Die in a Gunfight – Love is Messy

Action/Comedy/Crime
Action/Comedy/Crime

[Einleitung]
Ein wenig merkwürdig liest er sich schon, dieser Titel: „Die in a Gunfight – Love is Messy“. Der Titel in Kombination mit der Genre-Verortung Action, Comedy sowie Crime lässt Erinnerungen an „Killer‘s Bodyguard“ hochkommen. Interesse war geweckt. Regisseur Collin Schiffli arbeitete nach einem Drehbuch der Autoren Andrew Barrer und Gabriel Ferrari. Für die Figuren vor der Kamera konnte man neben Alexandra Daddario, Diego Boneta, Justin Chatwin ebenfalls Emmanuelle Chriqui und Travis Fimmel verpflichten. Ich konnte mir die Standard Definition DVD aus dem Programm von Constantin Film anschauen.

Inhalt
Mary (Alexandra Daddario) und Ben (Diego Boneta) sind die rebellischen Nachkommen zweier mächtiger Familien, die sich in einer jahrhundertelangen Fehde befinden. Als nach vielen Jahren Trennung eine Affäre zwischen den beiden wieder aufflammt und ihre verbotene Liebe erstarkt, entzündet sich auch das Feuer, dass die Feindschaft ihrer Familien umgibt, erneut.

Es fliegen Fäuste und Kugeln, Auftragskiller werden auf den Plan gerufen und es kommt zu einem blutigen Showdown. Korruption, Liebe, Eifersucht, Rache, Gewalt, Lust und Emotionen prallen in dieser schnelllebigen, actiongeladenen Liebesgeschichte aufeinander.
(Quelle: Constantin Film Home Entertainment)

[Kommentar]
Am Ende zahlt man die Zeche und wundert sich manchmal, für was man nun genau derart viel Gelder gelassen hat. Sei es drum, dafür ist der Schädel zumindest schön intensiv. Wie dem auch sei, bei Filmen wird das teurer. Und was bei „Killer’s Bodyguard“ noch funktioniert hat, das funktioniert hier bei „Die in a Gunfight“ nur eingeschränkt gut. Liegt an unterschiedlichen Dingen. Angefangen bei der nur mittelmäßig ausgeführten Handwerkskunst, hinüber zu den darstellerischen Leistungen, die ebenfalls eher dem Einheitsbrei Solidarität frönen und dann schlussendlich der Humor, der sich einfach weit weg von Genre-Größen dieses Gebiets aufhält.

[Technik]
Kommen wir zu den technischen Belangen der Standard Definition-DVD. Sie sind den ganz unterschiedlichen Erwartungen der gezeigten Inhalte gerecht und zeigen eine hohe Flexibilität bei der Auswahl der unterschiedlichsten Gefilde bei ebenfalls unterschiedlichster Ausleuchtung. Auch bei künstlicher Beleuchtung hinterlässt alles noch einen sehr ordentlichen Eindruck. Kantenschärfe könnte höher sein und der Grad an Details fällt ebenfalls entsprechend des Mediums aus, was etwas hinter den heutigen Erwartungen zurückbleibt. Geprägt durch HD, natürlich. Die Kompression des 2.39:1-Geschehens arbeitet ordentlich.

Den Ton von „Die in a Gunfight“ ist wahlweise in den Sprachen Deutsch oder aber Englisch in Dolby Digital 5.1 zu vernehmen, oder aber in Deutsch Dolby Digital 2.0); Untertitel: Deutsch. Die dynamische Mixtur aus Umgebungsgeräuschen, musikalischer Begleitung und der stets davon abgegrenzten Sprachausgabe gefällt von Beginn an, wenngleich mir hier die Klarheit der deutschen Synchronfassung sehr gut gefiel. Der englische Originalton hingegen hat eben einfach die passenderen Stimmen zu bieten. Technisch sind beide DD 5.1-Soundtracks sehr ordentlich und leisten sich keine Aussetzer.

[Fazit]
Inhaltlich mögen sich die Geister an „Die in a Gunfight“ scheiden. Zu weiteren Aspekten der DVD: Es gibt zwei Extras. Das „Making of“ mit rund 11 Minuten Laufzeit wird flankiert von (einer!) Deleted Scene „To Paris and back“ (ca. 4 Min.). Das war es dann auch schon in Sachen Ausstattung. Am Platz liegt es nicht, so kam doch eine einseitige und zweischichtige DVD 9 zum Einsatz. Die Altersfreigabe liegt bei ab 16 Jahren und der Veröffentlichungstermin lag am 14. Oktober 2021. Die Disc schlägt aktuell in dieser Fassung mit rund 12,- Euro zu Buche, die High Definition Blu-ray Version hingegen verschlingt mit 14,- Euro nicht so viel mehr.

Andre Schnack, 28.10.2021

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★★☆☆ 
Ton:★★★★☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★☆☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★☆☆☆ 

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