
[Einleitung]
Die Geschichte sowie die Regieausführung oblagen Dan Trachtenberg. Am Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Patrick Aison und Jim Thomas. Für die Figuren verpflichtete man Elle Fanning, Dimitrius Schuster-Koloamatangi, Cameron Brown und weitere. 1987 erschien „Predator“ mit Arnold Schwarzenegger und seither einige Titel mit dem Killer aus dem All. Nun, 38 Jahre später in 2025, erscheint mit „Predator: Badlands“ der nächste Titel. Ich war gespannt und nutzte die Gelegenheit mir den Titel als Leihfassung bei Amazon Prime Video anzuschauen und berichte direkt…
[Kommentar]
Inhaltlich nicht sonderlich tief, dafür jedoch unheimlich unterhaltsam, abwechslungsreich und rasant erzählt. Der neuste Predator spricht nicht nur ungewöhnlich viel, sondern baut sogar ein wenig Beziehung zu Verbündeten auf. Das mag dem eingefleischten Predator-Fan zuwider sein. Doch Hand aufs Herz: inhaltlich musste etwas passieren, um vom bisherigen Muster etwas abzurücken und auch einen Gegenpol zum verknüpften Alien-Themenkomplex aufzubauen. So sind Veränderungen, und sie werden nicht jedem gefallen.
So versuchte ich möglichst offen an den Titel heranzugehen. Und um sich nicht direkt auf Dinge einzuschießen, die einem nicht gefallen, achtete ich darauf, was man sonst noch so eingebracht hat. Und da ist eine ganze Menge: Der vor Fauna und Flora überbordende Planet mit dem Kalisk gelang technisch gut und entführt in eine interessante, fremde Welt. Auch die Beigabe des Androiden Thia passt gut und die Rechnung geht auf. Elle Fanning empfand ich als großartig. Technisch gibt es nicht zu meckern, alles wirkt gut und hinterlässt einen nahtlos eingebetteten Eindruck.
[Technik]
Der jüngste Predator schaut gut aus, hat aber auch erkennbare Schwächen aufzuweisen. So gefielen mir bei guter Ausleuchtung die Farben, Kontraste und das gesamte Antlitz dieses gefährlichen Planeten. Die temporeichen Szenen stellen kein Problem dar, wenn es um die saubere Abbildung geht. Doch ist die Ausleuchtung nicht so gut, was durchaus häufiger geschieht, so leidet der Schwarzlevel und alles wirkt weniger plastisch und klar. Davon ab gibt das 2.39:1-Geschehen in vollen 2160p (UHD 4K) viel her und bereitet Freude.
Beim Ton ist das ganz ähnlich. Auch hier gibt es einen hohen Qualitätsstandard, in der Theorie. Sprache ist vorhanden in Ton und Untertitelform, jeweils auf Deutsch sowie Englisch. Von Beginn an ist klar, dass „Predator: Badlands“ sich einem lebhaften und dynamischen Ton verschrieben hat. Das sollte auch so sein, denn haben wir es doch mit einem Action-Titel zu tun. Höhen und Tiefen sowie die Wiedergabe der Sprache gelangen gut. Ausreichend ausdifferenziert und voneinander abgegrenzt und klar in der Ausspielung.
[Fazit]
Ja, ich war schon etwas skeptisch. Schließlich ist es auch schwierig an ein vergleichbares Niveau von 1987 heran zu kommen. Also inhaltlich natürlich, denn technisch stellt „Predator: Badlands“ einiges in den Schatten. Mit einer ganz großen Portion Action und einer Spur Humor ausgestattet und mit herrlichen, sehr gelungenen visuellen Effekten bestückt, gelang es dem rund 107minutenlangen Film im Nu mir die Überzeugung abzuringen, das es sich hierbei um einen ‚guten‘ neuen Predator-Titel handelt. Extras? Nicht beim Streaming im üblichen Sinne. Trailer gibt es.
Andre Schnack, 16.03.2026
| Film/Inhalt: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Bild: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Ton: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Extras/Ausstattung: | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
| Preis-Leistung | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |

