Terminator: Die Erlösung

Action/Science-Fiction
Action/Science-Fiction

[Einleitung]
Mit „Terminator“ und vor allem mit „Terminator 2“ – aka T2 – gelangen James Cameron tolle Filme, gar Meilensteine. Doch dann ging es gar nicht zu Ende, sonder mit „Terminator: Rebellion der Maschinen“ in die dritte und mit „Terminator: Die Erlösung“ in die vierte Runde. Im Original „Terminator Valvation“, Regie von Joseph „McG“ McGinty Nichol nach einem Drehbuch von John Brancato und Michael Ferris. In den führenden Rollen der allseits bekannten Figuren sehen wir hier Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin, Moon Bloodgood, Bryce Dallas und weitere. Ich konnte mir diese Steelbook-Variante in einem schicken Design anschauen, das Medium ist eine HD Blu-ray Disc von Sony Pictures Entertainment.

Inhalt
Nach der Apokalypse und der Machtübernahme der Maschinen ist John Connor (Christian Bale) dazu bestimmt, als Anführer des Widerstands einen Weg zu finden, um Skynets erbarmungslosen Plan zur Vernichtung der Menschheit zu torpedieren. Während Connor seine Straßenkämpfer im Untergrund für einen letzten verzweifelten Angriff mobilisiert, wird ihm klar, dass er seinen eigenen Vater, Kyle Reese (Anton Yelchin), retten muss, um die Zukunft zu sichern.

Doch die schockierendste Entdeckung offenbart sich mit dem Auftauchen von Marcus Wright (Sam Worthington), einem geheimnisvollen Einzelgänger aus der Vergangenheit, der Connor vor eine unmögliche Wahl stellt, die das künftige Schicksal der Menschheit entscheiden wird und beide auf eine lebensbedrohliche Odyssee ins Innere der feindlichen Organisation führt.
(Quelle: Sony Pictures Entertainment)

[Kommentar]
Bislang habe ich noch keinen Review zur vierten Ausgeburt des Terminator Film-Universums zustande gebracht. Irgendwie war es mir etwas zuwider, ohne dabei den Inhalten der Titel nach „T2“ auch nur im Ansatz zu würdigen. Dies habe ich mittlerweile angepasst. Neben einem Review zu Film #3, „Rebellion der Maschinen“ (2003) gibt es hiermit nun auch eines zum vierten Film, „Die Erlösung“. Die Geschichte erzählt der Film sehr geschickt und beginnend in einer Art Parallel-Strang, zu dem, was wir aus anderen Filmen bisher kennen.

Was ist nun gut, anders, nicht so gut an diese, vierten Titel dieses so bekannten und auch finanziell betrachtet erfolgreichen Franchise? Der gesamte Stil, sowie auch die musikalische Begleitung, die ihren Weg zu den Wurzeln aus-peilt, dabei an den ersten, den Klassiker entsinnt und doch ausreichend eigensinnig voran geht, ist etwas anders. Dazu gehört die Kameraführung, der Stil der visuellen Effekte, die männlichen Darsteller und die Rolle der Frau in dem Film, die Settings, inhaltlichen Lücken und Freiheiten und Interpretationen im Terminator-Universum – mir gefiel die Zusammenstellung als autonomes Stück, nur bedingt hingegen als Teil einer „T2“-Fortsetzung.

[Technik]
Technisch ist der Stil nicht das ausschlaggebende, aber eben auch wichtig. Mir gefiel diese spezielle Farbgebung, der Kontrast, das Spiel mit Licht und Schatten und eben auch die Art des Schnitts, der hier sehr gut unterstützt wird von den technischen Rahmenbedingungen. Im Heimkino erfolgt es im Hinblick auf das Seitenverhältnis identisch, 1080p-AUfnahmen in 2.40:1. Die knappen 2 Stunden Laufzeit weisen sich erstaunlich sauber, klar und auch in den rasanteren Momenten als ‚ruhig‘ aus. Das ist erfreulich und keinesfalls obligatorisch. Die Zusammenstellungen aus realen Szenen und Elementen und den computergenerierten Inhalten gelang unauffällig, was ein Lob ist. Auch arbeitet die Kompression unauffällig, was ebenfalls erfreulich ist.

Ton ist bei solch brachial mit der Action hantierenden Werken ein ganz wunderbares Mittel, um die speziellen Momenten noch spezieller, noch wirkungsvoller zu gestalten. Auch hier ist das der Fall und es funktionierte auch soweit so gut. „Terminator: Die Erlösung“ wirkt in DTS HD Master Audio mit 5.1 Kanälen, wahlweise in Englisch oder auch Deutsch sowie weiteren Formaten in anderen Sprachen. Auch Untertitel sind mit von der Partie. Surround-Sound kommt hier durch die unterschiedlichsten Szenen ordentlich zur Geltung. Das ist gar nicht immer brachiale, laute Action, sondern auch die wirkungsvolle und gekonnt adaptiere Musik und eine gekonnte Abmischung der Sprache tun ihr übriges.

[Fazit]
Diese High Definition Blu-ray Disc Version kommt in Form eines besonders gestalteten Steelbooks daher. Wirft man die bis zur Öffnung angebrachte Papierummantelung mit allen Informationen zur Ausstattung des Steelbooks weg, steht man etwas dumm dar. Der Blick in das Menü dieser limitierten PopArt Steelbook Variante offenbart die folgenden Bonusmaterialien:

  • Hinter den Kulissen „Die Zukunft neu erfinden“: Lassen Sie sich exklusiv durch das Set von Terminator Die Erlösung führen.
  • Hinter den Kulissen „Der Moto-Terminator“: Erfahren Sie mehr über die Zusammenarbeit zwischen dem Team für visuelle Effekte und Ducati bei der Entwicklung des ebenso rasanten wie tödlichen Moto-Terminators!
  • Hydrobot
  • Eine Ikone kehrt zurück
  • Die Terminator-Fabrik
  • Napalm-Explosion
  • 11 Mini-Dokumentationen über die Spezialeffekte

Extras gut, alles gut, oder? Nicht ganz. Ja, ein spannender Action-Thriller im Science-Fiction Segment, inmitten des Terminator-Universums. Ein würdiger vierter Teil? Ich bin unschlüssig, jedoch steht der erste Faktor auf der gesamten Laufzeit von rund 115 Minuten. Die Altersfreigabe liegt bei ab 16 Jahren, die Erstveröffentlichung ist Jahre her (Dezember 2015). Der Preis liegt im allgegenwärtigen Online-Handel bei knapp über 10,- Euro. Steelbook, angenehm gestaltet, solide Technik, absolut fairer Preis. Passt.

Andre Schnack, 22.01.2020

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★★★☆ 
Ton:★★★★☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★★☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★★☆☆ 

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