Violet Evergarden – Der Film

Animation/Drama/Fantasy
Animation/Drama/Fantasy

[Einleitung]
„Violet Evergarden“ ist jedem Anime-Fan ein Begriff. Doch eben als TV-Anime Serie und nicht als Film. Das hier ist der Review zu „Violet Evergarden – Der Film“. Regisseur Taichi Ishidate fertigte 2020 seine Film-Interpretation zum Stoff an, der hierzulande professionell synchronisiert wurde. Reiko Yoshida schrieb das Drehbuch, natürlich auf Basis der Vorlage von Kane Akatsuki. Dieser Vollzeit-Anime erscheint aus dem Angebot von LEONINE und ich konnte mir ein genaueres Bild von den technischen, sowie inhaltlichen Leistungen der Veröffentlichung machen, die mir in High Definition-Material zur Ansicht vorlag.

Inhalt
Einige Jahre sind vergangen, seit der Krieg Verwüstung angerichtet und Narben in den Herzen der Menschen hinterlassen hat. Auch die ehemalige Soldatin Violet Evergarden trägt noch schwer an ihren Erinnerungen. Während in der Gesellschaft neue technologische Entwicklungen Einzug halten, findet Violet Arbeit bei einem Postunternehmen.

Ihre Anstellung als „Autonome Korrespondenz-Assistentin“ hilft ihr, die traumatischen Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten und sie hofft, die wahre Bedeutung der Liebe zu ergründen. Doch innerlich verspürt sie noch immer eine Lücke in ihrem Herzen. Als unerwartet ein Brief auftaucht, schöpft sie wieder Hoffnung…
(Quelle: LEONINE)

[Kommentar]
„Violet Evergarden“ ist nicht nur der Name einer Frau, sondern eben auch eine Projektionsfläche für vieles. Sie ist in tolles Comic für Erwachse und mithin die Vorlage für diesen Film. Ja, ein Film, wie zum Beispiel „Akira“. Mir gefiel das Aufgebot recht gut, alles scheint von Beginn an zu passen. Die Zeichentrick-Kunst ist hochwertig gelungen und unterhaltsam erzählt sich eine Geschichte, die keinesfalls für die Jüngsten unter uns geeignet ist. Das ist ja auch ein Stückchen weit das besondere an diesen Titeln aus Fernost.

[Technik]
Wir erleben den Film in einem technisch passenden Gewand. Der Anime-Stil des gebotenen Trickfilms erlebt gute Momente. Alles scheint soweit zu stimmen und neben einer gesunden Farbsättigung erleben wir ebenfalls einen adäquat ausgesteuerten Kontrast. So weit, so fein. Alles erfolgt in der Formatierung 2.40:1 und wurde mit 1080p und 24 Aufnahmen pro Sekunde gesegnet. „Violet Evergarden“ bietet einen über die Laufzeit hinüber konsequent in sich geschlossenen, professionell aufgemachten Transfer.

Bei Ton ist es auch so, das es weder Anlass zur negativen Kritik, noch zum ausschweifenden Monolog über eine tolle räumliche Weite Dank Wahnsinnseffekten. Und wenngleich weder das eine, noch das andere zum Programm der Darbietung hier gehören darf, so ist die Qualität alles in allem doch solide und sauber und Klang, dafür eben sehr einfach und praktisch ungehalten in der Einfachheit der Ausspielung. Rauschen der andere Störungen treten nicht auf. Der DTS-HD Master Audio 5.1-Ton erfolgt in Japanisch oder Deutsch.

[Fazit]
Untertitel sind ausschließlich in Deutsch vorhanden, ansonsten gibt es 3 Art-Cards, zwei Booklets (Booklet I: Charaktere, Art Board, Galeria, Credits – 32 Seiten; Booklet II: Staff-Talk – 36 Seiten, 3 Imageboards, Original-Trailer und TV-Sports. Ja, immerhin und für eine solche Anime-Veröffentlichung absolut keine Selbstverständlichkeit. Auf die Extras und den üblichen Umfang bezogen. Hier konzentrieren sich die Beigaben eben auf die Offline-Inhalte. Am 25. März 2022 veröffentlicht schlägt der Titel mit rund 34,- Euro Kaufpreis ein Loch in die Geldbörse. Immerhin gibt es rund 140 Minuten Laufzeit dafür. Die Altersfreigabe liegt bei ab 12 Jahren.

Andre Schnack, 06.04.2022

Film/Inhalt:★★★★☆☆ 
Bild:★★★★☆☆ 
Ton:★★★★☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★★★☆☆ 
Preis-Leistung★★★★☆☆ 

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