The Feed – Staffel 1

Drama/Science-Fiction/Serie
Drama/Science-Fiction/Serie

[Einleitung]
Mit „The Feed – Staffel 1“ erscheint im Angebot von polyband hier in Deutschland eine weitere US-amerikanische TV-Serien Produktion auf DVD. Ich konnte mir die Serie, die 2019 erst frisch startete, genauer anschauen und berichte aus der sogenannten ‚ersten Hand‘. Vor der Kamera fanden sich Guy Burnet, Nina Toussaint-White, David Thewlis, Michelle Fairley, Shaquille Ali-Yebuah oder auch Osy Ikhile ein, hinter ihr nahm im Regie-Stuhl je nach Episode in der ersten Staffel mal jener, mal dieser Filmemacher Platz. Channing Powell, Michael Clarkson und Nick Clark Windo sind die verantwortlichen Autoren, die das Drehbuch beisteuerten.

Inhalt
In naher Zukunft sind die Gehirne der Menschen direkt mit dem „Feed“ verbunden. Jede Interaktion, jede Emotion, jede Erinnerung kann sofort geteilt werden. Tom und Kate sind ein junges Paar, das dieser Technologie widerstehen möchte. Denn Toms Vater hat den Feed erfunden und die Beziehung zu seiner Familie ist kompliziert. Als Psychologe arbeitet er mit Menschen zusammen, die nach dem Feed süchtig sind, was ihn sehr beunruhigt.

Eines Tages geschieht etwas schreckliches und jemand oder etwas beginnt über den Feed auf die Gedanken der Menschen zuzugreifen. Toms Familie versucht, die Wahrheit über das Geschehen zu verbergen, doch Tom erkennt, dass er etwas dagegen unternehmen muss. Er tut alles, um seine Frau und seine kleine Tochter in Sicherheit zu bringen. Aber wie kann man der Gefahr entkommen, wenn die Gefahr in dir ist?
(Quelle: polyband)

[Kommentar]
Diese TV-Produktion ist ganz klar und deutlich im Bereich der Science-Fiction angesiedelt und offenbart uns eine Zukunft mit verbündeten Einheiten, für die es zu kämpfen gilt. Aber es geht auch irgendwie ums … Internet. Ja, hier wird das bereist erfundene Internet noch einmal in Form einer Art Social-Motion-Network hervorgehoben, im Wesentlichen ist das alles allerdings praktisch identisch. Und daran hakt es irgendwie, denn das nagt auch an der Glaubwürdigkeit. Denn, ehrlich, Leute, warum noch ein Netzwerk, wenn es nicht nur inhaltliche Schwächen zumindest visuell begeistert – wie in „Ready Player One“.

Vergessen wir nicht, es gehr hier um eine TV-Serie, die Zielgruppe ist ausgesucht, die Darsteller, der Inhalt entsprechend darauf vorbereitet – zumindest sollte es in den Augen der Investoren mit Sicherheit genau so und nicht anders sein, denn das sichert Profit, und darum geht es hier doch auch wieder nur, oder nicht? Nun denn. Ich konnte mich mit den Episoden anfreunden, mir gefiel der Stil, die Stimmung und Spannung stieg. Der Aufbau und Ablauf der einzelnen Episoden ist kurzweilig und unterhaltsam. Die Crime-Elemente gehen immer gut. Doch fiel die Spannung dann irgendwie ab, rappelte sich schlussendlich nicht aufs hoffnungsverheissende Niveau. Dennoch gut.

[Technik]
Wir widmen uns hier einem strammen, ordentlich inszenierten 16:9-Bild, welches in Form eines überraschend breitwandigen 2.00:1-Transfers zur Geltung kommt. Auf dem ersten Blick gefällt es, wenngleich wird nicht nur Sahne in Sachen der technischen Abbildung vor die Augen bekommen. Manchmal ist es eher so, wie es sich in den Köpfen ‚der anderen‘ abspielt. Wir begegnen einem ordentlichem, zu keinem Zeitpunkt hingegen wirklich alternativlosen Bild-Transfer, der sich in keiner der Kategorien durchzusetzen vermag. Schade, denn am Ende liest es sich so negativ angehaucht, wenn hier steht, dass es durchschnittliche Leistungen sind. Doch man kann mit dem Aufgebot wirklich zufrieden sein.

Neben den visuellen Elementen haben wir natürlich auch noch und ebenfalls von Beginn an bis zum (bitteren) Ende, eine weitere mediale Unterstützung, den Ton. Hier in Form zweier Dolby Digital 5.1-Tonspuren, einer in der englischen Originalsprache und eine weitere mit dem deutschen Synchronton – wir verwöhnten Deutschen sind es ja so gewohnt. Neben den Dialogen und hier und dort Aussagen aus Lautsprechern, oder oder oder, die Qualität ist gelungen, haut jedoch zu keinem Zeitpunkt irgendwem vom Hocker. Dazu fehlt es an Weite, Dynamik und schlussendlich natürlich auch an gegebener Räumlichkeit. Untertitel: Deutsch.

[Fazit]
Nehmen wir uns etwas Zeit, so kann man sich wirklich mit „The Feed“, diesem eher düster anmutenden Zukunfts-Szenario anfreunden und finden sich rasch wieder inmitten einer galaktischen Handlung erschaffen für mehr und hier in Form der ersten Staffel eingeteilt in gleichermaßen 10 Episoden zu jeweils rund 53 Minuten (also 530 Minuten, knappe 9 Stunden) Laufzeit. Das Set bietet 4 einseitige und zweischichtigen DVD (Typ 9) und alle finden Platz in einem ganz normal anmutenden Amaray-Case für eine Doppel-DVD, mit eben mehr. Die Altersfreigabe liegt bei ab 16 Jahren, die Veröffentlichung ist frisch und fand am 28. Februar 2020 statt. Potential auf mehr.

Andre Schnack, 03.03.2020

Film/Inhalt:★★★☆☆☆ 
Bild:★★★★☆☆ 
Ton:★★★☆☆☆ 
Extras/Ausstattung:★★☆☆☆☆ 
Preis-Leistung★★★☆☆☆ 

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