Soul Eater – Folgen 27-51 (inkl. Sticker-Set)

Animation/Action/Adventure/Serie
Animation/Action/Adventure/Serie

[Einleitung]
Regisseur Takuya Igarashi erschuf eine TV-Anime Serie, die es auf gleich 51 Episoden schaffte, innerhalb nur einer bisher erschienenen Staffel. Wir schauten uns bereits auf dvdcheck.de die Veröffentlichung zu „Soul Vater – Die komplette Serie“ im Juli 2017 an. Hier haben wir es sozusagen mit dem hinteren Teil der Serie zu tun. En großer Unterschied zum damals auf dvdcheck.de veröffentlichtem Review: es handelt sich hierbei um eine High Definition Version auf Blu-ray Disc, die ich mir genauer anschauen konnte.

[Inhalt]
Der Hexe Medusa ist es gelungen, in dem Körper eines kleinen Mädchens Unterschlupf zu finden. Jetzt kann sie endlich Kontakt zu Mitstreitern aufnehmen, um ihre dunklen Pläne weiter zu verfolgen. Arachne und ihre Verbündeten stehen kurz davor eine mächtige Waffe in Besitz zu nehmen – ein Kampf gegen die Shibusen scheint unausweichlich. Doch Stein ahnt natürlich bereits, was sich da zusammenbraut und versucht, seine Schüler darauf vorzubereiten …

Die Anime-Serie verfolgt die Abenteuer von Maka, Black.Star und Death the Kid mit ihren jeweiligen Partnern Soul Eater, Tsubaki, Patty und Liz, die alle mehr oder weniger ernsthaft versuchen, die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren.
(Quelle: polyband)

[Kommentar]
Im wesentlichen zieht hier alles, was ich Mitte 2017 zu der Veröffentlichung der Box mit der gesamten Serie schrieb. Wer ganz klassisch Anime-Werke eher zu seinem Geschmack zählt, der wird beim schon eher flippigen „Soul Eater“ vielleicht nicht rundum glücklich. Hier der Kommentar vom 25. Juli 2017:

Am Ende ist das alles hier so, wie schon in den Grundzügen so manches Mal gesehen und doch nicht immer sofort wieder erkannt. Die Geschichten rund um die Figuren und ihre jeweiligen Partner sind kurzweilig und unterhaltsam ausgestaltet. Meist trägt die jeweilige Episode einen irgendwie inhaltlich passenden Titel. Wenngleich die Episoden in sich zumeist abgeschlossen sind, so gibt es auch Figuren und Gegebenheiten Episoden-übergreifend.

Erzählerisch und technisch befindet sich die Serie auf der Höhe der Zeit. Die Animationen sind gut gelungen, ruckeln nicht oder sehen merkwürdig aus und erzeugen eine eher typische Atmosphäre. Hin und wieder ist das Geschehen recht abgedreht, was visuell entsprechend unterstrichen wird. Die Sprachausgabe ist recht hoch und könnte mitunter etwas nervig auf den Betrachter wirken. Wer sich in dem Metier auskennt, ein wird das nicht überraschen.

[Technik]
High Definition erfrischt „Soul Eater“ angenehm und offenbar hochwertige 1080p-Bilder mit einem Seitenverhältnis von 1.78:1. Die Anime-Serie legt weniger wert auf rückenfreie und butterweiche Animationen, sondern auf die eher klassischen Aspekte des Anime-Kinos aus Fernost. So haben wir teils rockige Animationen vor den Augen, was eben kein Fehler oder dergleichen, sondern künstlerische Absicht ist. „Soul Eater“ hat knackige Farben, ausreichend Kantenschärfe und vor allem aber das gewisse Etwas, um einen solchen Animations-Marathon auch adäquat abzubilden. Rauschen oder Fehler seitens der Kompression fielen mir nicht auf.

Wie hört sich denn „Soul Eater“ so an? Hier findet keine Platzierung von HD Technologie Platz. Sei es drum. Bezeugen kann ich Dolby Digital 2.0-Sound in den Sprachen Japanisch und Englisch, und ich bin auch mit dem gebotenen Tonprogramm einverstanden und habe hier nicht viel auszusetzen. Natürlich wäre etwas „mehr“ Ton hier und dort schon sehr wünschenswert gewesen. Davon ab sind die Dialoge klar und deutlich zu verstehen und die musikalischen Einsätze verhalten sich ebenfalls alles in allem sehr solide und ordentlich. Untertitel: Deutsch.

[Fazit]
„Soul Eater – Folgen 27-51 (inkl. Sticker-Set)“ findet Platz auf zwei Blu-ray Discs des Typus BD 50 (gleichzusetzen mit 50 Gigabyte Kapazität). Wer sich für einen Anime-Fan hält und diese Episoden noch nicht hat, der kann sich hier wohl bedenkenlos an immerhin 550 Minuten Filmkost aus Fernost laben. 25 Episoden warten auf die Freunde von „Soul Eater“, wenngleich die einzelnen Ausflüge nur je rund 22 Minuten dauern und damit recht kurz ausfallen. Die Altersfreigabe liegt bei ab 12 Jahren und das Set erschien an 27. Oktober 2017 zu einem Preis von rund 30,- Euro, was nicht sonderlich günstig erscheint.

Andre Schnack, 14.02.2018

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★★☆☆ 
Ton:★★★☆☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★★☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★☆☆☆