Missing: Dead or Alive – Staffel 2

Dokumentation/Serie
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[Einleitung]
„Missing: Dead or Alive – Staffel 2“ befasst sich nunmehr in der zweiten Staffel erneut mit vier Fällen, bei denen die Menschen schlichtweg einfach verschwunden sind. Staffel 1 fand 2023 statt, zur Mitte des Jahres. Die nun jüngst veröffentlichte 2. Season hingegen entstand erst 2025. Wir haben es also mit einer ausgewählten Reihe an Kriminalfällen zu tun. Wer den ersten Schwung bereits gesehen hat, weiß, worum es hier geht und worauf man sich eben auch einlässt. Das sind True-Crime Themen. Netflix verpackte diese 4 Streaming-Happen interessant aufgemacht in ihrem Angebot.

Inhalt
Diese Ermittlungen zu Vermisstenfällen werden aus der Perspektive der Polizei geschildert, von den ersten angespannten Momenten bis zum Auffinden der Gesuchten, ob tot oder lebendig.
(Quelle: Netflix)

[Kommentar]
Wie kommt es, das wir uns mit diesen Fällen so gerne befassen? Bei mir war das schon vor zig Jahren der Fall. Und dabei habe ich wirklich niemals in meinem Leben das Gefühl verspürt zur Polizei zu gehen oder andere Posten an der Front von Ordnung und Gerechtigkeit sowie unsere Gesetzen einzunehmen. Doch was schon vor Jahrzehnten bei „Forensic Files“ funktionierte, funktioniert im Grunde genommen auch heute noch (sehr ähnlich).

Spass empfindet man bei der Ansicht dieser Serie (hoffentlich) nicht, denn die Themen sind traurig, tragisch, teils dramatisch und haben nun einmal immer damit zu tun, dass jemand verschwindet und andere trauernd bleiben. Nach Erklärungen suchen, die Behörden einbinden, auf die dann warten. Ein Verlauf, der ungewiss ist. All das wurde hier schon gekonnt inszeniert und auch spielen die Menschen vor der Kamera soweit gut mit. Aus dem Hocker hat einen das jedoch nicht mehr und es gibt eben auch viele weitere dieser Sendungen.

[Technik]
„Missing: Dead or Alive – Staffel 2“ bietet sich mittels High Definition-Aufnahmen an, welche im 16:9-Format hier zu sehen sind. Mit Sicherheit sind die Originalaufnahmen auch in ganz anderen Abmessungen vorhanden. Doch zugunsten eines einfacheren Sehflusses bei der Ansicht schnitt man es uniform auf ein Format zu. Damit man man total gut leben, schließlich gewinnt der Inhalt eher daran, als das etwas nennenswert schief läuft. „Missing: Dead or Alive – Staffel 2“ ist in Sachen Bildgüte nicht das beste Vorzeigebeispiel, doch vermag es trotzdem durch einen hochwertige und stimmigen Schnitt zu überzeugen.

Oft sind es die entscheidenden Hinweise, die aus dem privaten Fundus an Videoaufnahmen kommen, oder aber von Überwachungssystemen. Entsprechend schlecht fällt natürlich dabei der Ton aus, wenn es überhaupt welchen gibt. Nachträglich hinzugefügt wurde hier natürlich turnen unterschiedlichen Sprachen. Untertitel stehen ebenfalls parat. Ich genoss den englischsprachigen Originalton, konnte somit auch die Stimmen der Beteiligten authentischer erleben. Bis auf ein wenig Hintergrundgeräusche und musikalische Untermalung gibt es nicht viel, was der Sprache den Rang ablaufen könnte.

[Fazit]
Wird zu viel erwartet, so wird man rasch enttäuscht. Das gilt auch hier. Doch keine Frage, das Material macht etwas her und zeigt auf, welch einen Einschlag ein solcher Verlust auf das soziale direkte Umfeld der verschwundenen Person hat. Die ganzen Arbeiten an den Ermittlungen – hier auch ein wenig mehr erklärt, zuweilen, als vielleicht manch einer erwartet. Vier Episoden mit rund 168 Minuten Laufzeit (42 Min je Folge rechnerisch) erwarten uns mit einer Altersfreigabe von 12 Jahren.

Andre Schnack, 30.11.2025

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★★☆☆ 
Ton:★★★☆☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★☆☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★☆☆☆ 

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