Stereophonics – Call Us What You Want But Don’t Call Us in the Morning

Music/Compilation
Music/Compilation

[Einleitung]
So viel tut sich in der letzten Zeit im Music-Bereich nicht. Von daher sind wir froh, die Video-Collection der Stereophonics „call us what you want, but don’t call us in the morning“ in die Finger zu bekommen. Die Scheibe mit den kompletten beiden ersten Alben der Stereophonics kommt von V2 Music Limited. Wir sahen und hörten einmal genauer hinein und berichten nicht nur über die insgesamt 14 Clips, sondern auch über die Technik und die weitere Ausstattung der vielversprechend anmutenden DVD.

Im Frühjahr 2001 wird das dritte Album der der drei Waliser erscheinen. Bis dahin kann man sich locker mit den bisherigen zwei CDs oder eben dieser DVD über Wasser halten.

Folgende Musikvideos wurden auf der Scheibe abgelegt.

Das Album „performance and cocktails“ mit
„the bartender and the thief“
„just looking“
„pick a part that’s new“
„I wouldn’t believe your radio“
„hurry up and wait“
„roll up and shine“

Das Album „word gets around videos“ mit
„local boy in the photograph 97“
„more life in a tramps vest“
„a thousand trees“
„traffic“
„local boy in the photograph 98“
„not up to you“
„traffic from the top of the pops“

Und letztlich natürlich noch der Hit der Stereophonics zusammen mit Tom Jones:
„mama told me not to come“.

[Kommentar]
Das Programm kann sich sehen lassen. Immerhin: errang doch das Album „performance and cocktails“ bisher vierfach Platin! Was soll sonst noch dazu gesagt werden? Die Musik ist gut, die Videos wurden klasse inszeniert und wer diese Art von Musik schätzt, der wird die Stereophonics wirklich mögen.

[Technik]
Technisch schwankt die Leistung des Bild stets von Clip zu Clip etwas. Insgesamt wurde aber ein sehr guter Transfer erzielt. Das Bildformat variiert ebenfalls je nach Clip, manchmal auch selbst in den Videos. Aber das macht ja nichts. Es ist zumindest schön anzusehen, dass die Qualität der Musikvideos überzeugt. In Sachen Farbgebung, Kontrast und Schärfe gefällt das Geschehen auf dem Fernseher bzw. Projektor. In einigen Videos sind viele Aufnahmen etwas verrauscht, wobei beachtet werden muss, dass künstlerische Absicht bei Musikvideos mitspielt und einige Dinge durchaus so gewollt sind. Kompressionsartefakte und andere Störungen bleiben aus.

Der Ton lässt sich hören. Gerade bei einer solchen DVD-Sammlung an Musikvideos spielt die Musik eine übergeordnete Rolle. Leider wurde der Sound „lediglich“ im einfachen Stereoformat auf die DVD gebannt. Dafür ist die Qualität der Stereo-Tracks aber ziemlich hochwertig und überzeugend. Abgesehen von der Fehlerfreiheit und dem nicht auftretenden Rauschen gibt es einen satten, dynamischen und sehr wohl klingenden Ton. Die Instrumente sind klar herauszuhören, die Höhen und Tiefen wirken harmonisch. Vielleicht wären mit einem 5.1-Sound die Songs noch besser herübergekommen, das Ergebnis hier ist aber schon gut.

[Fazit]
Eine durchaus interessante DVD. Fans werden wahrscheinlich eh nicht lange fackeln und sofort die Geldbörse ziehen, aber auch andere Leute, denen die Gruppe vielleicht noch kein Begriff ist, liegen mit dieser Disc nicht falsch. Neben der hohen Anzahl an Videoclips gibt es auch noch mehr! Die Single-Layer-Disc (DVD Typ 5) enthält zusätzlich zu den 14 Videos auch noch 6 Titel mit Einblick hinter die Kulissen, sozusagen: kurze Making Of’s. Dann wäre dort noch die erwähnenswerte, mit Musik unterlegte Fotogalerie. All das ist durch sehr schöne Bewegtmenüs zu erreichen. Man hat sich viel einfallen lassen und es geschafft, zwischen den Videos und der Musik mit dem hier gewählten Screensdesign eine Brücke zu schaffen. Die technische Umsetzung des interessanten Inhalts gelang, wie oben erwähnt, ebenfalls. Wer also satte 145 Minuten an Musik und dazugehörigen Videos sucht, der hat hier ein Fest gefunden. Denn diese Compilation gefällt, Ratschlag: kaufen.

Andre Schnack, 05.11.2000

  Film/Inhalt
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  Bild
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  Ton
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  Extras/Ausstattung
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  Preis-Leistung
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