Auch der Sound ist sehr gut gelungen.

Und so dringt ein sehr klarer und deutlicher AC-3 Sound an unsere Ohren. Die Basse kommen sehr gut herüber und können überzeugen. Etwas besonderes: sowohl der englische als auch der deutsche Track sind im 5.1 Format abgelegt, wobei beim englischen Sound die deutschen Untertitel nicht abstellbar sind. Beim Bonusmaterial muß man einige Abstriche in der Qualität hinnehmen.Kleiner Hinweis: bei Leuten mit DVD-Rom Laufwerken kann es zu Problemen beim Abspielen des Bonusmaterials kommen. Das Bild und der Sound können stocken. Auf normalen DVD-Playern gibt es keine Probleme.

[Fazit]
Concorde bringt mit „Der Schakal“ eine sehr gute DVD auf den Markt, die das Medium exzellent nutzt. Die Scheibe wurde vollgepackt mit Bonusmaterial. So finden wir auf der DVD zwei Trailer zum Film, sieben Trailer zu anderen Filmen, ein 22 minütiges „Making of..“, 20 Minuten herausgeschnittene Szenen, ein alternatives Ende, Interviews mit den Hauptdarstellern, einem Kommentar des Regisseurs mit dt. Untertiteln, Bio- und Filmographien der vier Hauptdarsteller und des Regisseurs, bisher unveröffentlichte Fotos vom Dreh, ein Clip zu den vielen Gesichtern des Schakals und nicht zu vergessen die Goofs (Fehler die erst nach der Veröffentlichung entdeckt wurden). Verpackt wird das alles in wunderschön animierte Menüs – alles in allem über 60 Min. Bonusmaterial. Die Dual-Layer Disc kostet etwa 50 DM und besitzt eine Spieldauer von 120 Min. – ein guter Thriller, der vielen gefallen wird und eine sehr gute DVD, an der sich viele andere Firmen ein Beispiel nehmen sollten.

Sven Preuß, 01.06.2000

  Film/Inhalt
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  Bild
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  Ton
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  Extras/Ausstattung
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  Preis-Leistung
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